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S21-Fan, Baden-Württemberg- und Beton-Lobbyist (Pressemitteilung)s21-fan-baden-wuerttemberg-und-beton-lobbyist-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)

Neuer Verkehrsminister Steffen Bilger

Mit Steffen Bilger sorgt der Kanzler dafür, dass Haushaltsmittel der nächsten Jahrzehnte hauptsächlich in Baden-Württemberg ausgegeben werden, um Stuttgart 21, den Pfaffensteigtunnel und andere Zusatzprojekte zu finanzieren. Daher fallen die übrigen Teile Deutschlands der Kannibalisierung zum Opfer und schauen bei der dringend notwendigen Sanierung der Bahninfrastruktur in die Röhre. Allerdings wird Steffen Bilger auch den Badenern erklären müssen, warum sich der dringend notwendige viergleisige Ausbau zwischen Heidelberg und Mannheim wegen des von ihm bevorzugten Pfaffensteigtunnels verzögert. Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: „Als Teil der Regierung Merz, welche Bürgerrechte wie die Informationsfreiheit massiv einschränken will, passt sich der künftige Minister mit seinen lautstarken Drohungen, der Deutschen Umwelthilfe e.V. die Gemeinnützigkeit zu entziehen, nahtlos an. Dies umso mehr, als die Deutsche Umwelthilfe gegen die willkürliche Gäubahnkappung klagt und damit Bilgers Plänen in die Quere kommt.“ Der Pfaffensteigtunnel ist nicht nur der längste Eisenbahntunnel Deutschlands, sondern auch der sinnloseste. Gebaut für täglich 100 Reisende zum Stuttgarter Flughafen auf der Gäubahnstrecke, werden jetzt schon Kosten von nahezu 2 Milliarden eingestanden, realistisch werden jedoch mindestens 3,5 Milliarden Euro dafür anfallen. Martin Poguntke, ebenfalls Sprecher des Aktionsbündnisses: „Tatkraft hat Steffen Bilger auch dadurch bewiesen, dass es ihm dank Schönrechnerei seiner Unterstützer gelungen ist, die Finanzierung des überflüssigen Tunnels durch die Steuerzahler sicherzustellen. Denn diese haben bei der Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses den riesigen Nutzen der 10 km entfernten Gäubahnsanierung mit dem riesigen Negativnutzen des Tunnels zu einem knapp positiven Nutzen verrechnet.“ Dabei seien auch noch die angeblichen Vorteile von Güterzügen miteingerechnet worden, die im Pfaffensteigtunnel jedoch gar nicht fahren dürfen. Der Verzicht auf den Tunnel würde vor allem die Tunnelbaufirma Herrenknecht – edler Spender für Bilgers Partei – nachhaltig treffen. Doch ist ein solcher Verzicht nicht zu befürchten, zumal zwei führende Mitglieder der Bahntochter DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, welche maßgeblich mit der Planung des Tunnels beschäftigt waren, in den Vorstand einer an ihrem Bau beteiligten Firma wechseln und für dessen Realisierung sorgen werden. Kontakt: Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31 Martin Poguntke, 0151 403 602 56
publish2026-07-28 07:35:42webchefadmin
Brief an den Mietervereins-Vorsitzendenbrief-an-den-mietervereins-vorsitzenden
(hier dieser Brief als pdf-Datei) An den Vorsitzenden, Herrn Brodda, c/o Mieterverein Stuttgart Stuttgart 21 und „Rosenstein“ Sehr geehrter Herr Brodda, Wolfgang Kämmerer hat mir Ihr Interesse an einem Austausch mit mir signalisiert. Dem will ich nun gerne mit dem Skizzieren meiner Standpunkte nachkommen:
  1. Rosenstein:
Als ehemaliger Baubürgermeister habe ich ganz erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit von 2 der 3 Bauquartiere „Rosenstein“ (Ausnahme: "Maker City", siehe unten) im Sinne bezahlbaren Wohnraums für Familien. Nehmen Sie sich bitte einfach mal den Städtebaulichen Rahmenplan zur Hand. Die triviale Anwendung der Grundrechenarten führt beim angenommenen Mittelwert von 5.200 der angestrebten Wohnungszahl eine durchschnittliche Wohnungsgröße von 68 m² zutage. Die Untergrenze von 4.700 Wohnungen bleibt wegen noch deutlich geringerer Wirtschaftlichkeit mal außer Betracht. Ebenso die Maximalzahl von 5.700 Wohneinheiten. Bei