| Title | Slug | Body | Excerpt | Status | Published ↓ | Author | admin |
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| Das Trojanische Pferd | das-trojanische-pferd | Der Stuttgart 21-Film kommt in die Kinos:
Premiere:
Montag, 21. November um 19 Uhr im Delphi, Stuttgart.
Kino-Karten zu 9,50 Euro (freie Platzwahl) online: https://bit.ly/3UybRVO
Nächste Aufführung:
Dienstag, 22. November um 19.30 Uhr in der Glockenkelter in 71394 Stetten im Remstal, Obergaß (Hindenburgstr.) 43.
Eine gemeinsame Veranstaltung von
Allmende Stetten, K21 und Kommunalem Kino Kernen.
Eintritt: 6 Euro
Bei beiden Terminen wird der Regisseur des Films, Klaus Gietinger, anwesend sein.
Weitere Aufführungstermine: siehe weiter unten!
Weitere Aufführungstermine:
Hamburg, Kino Zeise; Mittwoch, 7.12.22, 18 Uhr (m. anschl. Podiumsdiskussion)
Schorndorf, Kino Kleine Fluchten (Club Manufaktur), Mittwoch, 7.12.22, 19 Uhr
Esslingen, Kommunales Kino, 8.12.22, 19 Uhr
Rottenburg, Kino Waldhorn, Sonntag, 11.12.22, 18 Uhr
Weingarten, Kino Linse, Donnerstag, 15.12.22, 19 Uhr
Stuttgart, Kino Delphi, Montag, 19.12.22, 18 Uhr (Kino-Karten: https://bit.ly/3UybRVO)
dito, Donnerstag, 22.12.22, 20 Uhr (Kino-Karten: https://bit.ly/3UybRVO)
Lindau, Club Vaudeville, Dienstag, 24.1.23
Nicht entgehen lassen:
Hier der offizielle Trailer zum Film.
Und hier ein zweiter.
siehe auch: https://klimabahn-initiative.de/
Spenden für das Film-Projekt bitte an:
Büro für Frieden und Soziales – BFS e.V. / IBAN: DE04 1605 0000 3527 0018 66 | publish | 2022-11-04 18:03:13 | admin | ||
| 100-Jahre-Kopfbahnhof-Kundgebung abgesagt | 100-jahre-kopfbahnhof-kundgebung-abgesagt | Liebe Freundinnen und Freunde des jetzt hundertjährigen Kopfbahnhofs!
Wir hatten Euch über das letzte Rundmail, auf der Montagsdemo und vielen anderen Wegen, auch kontext berichtete, zu einer Kundgebung am Samstag, den 22. Oktober 16.30 in der Karoline-Kaulla-Passage Nähe Kopfbahnhofgleise eingeladen. Es sollten Jörg Jaekel und Norbert Bongartz vom Festkomitee sprechen, Guntrun Müller-Enßlin sollte moderieren und Musik wäre von Dr. Jay gekommen.
Diese Anmeldung mussten wir heute nach langem Hin-und Hergezerre zurückziehen:
Mail an das Amt für Öffentliche Ordnung , heute 11.21h:
„Sehr geehrte …(AföO).,
der neu vorgeschlagene Versammlungsort erfüllt den Ihnen erläuterten Zweck der Versammlung nicht. Die Gründe für die Ablehnung des von uns beantragten Versammlungsort überzeugen uns nicht. Das mehrmalige Angebot, über Ihre Ablehnungsgründe in einem Kooperationsgespräch zu sprechen, haben sie abgelehnt.
Wir ziehen unsere Versammlungsanmeldungen für den 22. Oktober zurück und sagen die Versammlungen ab.
Mit freundlichen Grüßen, Werner Sauerborn, i.A. Festkomitee 100 Jahre Hauptbahnhof“
Wir wollten besonders die Reisenden auf die Bedeutung des Baudenkmals und Wahrzeichen der Stadt und auf die ingenieurtechnische Meisterleistung des Gleisvorfelds und der Zuläufe aufmerksam machen.
Das war den Stuttgart21-Förderern in Stadt, Land und bei der Bahn wohl schon zu viel: Mit bürokratischen Hürden und Vorwänden wurde eine sinnvolle Veranstaltung faktisch verhindert.
Besondere Kuriosität: Die Stadt interessiert sich einen feuchten Kehricht um mangelhaften Brandschutz und fehlende Entfluchtungsmöglichkeiten ihres Mega-Projekts, das viele Hundert Menschen großen Lebensgefahren aussetzt und blockiert zugleich eine nicht allzu große Versammlung mit Hinweis auf fehlende Entfluchtung bei einem Brand im Kopfbahnhof!
