| Title | Slug | Body | Excerpt | Status | Published ↓ | Author | admin |
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| S21-Fan, Baden-Württemberg- und Beton-Lobbyist (Pressemitteilung) | s21-fan-baden-wuerttemberg-und-beton-lobbyist-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Neuer Verkehrsminister Steffen BilgerMit Steffen Bilger sorgt der Kanzler dafür, dass Haushaltsmittel der nächsten Jahrzehnte hauptsächlich in Baden-Württemberg ausgegeben werden, um Stuttgart 21, den Pfaffensteigtunnel und andere Zusatzprojekte zu finanzieren. Daher fallen die übrigen Teile Deutschlands der Kannibalisierung zum Opfer und schauen bei der dringend notwendigen Sanierung der Bahninfrastruktur in die Röhre. Allerdings wird Steffen Bilger auch den Badenern erklären müssen, warum sich der dringend notwendige viergleisige Ausbau zwischen Heidelberg und Mannheim wegen des von ihm bevorzugten Pfaffensteigtunnels verzögert. Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: „Als Teil der Regierung Merz, welche Bürgerrechte wie die Informationsfreiheit massiv einschränken will, passt sich der künftige Minister mit seinen lautstarken Drohungen, der Deutschen Umwelthilfe e.V. die Gemeinnützigkeit zu entziehen, nahtlos an. Dies umso mehr, als die Deutsche Umwelthilfe gegen die willkürliche Gäubahnkappung klagt und damit Bilgers Plänen in die Quere kommt.“ Der Pfaffensteigtunnel ist nicht nur der längste Eisenbahntunnel Deutschlands, sondern auch der sinnloseste. Gebaut für täglich 100 Reisende zum Stuttgarter Flughafen auf der Gäubahnstrecke, werden jetzt schon Kosten von nahezu 2 Milliarden eingestanden, realistisch werden jedoch mindestens 3,5 Milliarden Euro dafür anfallen. Martin Poguntke, ebenfalls Sprecher des Aktionsbündnisses: „Tatkraft hat Steffen Bilger auch dadurch bewiesen, dass es ihm dank Schönrechnerei seiner Unterstützer gelungen ist, die Finanzierung des überflüssigen Tunnels durch die Steuerzahler sicherzustellen. Denn diese haben bei der Berechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses den riesigen Nutzen der 10 km entfernten Gäubahnsanierung mit dem riesigen Negativnutzen des Tunnels zu einem knapp positiven Nutzen verrechnet.“ Dabei seien auch noch die angeblichen Vorteile von Güterzügen miteingerechnet worden, die im Pfaffensteigtunnel jedoch gar nicht fahren dürfen. Der Verzicht auf den Tunnel würde vor allem die Tunnelbaufirma Herrenknecht – edler Spender für Bilgers Partei – nachhaltig treffen. Doch ist ein solcher Verzicht nicht zu befürchten, zumal zwei führende Mitglieder der Bahntochter DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, welche maßgeblich mit der Planung des Tunnels beschäftigt waren, in den Vorstand einer an ihrem Bau beteiligten Firma wechseln und für dessen Realisierung sorgen werden. Kontakt: Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31 Martin Poguntke, 0151 403 602 56 | publish | 2026-07-28 07:35:42 | webchef | admin | |
| Brief an den Mietervereins-Vorsitzenden | brief-an-den-mietervereins-vorsitzenden | (hier dieser Brief als pdf-Datei)
An den Vorsitzenden,
Herrn Brodda,
c/o Mieterverein Stuttgart
Stuttgart 21 und „Rosenstein“
Sehr geehrter Herr Brodda,
Wolfgang Kämmerer hat mir Ihr Interesse an einem Austausch mit mir signalisiert. Dem will ich nun gerne mit dem Skizzieren meiner Standpunkte nachkommen:
| publish | 2026-07-24 17:40:40 | webchef | admin | |
| Einladung zur (Rad)-Tour de Gäubahn der Initiative ProGäubahn | einladung-zur-rad-tour-de-gaeubahn-der-initiative-progaeubahn | Initiative ProGäubahn Rottweil - wir wollen zum Hauptbahnhof
Klare Kante zeigen!