Letzterer läge die mittlere Wohnfläche nämlich bei ungefähr 61 bis 62 m², erst recht indiskutabel für Familien mit Kindern, wie ich finde. Nun lässt sich natürlich mit dem Wohnungsmix trefflich spielen. Mein Fachkollege Pätzold hat vermutlich mit der von ihm behaupteten mittleren Wohnfläche von 80 m² für Familien zahlreiche Pendlerwohnungen von 25 bis 35 m² mit einem bis max. zwei Zimmern angedacht. Ein gesunder Wohnungsmix setzt aber auch, namentlich in den Obergeschossen und Penthäusern, größere und noch viel teurere Wohnungen von 100 oder mehr m² voraus. Ich bleibe bis zum Beweis des Gegenteils mal bei meinem Durchschnittswert und komme zu folgenden Schlüssen: 68 m² taugen nicht für Familien mit Kindern. Selbst 80 m² sind bezüglich Familiengerechtigkeit grenzwertig und wären angesichts der nachfolgend umrissenen Kosten erst recht nicht bezahlbar, weder im Eigentum, noch zur Miete. Nach meiner Auswertung der Expertise von Drees und Sommer (für die Stadt) kommen auf den Stadthaushalt für die Bereitstellung der Bauflächen (incl. Abräumen der Gleise, des Tunnelgebirges, der Beseitigung von Altlasten und Kampfmittel im Untergrund sowie der passenden Geländemodellierung), ferner der äußeren und inneren Erschließung, Kitas, Kindergärten, Schulen und öffentlichen Gebäuden, Kosten von rund 6,9 Mrd. Euro zu. Laut OB Dr. Nopper der diese Größenordnung in einem Gespräch mit mir und dem unten genannten Mitengagierten im Januar 2026 im Wesentlichen bestätigte, sollen diese Kosten auf 20 Jahre verteilt werden, was nach aktueller Lage nichts anderes bedeutet, als eine Fertigstellung aller drei Quartiere frühestens 2052 (!!). Nach den derzeit bekannten Einwohnerprognosen wäre der Wohnungsbedarf bis dahin mehr als fraglich. Von den 6,9 Mrd. könnten für den Fall des Verkaufs der Bauflächen an die Bauträger rund 0.9 Mrd. Erlöse abgezogen werden. Es bleibt - nach meiner Überzeugung - infolge des nachhaltigen Einbruchs beim Gewerbesteueraufkommen – eine niemals tragbare Belastung für den städtischen Haushalt von rund 6 Mrd. Andere Quellen gehen von 6,4 Mrd. und mehr aus.  Ich vermute stark, dass der Kämmerer das bestätigen wird. Bei der (nach aktueller Satzung) Vergabe per Erbbaupacht bliebe es bei rund 6,9 Mrd. Fördermittel sehe ich angesichts der maroden Haushalte des Bundes und der Länder höchstens für den Mietwohnungsbau. In meinem ersten Fazit ist "Rosenstein" für die Stadt und daher auch für spätere Nutzer unbezahlbar!
  1. Stuttgart 21:
Als gelernter Verkehrs- und Eisenbahnfachingenieur wird der Tiefbahnhof allein, anders, als ein von Grund auf sanierter Kopfbahnhof, niemals bahnbetrieblich ausreichen. Dies nicht einmal für den heutigen und noch viel weniger für den zukünftigen Zugverkehr bei der angestrebten Verdoppelung der Bahnnachfrage ab 2030. Daran wird definitiv auch die Digitalisierung des Bahnknotens (sollte diese jemals zustandekommen!) nichts ändern. Beweise:
  1. die geplanten, über 100 täglichen Doppelbelegungen der Bahnsteige!
  2. das völlig absurde Nahverkehrsdreieck des VM BW, bei dem alle NEU vom Land bestellten - im Übrigen dringend erforderlichen - Regio- und MEX-Züge via den Dreieckspunkten Vaihingen, Feuerbach und Bad Cannstatt am künftigen "Hauptbahnhöfchen" vorbeigeleitet werden. Ich frage mich, ob den Verantwortlichen nicht klar ist, dass ein Hauptbahnhof, der diese Bezeichnung verdient, davon "lebt", dass ALLE Züge sich für bequeme Umstiege UND vor allem für einen sinnvollen Taktfahrplan an EINER STELLE treffen müssen!
  3. Noch viel entscheidender ist aber, dass der Tiefbahnhof allein bei umfangreicheren Störfällen (Zugunglücke, Zugbrand oder Tunnelschäden infolge fachlich nicht auszuschließenden Wasserzutritts und Quellungen der kilometerlangen Anhydritzonen) mangels Ausweichgleisen am Bahnknoten über keinerlei Resilienz verfügt. Der Bahnverkehr in Stuttgart könnte in solch einem Fall monate- wenn nicht jahrelang zum Erliegen kommen.