Auch die Bahn hat die Zusage, auf ihren Flächen im Zusammenhang mit den geplanten historischen Sonderfahrten Tische aufzustellen und historische Abbildungen zu zeigen, kurzfristig zurückgezogen. Sie „feiert“ das 100-Jährige des Bahnhofs, in dem sie Führungen durch das zerstörte Innenleben des Bonatzbaus für 20€ anbietet.
All das: ein Politikum, auch wegen der Einschränkung des Versammlungsgrundrechts.
Zum Schluss noch ein Hinweis:
Gestern endete ein Beitrag zu 100 Jahre Hauptbahnhof in der Stuttgarter Zeitung mit dem Satz: "Wie Hans-Jörg Jäkel betont, „wollen wir uns bei der Festveranstaltung im Rathaus jeder Kritik an Stuttgart 21 enthalten“."
Dies ist so nicht gesagt worden. Die Aussage war sinngemäß: „Wir wollen nicht die Probleme von Stuttgart 21 thematisieren - da würde ein Abend gar nicht reichen - sondern die Qualitäten des Hauptbahnhofs und die Leistungen der Menschen würdigen. Das soll zum Nachdenken anregen, auch über Stuttgart 21."
& Gruß von Werner, im Festkomitee | publish | 2022-10-21 08:03:40 | admin | ||
| Werners Rundmail vom 17.10.2022 | werners-rundmail-vom-17-10-2022 | (hier als pdf-Datei)
In diesem Rundmail geht’s um:
![]() | publish | 2022-10-17 15:25:03 | admin | ||
| PM Stuttgart21 provoziert Risiken | pm-stuttgart21-provoziert-risiken | (PM hier als pdf-Datei)
Kritische Infrastruktur
Stuttgart21 provoziert Risiken
„Während weltweit hektisch darüber diskutiert wird, wie die gravierenden Sicherheitslücken der kritischen Infrastrukturen geschlossen werden können, wird in Stuttgart unbeirrt an einem Projekt festgehalten, das auf Saboteure, Terroristen und verwirrte Einzeltäter geradezu wie eine Einladung wirken muss“, so der Sprecher des Aktionsbündnisses Dieter Reicherter.
Weltweit werden Angriffe auf zivile Infrastrukturen immer mehr zum Mittel hybrider Kriegführung. Sie sollen Panik und Chaos in der Bevölkerung stiften und demoralisieren. Hierzulande wurden Politik und Gesellschaft durch zwei Sabotageakte aufgeschreckt, bei denen vor wenigen Tagen mit geringem, wenn auch sehr professionellem Aufwand der gesamte Bahnverkehr in Norddeutschland für Stunden lahmgelegt wurde.
Die Bahnverantwortlichen räumen ein, dass ihnen die Verletzlichkeit der Bahninfrastrukturen bewusst sei. Dass dies auch für Stuttgart21 gilt, belegen Aussagen in einem Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg 2019. Da verweigerte die DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH die Einsicht in Informationen zu einer Evakuierungssimulation für die S21-Tunnel unter Hinweis auf die mit einer Bekanntgabe verbundenen Risiken eines Terroranschlags. Hintergrund der beantragten Einsichtnahme waren massive, inzwischen bestätigte Zweifel der Antragsteller an den Brandschutzvorkehrungen des Projekts. Aufwändig, minutiös und mit vielen Illustrationen beschreiben die Anwälte der Bahn eine konkrete „Gefährdungslage:
Es läge nämlich „nicht lediglich eine „allgemeine Bedrohungslage“ vor. Es ist bei den Sicherheitsbehörden sowie darüber hinaus aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit auch allgemein bekannt, dass Infrastrukturen wie Flughäfen und Bahnstrecken hervorgehobene Zielobjekte für Terroristen und Saboteure sind. Infrastrukturanlagen sind deshalb besonders sensibel und bedürfen daher eines besonderen Schutzes. Dieser hat bereits präventiv einzusetzen. So hat das Bundeskriminalamt in jüngster Zeit ausdrücklich vor Terroranschlägen auf Züge gewarnt“. (Schriftsatz vom 19.6.2019, S.35, Anlage).