Liebe Gäubahn Unterstützer*Innen,
wir wollen mit der Tour (8. September ab Konstanz, 11. September an Stuttgart)
an den Bahnhöfen (siehe Anhang) öffentlichkeitswirksam
auf das Missmanagement der Deutschen Bahn und der Politik aufmerksam machen.
Einige von uns werden von Konstanz bis Stuttgart radeln. Wer ist noch dabei??
Freuen uns über viele Mitfahrer*innen.
Bitte gerne in euren Kreisen weiter verbreiten.
Wir werden rechtzeitig die überörtlichen Zeitungen informieren.
Sonnige Grüße
für die Initiative Rottweil
Michael Leibrecht
![]() | publish | 2026-07-24 14:53:37 | webchef | admin | |
| Nein, Frau Razavi, dieses Projekt ist „echtes Versagen“ der Politik (Pressemitteilung) | nein-frau-razavi-dieses-projekt-ist-echtes-versagen-der-politik-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Landesverkehrsministerin verbreitet Fake News zu Stuttgart 21In den vergangenen Tagen rauschte ein Interview von Landesverkehrsministerin Nicole Razavi mit dem Titel „Das ist echtes Versagen der Bahn“ durch den Blätterwald. Für Frau Razavi waren damit die Schuldigen nach der jüngsten Etappe des Scheiterns von Stuttgart21 gefunden. Fachleute des Aktionsbündnisses haben die Aussagen der Ministerin in dem Interview einem Faktencheck unterzogen. Ihr eindeutiges Ergebnis: Keine einzige Aussage der Ministerin stimmt. Stuttgart21 ist kein Versagen der Bahn, sondern ein „echtes Versagen“ der Politik. Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses fragt sich, was schlimmer ist: „wenn die Verkehrsministerin, die sich seit 15 Jahren für S21 starkmacht, die Fakten nicht kennt – oder wenn sie die Fakten kennt, aber das Gegenteil davon behauptet, also lügt.“ So hatte sie es schon 2011 bei einem Kostenstand von 4,5 Mrd. € mit ihrer Aussage „Die Kosten bei Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer etwas anderes behauptet, lügt“ getan. Gemeint war damals ihr Amtsvorgänger Winfried Hermann. Razavi musste aber schon damals gewusst haben, dass der Bundesrechnungshof und das Ingenieurbüro Vieregg & Rößler mit fundierten Berechnungen vor erheblichen Kostensteigerungen warnten. Aber diese Gutachten störten sie nicht bei der Durchsetzung des Mammutprojekts. Es war nicht in erster Linie die Bahn, die das Projekt erzwingen wollte, sondern die Politik, allen voran sie, die jetzige Verkehrsministerin. Deshalb ist es ein Treppenwitz der Geschichte, dass Frau Razavi jetzt die Folgen ihrer verfehlten Politik ausbaden muss. In dem fraglichen Interview hatte die Ministerin behauptet, die Kostensteigerung von Stuttgart 21 auf jetzt 14,5 Milliarden € rühre wesentlich daher, dass seither Wendlinger Kurve, Pfaffensteigtunnel, P-Option und der Digitale Bahnknoten mit ETCS dazugekommen seien. Die Wahrheit ist jedoch: Große Wendlinger Kurve, Pfaffensteigtunnel, P-Option sowie Digitaler Knoten Stuttgart werden allesamt fast ausschließlich aus anderen Töpfen bezahlt, nämlich im Wesentlichen vom Land Baden-Württemberg und vom Bund über den Bundesverkehrswegeplan und das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart. Das zeigt schon ein Blick in den Finanzierungsvertrag von 2009, in dem aufgeführt ist, was zum Projekt S21 zählt. Das Aktionsbündnis erwartet von der Ministerin, dass sie endlich den Weg zurück zur Wahrheit und zu den Fakten findet und ihrer Aufgabe als Landesverkehrsministerin nachkommt, zu einem leistungsfähigen Bahnverkehr beizutragen. Das geschieht nicht durch Lobeshymnen auf einen viel zu kleinen dysfunktionalen Bahnhof, sondern durch ein Umsteuern der Projektpartner – zumindest hin zu einem dauerhaften Erhalt des Kopfbahnhofs. Das Land als Auftraggeber des Regionalverkehrs wie der Verband Region Stuttgart als Auftraggeber für die S-Bahn haben wirksame Mittel, diese Forderung in die Tat umzusetzen. „Frau Ministerin, wenn Sie sich Ihrer Sache sicher sind“ so fordert Bündnissprecher Reicherter Frau Razavi heraus, „dann sollten Sie Ihre Behauptungen bei einem öffentlichen Faktencheck belegen.“ Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 9801 | publish | 2026-07-17 15:24:48 | webchef | admin | |