Mehr Offenbarungseide der Untauglichkeit des Tiefbahnhofs allein sind nach gesundem Menschenverstand eigentlich nicht erforderlich! Da der Tiefbahnhof fast fertiggestellt ist, besteht die - bahnbetrieblich! - einzig tragfähige Lösung in einer Sanierung des Kopfbahnhofs und der Panoramastrecke nach Teil-Inbetriebnahme des Tiefbahnhofs, aktuell ab 2032. Dann nämlich können diese - schon jetzt wegen der neuerlichen Verzögerungen zwingenden - Sanierungen bei oben deutlich weniger Verkehr völlig problemlos unter rollendem Rad nachhaltig vollendet werden. Im Fazit bleibt für einen wirklich zukunftstauglichen Bahnverkehr daher nur der Ausweg des Doppelbetriebs beider Bahnhöfe. Paragraph 23 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes weist den Weg, da der Erhalt oberirdischer Gleise geradezu zwingend ist. Weitere Vorteile der Kombilösung: - Der Pfaffensteigtunnel und die P-Option sind überflüssig - fast 4 Mrd. gespart! - Die indiskutable Unterbrechung der Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen unterbleibt! - Die extrem teure Volldigitalisierung wäre unnötig! Weitere Milliarden wären gespart. - Der Deutschlandtakt funktioniert dann - UND NUR DANN! - problemlos, auch ohne Digitalisierung. - Die Stadt Stuttgart spart 6 Mrd. und kann ihre unsäglichen Sparmaßnahmen bei Sozialem, Kultur und Sport einstellen. - Stadtklimatisch bleibt ein so wichtiges Frischluft-(entstehungs-)gebiet (vgl. Umweltamt der Stadt!) erhalten, welches Rosenstein ansonsten fast völlig zum Opfer fiele! - die Stadt kann dennoch (sofort!) die "Maker City" mit rund 600 Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen und der Interimsoper realisieren. - Die Rückabwicklung des Grunderwerbs für die Gleisflächen spült rund 459 Mio. Euro in den Stadtsäckel zurück; genug Geld fürs Erste, um die Aktivierung der 3 bis 4 innerstädtischen, direkt am Stadtbahnnetz gelegenen, Brachflächen für stadtklimaschonenden - BEZAHLBAREN UND VIEL SCHNELLER REALISIERBAREN - Wohnungsbau zu beginnen! Sehr geehrter Herr Brodda, ich bin mir durchaus bewusst, dass all das Beschriebene das Bohren sehr dicker Bretter bedeutet. Seien Sie aber versichert, dass darin die wirklich allerletzten Chancen liegen, einen nachhaltig funktionierenden Bahnknoten Stuttgart (Bedeutender Standortfaktor!) zu retten – und, das sind Ihre Interessen! - viel schneller und auch städtebaulich und stadtklimatisch sinnvoller zu den dringend benötigten, bezahlbaren Wohnungen in Stuttgart zu kommen. Für Rückfragen, gerne auch zu einem Gesprächstermin, zusammen mit meinem Freund und Mitstreiter Dieter Reicherter, ehemals Vorsitzender Richter am Landgericht und Sprecher des Aktionsbündnisses, stehen wir jederzeit zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen (gez. Dipl.-Ing. Frank Distel, Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.)
publish2026-07-24 17:40:40webchefadmin
Einladung zur (Rad)-Tour de Gäubahn der Initiative ProGäubahneinladung-zur-rad-tour-de-gaeubahn-der-initiative-progaeubahn
Initiative ProGäubahn Rottweil - wir wollen zum Hauptbahnhof Klare Kante zeigen! Liebe Gäubahn Unterstützer*Innen, wir wollen mit der Tour (8. September ab Konstanz, 11. September an Stuttgart) an den Bahnhöfen (siehe Anhang) öffentlichkeitswirksam auf das Missmanagement der Deutschen Bahn und der Politik aufmerksam machen. Einige von uns werden von Konstanz bis Stuttgart radeln. Wer ist noch dabei?? Freuen uns über viele Mitfahrer*innen. Bitte gerne in euren Kreisen weiter verbreiten. Wir werden rechtzeitig die überörtlichen Zeitungen informieren. Sonnige Grüße für die Initiative Rottweil Michael Leibrecht
publish2026-07-24 14:53:37webchefadmin
Nein, Frau Razavi, dieses Projekt ist „echtes Versagen“ der Politik (Pressemitteilung)nein-frau-razavi-dieses-projekt-ist-echtes-versagen-der-politik-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)