Seit Jahren weist das Aktionsbündnis die Verantwortlichen öffentlich und in persönlichen Schreiben auf das große Risiko von Anschlägen auf die S21-Infrastruktur hin, so in einem Schreiben an Innenminister Thomas Strobl als höchsten Brand- und Katastrophenschützer des Landes. Ausdrücklich wurde dabei eingegangen auf die tödlichen Gefahren, die von einem Anschlag ausgehen, insbesondere aufgrund des mangelhaften Brandschutzes. Schon bei einem „normalen“ Zugbrand im S21-Tunnel versagen die Brandschutzvorkehrungen der Bahn, insbesondere für Mobilitätseingeschränkte (Behinderte, Alte, Familien mit kleinen Kindern u.a.) – erst recht bei einem gezielt und professionell ausgeführten Anschlag, der maximale Schäden an Leib, Leben und Sachwerten auslösen soll.
Das Angebot an Minister Strobl, in einem persönlichen Gespräch die wissenschaftlich belegte und von Sachverständigen bestätigte Kritik am Brandschutzkonzept der Bahn erläutern zu können, wurde in dessen Auftrag rundweg abgelehnt. Ebenso waren auch die Regierungspräsidentin Susanne Bay, der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper sowie sein Branddirektor Georg Belge (der im Unglücksfall seine Feuerwehrleute in die Tunnelröhren und den Tiefbahnhof schicken muss) nicht zu einem Gespräch bereit. Auch ein alarmierender Bericht von Report Mainz, der die gravierenden Mängel thematisierte, beeindruckte offenbar nicht.
„Wer sich so kategorisch jeder Auseinandersetzung über die Risiken der kritischen Infrastruktur S21 entzieht, nimmt seine Verantwortung für Leib und Leben von Millionen Fahrgästen, die jedes Jahr die Bahn nutzen, wie auch für das Bahnpersonal und für die Rettungskräfte nicht ernst und verletzt seinen Amtseid. Die Unumkehrbarkeit des Projekts ist ein bequemer und gefährlicher Mythos. Das Einlassen auf Sachargumente und Alternativen ist gerade in diesen Zeiten mitunter eine Überlebensfrage“, so Reicherter.
Kontakt:
Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31
Werner Sauerborn, 0171 320 980 1 | publish | 2022-10-14 10:49:48 | admin | ||
| PM: Bahn setzt untaugliche S21-Brandschutzplanung fort | pm-bahn-setzt-untaugliche-s21-brandschutzplanung-fort | Aktionsbündnis kann Belege für falsche Evakuierungssimulation vorlegen Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Gemeinderatsfraktion „DieFrAKTION“ laden zu einer Veranstaltung am Montag, 12. September 2022, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ein. Dort sollen vertiefte Erkenntnisse über den nicht funktionierenden Brandschutz im S21-Tiefbahnhof vorgestellt werden. Unter anderem wird der hochkompetente Dipl. Ing. Hans Heydemann Ergebnisse vorstellen, die die Ingenieure22 mittels einer eigenen professionellen Simulationssoftware gewonnen haben. Demnach sind sowohl die Annahmen der Bahn zur Ausbreitung eines Zugbrandes als auch zur Zeitdauer der Entfluchtung der Fahrgäste viel zu optimistisch und damit untauglich. In seiner Präsentation wird Heydemann darüber hinaus aufzeigen, wie die Bahn auch in der „Ausführungsplanung“ ihre bisherige fehlerhafte Planung fortsetzt (siehe Zusammenfassung des Vortrags in der Anlage). Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatte der Bahn aufgetragen, Einzelheiten des Brandschutzes bei der Planung der „technischen Ausrüstung“ zu konkretisieren, obwohl das in der Tunnelrichtlinie der Bahn bereits für das grundsätzliche Planfeststellungsverfahren gefordert wird. Dass ihr genau diese Konkretisierung auch in diesem letzten Planungsschritt dennoch nicht gelungen ist, soll an diesem Abend deutlich werden. Insbesondere wurden in der Mobilität eingeschränkte Personen nicht berücksichtigt. Aus finanziellen Gründen riskiert man ihr Leben. Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D. und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses, wird ergänzend die rechtliche Seite der zu versagenden Brandschutz-Genehmigung erläutern. Und der Liedermacher Pit Bäuml sorgt für den passenden musikalischen Rahmen, nachdem er zuvor um 18 Uhr bereits sein Können zur 628. Montagsdemo beigesteuert hat. Vertreter von Bahn, EBA, Brandschutzbehörde und Planungsbüros sind zwar zu der Veranstaltung eingeladen worden, haben aber entweder abgesagt oder gar nicht reagiert. Martin Poguntke, ebenfalls Sprecher des Aktionsbündnisses, sieht die Verantwortung zu handeln beim zuständigen Brandschutzdirektor der Stadt Stuttgart: „Die S21-Brandschutzplanungen der Bahn sind von geradezu zynischer Oberflächlichkeit. Wir können nur hoffen, dass der Stuttgarter Brandschutzdirektor Dr. Belge dem Druck von OB Nopper und der Immobilien-Lobby widerstehen kann und das Brandschutzkonzept dieses Immobilienprojekts als völlig untauglich ablehnt. Denn er trägt die Verantwortung für Leib und Leben der Fahrgäste und seiner Feuerwehrleute.“ Kontakt: | publish | 2022-09-20 07:58:33 | admin | ||
| Werners Rundmail vom 16.9.22 | werners-rundmail-vom-16-9-22-2 | (hier als pdf-Datei)
Themen dieses Rundmails sind …
• Klimacamp statt Mobilitätswoche mit Greenwashing S21
• S21-Kritik auf dem Klimacamp: Von der MoDemo zum großes Zelt, Workshops
• Global Strike 2022
• Geldstrafe für Banneraktion der Klimaaktivist*innen
• Petition der Degerlocher Obenbleiber – Reaktion auf Abweisung
• Veranstaltung im Rathaus: Stuttgart21 scheitert am Brandschutz!