| UIG – Antrag auf Veröffentlichung des S21-Revisionsberichts gestellt (Pressemitteilung) | uig-antrag-auf-veroeffentlichung-des-s21-revisionsberichts-gestellt-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Aktionsbündnis fordert „maximale Transparenz und lückenlose Aufklärung“
Während es die S21-Projektpartner klaglos und in blindem Vertrauen auf die Bahn hinnehmen, dass ihnen wichtige Informationen für den wieder verschobenen Eröffnungstermin und die erneute Kostensteigerung vorenthalten werden, ist das Aktionsbündnis nicht bereit, sich so abspeisen zu lassen. Bündnissprecher Dieter Reicherter hat nun direkt bei Bahnchefin Palla einen Antrag auf Informationszugang nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) gestellt auf „Zugang zu sämtlichen bei Ihnen vorhandenen oder für Sie bereit gehaltenen Informationen betreffend den Revisionsbericht zum Projekt S21, über den Sie im Lenkungskreis zu Stuttgart 21 am 26.6.2026 berichtet haben.“ (Anlage). Trotz vollmundiger Ankündigungen „maximaler Transparenz und lückenloser Aufklärung“ hatte Bahnchefin Palla der Öffentlichkeit und sogar ihren Projektpartnern die Einsichtnahme in den Revisionsbericht der Bahn zu den Ursachen für die verschobene Inbetriebnahme und weitere Kostensteigerungen um 3 Milliarden verweigert. Reicherter will seinen Schritt auch als Kritik am Versagen des S21- Lenkungskreises verstanden wissen, in dem das Land von MP Cem Özdemir, Verkehrsministerin Nicole Razavi, die Stadt von OB Nopper und die Region von Rainer Wieland vertreten sind. „Dieser Lenkungskreis lenkt längst nicht mehr. Er ist mutiert zu einem Ablenkungskreis oder Abnickkreis. Gern lässt man sich mit ein paar Folien das Projekt schönfärben“, so Reicherter. Alles werde auf Managementprobleme verkürzt, die man unbekannten oder bereits ausgeschiedenen Projektmanagern in die Schuhe schieben kann. Die grundlegenden und ungelösten S21-Probleme dagegen wie Brandschutz, Gleisneigung, Überschwemmungsgefahr, Anhydrit, Doppelbelegungen der Gleise, Leistungsfähigkeit, fehlende Resilienz und Klimaschädlichkeit scheinen in dem Bericht, soweit bekannt, nicht thematisiert worden zu sein. Fast könnte man von einem Gebetskreis sprechen, in welchem das Projekt vor dem endgültigen Scheitern gesundgebetet werden sollte. Ministerpräsident Özdemir stieß nach diesenAussagen der gegessene Käs nicht auf, selbst die spitzzüngige Landes verkehrsministerin Razavi („Die Kosten bei Stuttgart 21 bleiben im Rahmen – wer was anderes behauptet, lügt!", 2011) stellte schmallippig fest, auch sie bekomme keinen Einblick, und OB Nopper wurde wieder nicht ungemütlich. Die Hoffnung der Projektpartner, jetzt 5 Jahre Ruhe zu haben, um unbehelligt weitere Milliarden in den Sand zu setzen und Stadt und Bahnverkehr noch tiefer ins Chaos zu stürzen, wird sich nicht erfüllen. Das Aktionsbündnis will das bürgerliche Recht auf Information über die Vorgänge hinter den Kulissen zur Not auch rechtlich durchsetzen. „Wenn schon die Politiker ihre verfassungsrechtlichen Pflichten verletzen, ihr Amt zum Nutzen des Volkes zu führen und Schaden von ihm abzuwenden, muss eben der Bürger die