Landesverkehrsministerin verbreitet Fake News zu Stuttgart 21 

In den vergangenen Tagen rauschte ein Interview von Landesverkehrsministerin Nicole Razavi mit dem  Titel „Das ist echtes Versagen der Bahn“ durch den Blätterwald. Für Frau Razavi waren damit die  Schuldigen nach der jüngsten Etappe des Scheiterns von Stuttgart21 gefunden. Fachleute des  Aktionsbündnisses haben die Aussagen der Ministerin in dem Interview einem Faktencheck unterzogen. Ihr  eindeutiges Ergebnis: Keine einzige Aussage der Ministerin stimmt. Stuttgart21 ist kein Versagen der Bahn, sondern ein „echtes Versagen“ der Politik.  Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses fragt sich, was schlimmer ist: „wenn die  Verkehrsministerin, die sich seit 15 Jahren für S21 starkmacht, die Fakten nicht kennt – oder wenn sie die  Fakten kennt, aber das Gegenteil davon behauptet, also lügt.“  So hatte sie es schon 2011 bei einem Kostenstand von 4,5 Mrd. € mit ihrer Aussage „Die Kosten bei  Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer etwas anderes behauptet, lügt“ getan. Gemeint war damals ihr  Amtsvorgänger Winfried Hermann. Razavi musste aber schon damals gewusst haben, dass der  Bundesrechnungshof und das Ingenieurbüro Vieregg & Rößler mit fundierten Berechnungen vor  erheblichen Kostensteigerungen warnten. Aber diese Gutachten störten sie nicht bei der Durchsetzung des  Mammutprojekts. Es war nicht in erster Linie die Bahn, die das Projekt erzwingen wollte, sondern die  Politik, allen voran sie, die jetzige Verkehrsministerin. Deshalb ist es ein Treppenwitz der Geschichte, dass  Frau Razavi jetzt die Folgen ihrer verfehlten Politik ausbaden muss.  In dem fraglichen Interview hatte die Ministerin behauptet, die Kostensteigerung von Stuttgart 21 auf jetzt  14,5 Milliarden € rühre wesentlich daher, dass seither Wendlinger Kurve, Pfaffensteigtunnel, P-Option und  der Digitale Bahnknoten mit ETCS dazugekommen seien.  Die Wahrheit ist jedoch: Große Wendlinger Kurve, Pfaffensteigtunnel, P-Option sowie Digitaler Knoten Stuttgart werden allesamt fast ausschließlich aus anderen Töpfen bezahlt, nämlich im Wesentlichen vom  Land Baden-Württemberg und vom Bund über den Bundesverkehrswegeplan und das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart. Das zeigt schon ein Blick in den Finanzierungsvertrag von 2009, in dem aufgeführt ist, was zum Projekt S21 zählt.  Das Aktionsbündnis erwartet von der Ministerin, dass sie endlich den Weg zurück zur Wahrheit und zu den  Fakten findet und ihrer Aufgabe als Landesverkehrsministerin nachkommt, zu einem leistungsfähigen  Bahnverkehr beizutragen. Das geschieht nicht durch Lobeshymnen auf einen viel zu kleinen dysfunktionalen Bahnhof, sondern durch ein Umsteuern der Projektpartner – zumindest hin zu einem  dauerhaften Erhalt des Kopfbahnhofs. Das Land als Auftraggeber des Regionalverkehrs wie der Verband Region Stuttgart als Auftraggeber für die S-Bahn haben wirksame Mittel, diese Forderung in die Tat  umzusetzen.  „Frau Ministerin, wenn Sie sich Ihrer Sache sicher sind“ so fordert Bündnissprecher Reicherter Frau Razavi heraus, „dann sollten Sie Ihre Behauptungen bei einem öffentlichen Faktencheck belegen.“  Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 9801
publish2026-07-17 15:24:48webchefadmin
UIG – Antrag auf Veröffentlichung des S21-Revisionsberichts gestellt (Pressemitteilung)uig-antrag-auf-veroeffentlichung-des-s21-revisionsberichts-gestellt-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) Aktionsbündnis fordert „maximale Transparenz und lückenlose Aufklärung“  

Während es die S21-Projektpartner klaglos und in blindem Vertrauen auf die Bahn hinnehmen, dass ihnen wichtige Informationen für den wieder verschobenen Eröffnungstermin und die erneute Kostensteigerung vorenthalten  werden, ist das Aktionsbündnis nicht bereit, sich so abspeisen zu lassen. Bündnissprecher Dieter Reicherter hat nun  direkt bei Bahnchefin Palla einen Antrag auf Informationszugang nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) gestellt  auf „Zugang zu sämtlichen bei Ihnen vorhandenen oder für Sie bereit gehaltenen Informationen betreffend den  Revisionsbericht zum Projekt S21, über den Sie im Lenkungskreis zu Stuttgart 21 am 26.6.2026 berichtet  haben.“ (Anlage). 

Trotz vollmundiger Ankündigungen „maximaler Transparenz und lückenloser Aufklärung“ hatte Bahnchefin Palla  der Öffentlichkeit und sogar ihren Projektpartnern die Einsichtnahme in den Revisionsbericht der Bahn zu den  Ursachen für die verschobene Inbetriebnahme und weitere Kostensteigerungen um 3 Milliarden verweigert. 

Reicherter will seinen Schritt auch als Kritik am Versagen des S21- Lenkungskreises verstanden wissen, in dem das  Land von MP Cem Özdemir, Verkehrsministerin Nicole Razavi, die Stadt von OB Nopper und die Region von Rainer  Wieland vertreten sind. „Dieser Lenkungskreis lenkt längst nicht mehr. Er ist mutiert zu einem Ablenkungskreis oder  Abnickkreis. Gern lässt man sich mit ein paar Folien das Projekt schönfärben“, so Reicherter. Alles werde auf  

Managementprobleme verkürzt, die man unbekannten oder bereits ausgeschiedenen Projektmanagern in die Schuhe  schieben kann. Die grundlegenden und ungelösten S21-Probleme dagegen wie Brandschutz, Gleisneigung,  Überschwemmungsgefahr, Anhydrit, Doppelbelegungen der Gleise, Leistungsfähigkeit, fehlende Resilienz und  Klimaschädlichkeit scheinen in dem Bericht, soweit bekannt, nicht thematisiert worden zu sein. Fast könnte man von  einem Gebetskreis sprechen, in welchem das Projekt vor dem endgültigen Scheitern gesundgebetet werden sollte. 

Ministerpräsident Özdemir stieß nach diesenAussagen der gegessene Käs nicht auf, selbst die spitzzüngige Landes verkehrsministerin Razavi („Die Kosten bei Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer was anderes behauptet, lügt!",  2011) stellte schmallippig fest, auch sie bekomme keinen Einblick, und OB Nopper wurde wieder nicht ungemütlich. 

Die Hoffnung der Projektpartner, jetzt 5 Jahre Ruhe zu haben, um unbehelligt weitere Milliarden in den Sand zu  setzen und Stadt und Bahnverkehr noch tiefer ins Chaos zu stürzen, wird sich nicht erfüllen. Das Aktionsbündnis will  das bürgerliche Recht auf Information über die Vorgänge hinter den Kulissen zur Not auch rechtlich durchsetzen.  „Wenn schon die Politiker ihre verfassungsrechtlichen Pflichten verletzen, ihr Amt zum Nutzen des Volkes zu führen  und Schaden von ihm abzuwenden, muss eben der Bürger die Sache in die Hand nehmen,“ so Reicherter weiter. 