Sache in die Hand nehmen,“ so Reicherter weiter. Denn es darf nicht im Dunkeln bleiben, welche Personen - von Planern bis zu Bahnvorständen und Aufsichtsräten - Verantwortung für die schweren Versäumnisse tragen und welche Konsequenzen da zu ziehen sind. Erinnert sei an das Prozessverhalten der mit Planung und Bau von Stuttgart 21 betrauten Bahntochter PSU beim Verwaltungsgerichtshof. Dort hatte sie sich zur Gewährung von Einsicht in Simulationen zur Evakuierung von Menschen aus den Tunneln verpflichtet. Erst nachdem gegen ihren Vorsitzenden Olaf Drescher Zwangshaft zur Erzwingung der Einsichtnahme beantragt worden war, gestand sie ein, dass solche Simulationen nicht existieren. Reicherter fühlt sich in der Wahrnehmung des durch europäisches Recht verliehenen Informationsanspruchs bestätigt, weil er schon in einem früheren Verfahren bis hin zum Europäischen Gerichtshof unter anderem die Einsichtnahme in die Kommunikationsstrategie der Deutschen Bahn zu Stuttgart 21 erstritten hatte. Wie jetzt gegenüber der Politik hatte sich die Bahn auch ihm gegenüber auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse berufen. Dieses Argument hatte ihr das Bundesverwaltungsgericht um die Ohren geschlagen mit dem Hinweis, beim Projekt Stuttgart 21 überwiege das besondere Interesse der Öffentlichkeit das Geheimhaltungsinteresse der Bahn. Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 98 01 | publish | 2026-07-15 16:31:11 | webchef | admin | |
| Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer (Pressemitteilung Aktionsbündnis/KUS) | mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel
Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer„Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen“, so Alexander Schauenburg vom Klima- und Umweltbündnis Stuttgart. In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine „Außergewöhnliche Einsatzlage“ (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, zählte das Robert-Koch-Institut schon über 5000 Hitzetote bundesweit. Einen überproportionalen Anteil daran dürften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und zählt daher laut Stadtklimatologie. „zu den niederschlagsärmsten Gegenden in Baden-Württemberg“. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern „gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit über 30°“, so heißt es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralität bis 2035 verpflichtete. „Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz- und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele“, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, müssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langjährigen klimapolitischen Versäumnisse zu schützen – und vor allem nicht noch Öl ins Feuer zu gießen mit kontraproduktiven Maßnahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch verschärfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaWü, der IBA 2027 u.a. längst das Signal ausgeht: „anders! bauen im Bestand“ – Wege zur Bauwende (IBA 2027). Nächtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windströmung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen für nächtliche Abkühleffekte, wobei der stärker abkühlende Gleiskörper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauhöhen von 21 bis 30m würden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauhöhen von 24 bis 48m entsprechend stärker. Windbewegungen in Bodennähe kommen fast zum Erliegen, so ein leider unberücksichtigt gebliebenes Fachgutachten der Stadtklimatologie. Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, völlig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel länger bzw. für immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsbündnis die sofortige Umwidmung der Millionenbeträge für Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzmaßmahnen für die hitzebetroffene Bevölkerung und für die Realisierung von Wohnbau im Bestand. Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusionären, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt wäre allein schon ein Gebot haushälterischer Vernunft für eine „Stadt am Limit“. Er wäre auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von rückwärts nach vorwärts, indem ein Bahnhof mit Zukunft ermöglicht würde.„Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?“ Diese Frage, konkret gemünzt auf das Thema Wärmewende, stellt KUS unterstützt von vielen Verbänden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten – und zwar am … Dienstag, den 14. Juli um 18h im Großen Saal des Stuttgarter Rathauses 1 Mehr dazu: Stuttgart 2035 klimaneutral Kontakt: Alexander Schauenburg 0173 295 139 4, Werner Sauerborn: 0171 320 98 01 | publish | 2026-07-13 08:40:24 | webchef | admin | |
| S21 kommt nicht - aber bleibt | s21-kommt-nicht-aber-bleibt | [video width="640" height="360" webm="https://kopfbahnhof-21.de/wp-content/uploads/2026/07/S21-ein-Ort-der-allen-Veraenderungen-trotzt.webm"][/video] | publish | 2026-07-08 11:26:48 | webchef | admin | |
| Offener Brief nach Lenkungskreis | offener-brief-nach-lenkungskreis | (hier dieser Brief als pdf-Datei)
Offener Brief, persönlich an die Podiumsteilnehmer der Pressekonferenz zum Lenkungskreis S 21 am 26.06.2026
Sehr geehrte Medienschaffende,
die offenen und ehrlichen Aussagen der Bahnchefin waren zwar ein wohltuendes Novum. Die Verweigerung des Revisionsberichts ist jedoch das Gegenteil von Transparenz! Erneut begingen alle Podiumsteilnehmer den Fehler eines „weiter so“, trotz der weiter steigenden Kosten von 3 Milliarden Euro, somit mehr als die anfangs fehlkalkulierten Gesamtkosten des Projekts! Man konnte zum realitätsfernen Schluss kommen, Bahn und öffentliche Hände schwimmen im Geld! Kein einziges der zahlreichen, ungelösten Probleme wurde benannt, kein Lösungsweg aufgezeigt. Einzige Ausnahme: die Klagen über die noch viele Jahre stockende Digitalisierung.
Ungelöst sind und bleiben weiterhin unter Anderem:
| publish | 2026-06-29 09:27:02 | webchef | admin | |
| So scheitert auch Palla (Pressemitteilung) | so-scheitert-auch-palla-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
S21-Lenkungskreis: Ausreden, Intransparenz und weitere leere Versprechungen„Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet“, so bewertet Bündnissprecher Dieter Reicherter die Rolle von Bahnchefin Palla nach ihren Aussagen auf der gestrigen Pressekonferenz des S21-Lenkungskreises. Versprochen war maximale Aufklärung und Transparenz, kein Stein würde auf dem anderen bleiben. Geliefert wurde ein Blumenstrauß von Versprechungen, durch nichts hinterlegt außer der Erwartung, man solle diesmal den Zusagen glauben. Man hätte sich fast den Auftritt sparen und stattdessen eine Aufzeichnung früherer Pressekonferenzen zu Verschiebungen vorführen können. Statt der groß angekündigten Transparenz wieder die alte Geheimniskrämerei: Der Bericht der Konzernrevision, auf dem der mit einigem Pathos verkündete angebliche Paradigmenwechsel beruht, wird nicht öffentlich gemacht. Sogar den Projektpartnern wird er vorenthalten, was diese treu ergeben hinnehmen. Ohnehin bezog sich der Auftrag der Kommission nur auf Fragen der Planung, des Managements und der Kontrolle des Projekts, aber