Denn es darf nicht im Dunkeln bleiben, welche Personen - von Planern bis zu Bahnvorständen und Aufsichtsräten - Verantwortung für die schweren Versäumnisse tragen und welche Konsequenzen da zu ziehen sind. Erinnert sei an  das Prozessverhalten der mit Planung und Bau von Stuttgart 21 betrauten Bahntochter PSU beim  Verwaltungsgerichtshof. Dort hatte sie sich zur Gewährung von Einsicht in Simulationen zur Evakuierung von  Menschen aus den Tunneln verpflichtet. Erst nachdem gegen ihren Vorsitzenden Olaf Drescher Zwangshaft zur  Erzwingung der Einsichtnahme beantragt worden war, gestand sie ein, dass solche Simulationen nicht existieren. 

Reicherter fühlt sich in der Wahrnehmung des durch europäisches Recht verliehenen Informationsanspruchs bestätigt,  weil er schon in einem früheren Verfahren bis hin zum Europäischen Gerichtshof unter anderem die Einsichtnahme in  die Kommunikationsstrategie der Deutschen Bahn zu Stuttgart 21 erstritten hatte. Wie jetzt gegenüber der Politik  hatte sich die Bahn auch ihm gegenüber auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse berufen. Dieses Argument hatte ihr  das Bundesverwaltungsgericht um die Ohren geschlagen mit dem Hinweis, beim Projekt Stuttgart 21 überwiege das  besondere Interesse der Öffentlichkeit das Geheimhaltungsinteresse der Bahn. 

Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 98 01

publish2026-07-15 16:31:11webchefadmin
Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer (Pressemitteilung Aktionsbündnis/KUS)mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel

Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer

„Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen“, so Alexander Schauenburg vom Klima- und Umweltbündnis Stuttgart. In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine „Außergewöhnliche Einsatzlage“ (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, zählte das Robert-Koch-Institut schon über 5000 Hitzetote bundesweit. Einen überproportionalen Anteil daran dürften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und zählt daher laut Stadtklimatologie. „zu den niederschlagsärmsten Gegenden in Baden-Württemberg“. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern „gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit über 30°“, so heißt es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralität bis 2035 verpflichtete. „Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz- und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele“, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, müssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langjährigen klimapolitischen Versäumnisse zu schützen – und vor allem nicht noch Öl ins Feuer zu gießen mit kontraproduktiven Maßnahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch verschärfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaWü, der IBA 2027 u.a. längst das Signal ausgeht: „anders! bauen im Bestand“ – Wege zur Bauwende (IBA 2027). Nächtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windströmung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen für nächtliche Abkühleffekte, wobei der stärker abkühlende Gleiskörper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauhöhen von 21 bis 30m würden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauhöhen von 24 bis 48m entsprechend stärker. Windbewegungen in Bodennähe kommen fast zum Erliegen, so ein leider unberücksichtigt gebliebenes Fachgutachten der Stadtklimatologie. Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, völlig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel länger bzw. für immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsbündnis die sofortige Umwidmung der Millionenbeträge für Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzmaßmahnen für die hitzebetroffene Bevölkerung und für die Realisierung von Wohnbau im Bestand. Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusionären, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt wäre allein schon ein Gebot haushälterischer Vernunft für eine „Stadt am Limit“. Er wäre auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von rückwärts nach vorwärts, indem ein Bahnhof mit Zukunft ermöglicht würde.

„Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?“ Diese Frage, konkret gemünzt auf das Thema Wärmewende, stellt KUS unterstützt von vielen Verbänden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten – und zwar am … Dienstag, den 14. Juli um 18h im Großen Saal des Stuttgarter Rathauses 1 Mehr dazu: Stuttgart 2035 klimaneutral

Kontakt: Alexander Schauenburg 0173 295 139 4, Werner Sauerborn: 0171 320 98 01
publish2026-07-13 08:40:24webchefadmin
S21 kommt nicht - aber bleibts21-kommt-nicht-aber-bleibt
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publish2026-07-08 11:26:48webchefadmin
Offener Brief nach Lenkungskreisoffener-brief-nach-lenkungskreis
(hier dieser Brief als pdf-Datei) Offener Brief, persönlich an die Podiumsteilnehmer der Pressekonferenz zum Lenkungskreis S 21 am 26.06.2026 Sehr geehrte Medienschaffende, die offenen und ehrlichen Aussagen der Bahnchefin waren zwar ein wohltuendes Novum. Die Verweigerung des Revisionsberichts ist jedoch das Gegenteil von Transparenz! Erneut begingen alle Podiumsteilnehmer den Fehler eines „weiter so“, trotz der weiter steigenden Kosten von 3 Milliarden Euro, somit mehr als die anfangs fehlkalkulierten Gesamtkosten des Projekts! Man konnte zum realitätsfernen Schluss kommen, Bahn und öffentliche Hände schwimmen im Geld! Kein einziges der zahlreichen, ungelösten Probleme wurde benannt, kein Lösungsweg aufgezeigt. Einzige Ausnahme: die Klagen über die noch viele Jahre stockende Digitalisierung. Ungelöst sind und bleiben weiterhin unter Anderem:
  • die mangelhafte Leistungsfähigkeit des nur 8-gleisigen Tiefbahnhofs, an der auch die Digitalisierung nichts ändern wird. Die Bahn und das Verkehrsministerium BW liefern mit den störungsanfälligen über 100 täglichen Doppelbelegungen der Bahnsteige sowie dem absurden „Nahverkehrsdreieck“ die Offenbarungseide geradezu auf dem sprichwörtlichen Silbertablett! Der Erhalt oberirdischer Gleise ist bahnfachlich unabdingbar! Es trifft hier definitiv § 23 AEG zu! Der teure Pfaffensteigtunnel ist rein bahnbetrieblich unnötig.
  • Die völlig fehlende Resilienz des Bahnknotens bei Schäden in den nun 82 Kilometern Tunnelröhren und dabei womöglich monate- oder sogar jahrelangen Sperrungen!
  • der nicht betriebsgenehmigungsfähige, unzureichende Brandschutz angesichts des weltweit einmaligen, lebensgefährlichen Alleinstellungsmerkmals extremer Tunneldichte des künftigen Bahnknotens. Brandschutzfachlich wird verantwortungslos und vorsätzlich die Gefahrenabwehr des Art. 2 Abs. 2 GG missachtet.
Weitere Details und Argumente entnehmen Sie bitte unserem Offenen Brief vom 23.06.2026 an Bahnchefin Frau Palla, Spitzenpolitiker, Entscheidungsgremien sowie die Presse. Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Für das Aktionsbündnis                                                             Für die Schutzgemeinschaft Dieter Reicherter                                                                        Dipl.-Ing. Frank Distel Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.                                 Bürgermeister a.D.                                                                      Sprecher                                                                                    Stv. Vorsitzender
publish2026-06-29 09:27:02webchefadmin
So scheitert auch Palla (Pressemitteilung)so-scheitert-auch-palla-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)