nicht auf die Systemrisiken von Stuttgart21. Entscheidende Fragen, von denen selbst eine (Teil-)Inbetriebnahme abhängt, wurden nicht gestellt und nicht beantwortet - wie die Fragen nach dem fehlenden Brandschutz, nach den Sicherheitsrisiken bei extrem überhöhter Gleisneigung, nach den Überflutungsgefahren bei Starkregen oder nach Resilienzabsicherungen bei Störungen. Auch die Frage nach den Kosten eines unbeirrten Weitermachens wurde mit gemutmaßten 3 Milliarden nur vage beantwortet. Für gelöste Stimmung in der Lenkungskreisrunde sorgte, dass Frau Palla alle Schuld auf sich genommen hat. Genauer gesagt hat sie die Verantwortung von der Bahnspitze verschoben auf das bisherige Projekt-management, das sich teils schon in Richtung der vorher von ihm beauftragten Firmen verabschiedet hat. Frau Palla, erst seit kurzem im Amt, trägt keine Verantwortung für das bisher angerichtete Chaos - mit ihrem „vollumfänglichen“ Bekenntnis zu S21 incl. Pfaffensteigtunnel allerdings für alle absehbaren Hiobs-meldungen dieses nun fortgesetzten Albtraums. Die Landesregierung, also MP Özdemir und Verkehrs-ministerin Razavi, und Stuttgarts OB Nopper sehen sich als Opfer der Bahn. Dabei sind gerade sie es, die mit sturem Festhalten am längst gescheiterten Projekt die Bahn immer tiefer in das Debakel und ihre Über-schuldung hineintreiben. Selbst die von einigen Seiten vorgeschlagene Kombilösung wurde barsch abgelehnt. Der Instandhaltungsbedarf des Kopfbahnhofs für die nächste Jahre seines sicheren Weiterbestehens wurde mit allgemeinen Plattitüden über die Sicherheitsstandards der Bahn abserviert. Wie in einem Stück aus dem Schmierentheater wurde die Zumutung, dass Reisende noch weitere 1 ½ Jahre wertvolle Lebenszeit auf den Fernwanderwegen verbringen sollen, als Teil der neuen Rücksichtnahme auf ihre Interessen verkauft. Die Projektpartner waren nach der Sitzung sichtlich erleichtert, sich für die nächsten Jahre erneut einen Freifahrschein für weitere Milliarden Geldverschwendung und weitere Jahre Stadtzerstörung ausgestellt zu haben. MP Özdemir kann sicher sein, „dass man (weiter) über uns lacht“, und OB Nopper, dass der Name seiner Stadt „mit einem nicht enden wollenden Jahrhundertprojekt in Verbindung gebracht wird“. Bei einer Pressekonferenz im Juni 2031 zur erneuten Verschiebung werde dann eine neue Bahnchef*in verkünden, so Reicherter, „dass man jetzt einen neuen Plan und alles im Griff habe. Der neue Ministerpräsident wird das beste und digitalste Projekt weltweit verlangen und der neue Stuttgarter OB wird androhen, bei weiteren Verzögerungen werde er ungemütlich. Die nicht mehr im Landtag vertretene SPD wird ein Grußwort übersenden, dass man an die Bahn glaube und Gottes Segen auf dem Projekt ruhe.“„Ihr werdet uns nicht los, …“ wird nach dieser Lenkungskreissitzung ein gern zitierter Slogan auch der 811. Montagsdemos und der nachfolgenden Veranstaltung im Gewerkschaftshaus sein. Es geht um die zunehmende Absurdität dieser Milliarden für ein sinnloses Projekt in Zeiten drastischer Spar- und Sozialabbaumaßnahmen: https://www.bei-abriss-aufstand.de/2026/06/24/811-montagsdemo-am-29-06-26-auf-dem-schlossplatz/ Kontakt: Dieter Reicherter: 07192 930522 oder 0151 26371131, Werner Sauerborn: 0171 320 9801 | publish | 2026-06-28 14:00:20 | webchef | admin | |
| ES REICHT! Gemeinsam Druck machen – für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft! 29. Juni, 18.00 und 19.30 Uhr | es-reicht-gemeinsam-druck-machen-fuer-soziale-gerechtigkeit-und-eine-solidarische-gesellschaft-29-juni-18-00-und-19-30-uhr | publish | 2026-06-28 10:20:34 | webchef | admin |