S21-Lenkungskreis: Ausreden, Intransparenz und weitere leere Versprechungen

„Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet“, so bewertet Bündnissprecher Dieter Reicherter die Rolle von Bahnchefin Palla nach ihren Aussagen auf der gestrigen Pressekonferenz des S21-Lenkungskreises. Versprochen war maximale Aufklärung und Transparenz, kein Stein würde auf dem anderen bleiben. Geliefert wurde ein Blumenstrauß von Versprechungen, durch nichts hinterlegt außer der Erwartung, man solle diesmal den Zusagen glauben. Man hätte sich fast den Auftritt sparen und stattdessen eine Aufzeichnung früherer Pressekonferenzen zu Verschiebungen vorführen können. Statt der groß angekündigten Transparenz wieder die alte Geheimniskrämerei: Der Bericht der Konzernrevision, auf dem der mit einigem Pathos verkündete angebliche Paradigmenwechsel beruht, wird nicht öffentlich gemacht. Sogar den Projektpartnern wird er vorenthalten, was diese treu ergeben hinnehmen. Ohnehin bezog sich der Auftrag der Kommission nur auf Fragen der Planung, des Managements und der Kontrolle des Projekts, aber nicht auf die Systemrisiken von Stuttgart21. Entscheidende Fragen, von denen selbst eine (Teil-)Inbetriebnahme abhängt, wurden nicht gestellt und nicht beantwortet - wie die Fragen nach dem fehlenden Brandschutz, nach den Sicherheitsrisiken bei extrem überhöhter Gleisneigung, nach den Überflutungsgefahren bei Starkregen oder nach Resilienzabsicherungen bei Störungen. Auch die Frage nach den Kosten eines unbeirrten Weitermachens wurde mit gemutmaßten 3 Milliarden nur vage beantwortet. Für gelöste Stimmung in der Lenkungskreisrunde sorgte, dass Frau Palla alle Schuld auf sich genommen hat. Genauer gesagt hat sie die Verantwortung von der Bahnspitze verschoben auf das bisherige Projekt-management, das sich teils schon in Richtung der vorher von ihm beauftragten Firmen verabschiedet hat. Frau Palla, erst seit kurzem im Amt, trägt keine Verantwortung für das bisher angerichtete Chaos - mit ihrem „vollumfänglichen“ Bekenntnis zu S21 incl. Pfaffensteigtunnel allerdings für alle absehbaren Hiobs-meldungen dieses nun fortgesetzten Albtraums. Die Landesregierung, also MP Özdemir und Verkehrs-ministerin Razavi, und Stuttgarts OB Nopper sehen sich als Opfer der Bahn. Dabei sind gerade sie es, die mit sturem Festhalten am längst gescheiterten Projekt die Bahn immer tiefer in das Debakel und ihre Über-schuldung hineintreiben. Selbst die von einigen Seiten vorgeschlagene Kombilösung wurde barsch abgelehnt. Der Instandhaltungsbedarf des Kopfbahnhofs für die nächste Jahre seines sicheren Weiterbestehens wurde mit allgemeinen Plattitüden über die Sicherheitsstandards der Bahn abserviert. Wie in einem Stück aus dem Schmierentheater wurde die Zumutung, dass Reisende noch weitere 1 ½ Jahre wertvolle Lebenszeit auf den Fernwanderwegen verbringen sollen, als Teil der neuen Rücksichtnahme auf ihre Interessen verkauft. Die Projektpartner waren nach der Sitzung sichtlich erleichtert, sich für die nächsten Jahre erneut einen Freifahrschein für weitere Milliarden Geldverschwendung und weitere Jahre Stadtzerstörung ausgestellt zu haben. MP Özdemir kann sicher sein, „dass man (weiter) über uns lacht“, und OB Nopper, dass der Name seiner Stadt „mit einem nicht enden wollenden Jahrhundertprojekt in Verbindung gebracht wird“. Bei einer Pressekonferenz im Juni 2031 zur erneuten Verschiebung werde dann eine neue Bahnchef*in verkünden, so Reicherter, „dass man jetzt einen neuen Plan und alles im Griff habe. Der neue Ministerpräsident wird das beste und digitalste Projekt weltweit verlangen und der neue Stuttgarter OB wird androhen, bei weiteren Verzögerungen werde er ungemütlich. Die nicht mehr im Landtag vertretene SPD wird ein Grußwort übersenden, dass man an die Bahn glaube und Gottes Segen auf dem Projekt ruhe.“

„Ihr werdet uns nicht los, …“ wird nach dieser Lenkungskreissitzung ein gern zitierter Slogan auch der 811. Montagsdemos und der nachfolgenden Veranstaltung im Gewerkschaftshaus sein. Es geht um die zunehmende Absurdität dieser Milliarden für ein sinnloses Projekt in Zeiten drastischer Spar- und Sozialabbaumaßnahmen: https://www.bei-abriss-aufstand.de/2026/06/24/811-montagsdemo-am-29-06-26-auf-dem-schlossplatz/

Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 9801
publish2026-06-28 14:00:20webchefadmin
ES REICHT! Gemeinsam Druck machen – für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft! 29. Juni, 18.00 und 19.30 Uhres-reicht-gemeinsam-druck-machen-fuer-soziale-gerechtigkeit-und-eine-solidarische-gesellschaft-29-juni-18-00-und-19-30-uhr
publish2026-06-28 10:20:34webchefadmin
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