• Französisch-italienischer Widerstand gegen das Klimakiller Tunnelprojekt Lyon-Turin
• Maulkorb für kritische Denkmalpfleger mit Statement Norbert Bongartz
• Nach den Enthüllungen: 12. Jahrestag des Schwarzen Donnerstag
• Queen: Mit dem Verbrenner von Daimler auf die letzte Dienstreise
• Kurz vor Redaktionsschluss: Im Wagenburgtunnel bröckelts
Hier die ganze Rundmail
(Links können (nur) über die pdf-Datei genutzt werden):
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | publish | 2022-09-17 19:28:24 | admin | ||
| PM Protestwoche für klimagerechte Mobilität | pm-protestwoche-fuer-klimagerechte-mobilitaet-2 | (hier als pdf-Datei)
KlimaSkandal21 auf dem Klimacamp!
Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart21 unterstützt auch dieses Jahr wieder das Klimacamp im Stuttgarter Stadtgarten, das diesmal von Freitag, 16. bis Donnerstag, 22. September stattfindet, und ist dort mit mehreren Veranstaltungen vertreten (siehe: https://klimacamp-stuttgart.de ).
Den Einstieg zum S21-Thema macht die Montagsdemo am 19.9. um 18 h, bei der Fritz Erkenhoff von ,,Fridays for Future“ Stuttgart einleiten wird (siehe: https://www.bei-abriss-aufstand.de/2022/09/14/die-629-montagsdemo-am-19-09-22-auf-dem-schlossplatz/ )
Folgende Redner*innen stimmen ein auf die nachfolgende von ihnen bestrittene Diskussionsveranstaltung am Montag, 19.9. von 19:30h bis 20:30h im Großen Zelt des Klimacamps:
Kipp-Punkte in Sicht – wie und mit wem können wir das Ruder noch rumreißen?:
| publish | 2022-09-14 18:20:51 | admin | ||
| PM: Bahn setzt untaugliche S21-Brandschutzplanung fort | pm-bahn-setzt-untaugliche-s21-brandschutzplanung-fort-2 | (hier als pdf-Datei)
Aktionsbündnis kann Belege für falsche Evakuierungssimulation vorlegen
Bahn setzt untaugliche S21-Brandschutzplanung fort
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Gemeinderatsfraktion „DieFrAKTION“ laden zu einer Veranstaltung am Montag, 12. September 2022, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ein. Dort sollen vertiefte Erkenntnisse über den nicht funktionierenden Brandschutz im S21-Tiefbahnhof vorgestellt werden.
Unter anderem wird der hochkompetente Dipl. Ing. Hans Heydemann Ergebnisse vorstellen, die die Ingenieure22 mittels einer eigenen professionellen Simulationssoftware gewonnen haben. Demnach sind sowohl die Annahmen der Bahn zur Ausbreitung eines Zugbrandes als auch zur Zeitdauer der Entfluchtung der Fahrgäste viel zu optimistisch und damit untauglich.
In seiner Präsentation wird Heydemann darüber hinaus aufzeigen, wie die Bahn auch in der „Ausführungsplanung“ ihre bisherige fehlerhafte Planung fortsetzt (siehe Zusammenfassung des Vortrags in der Anlage). Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatte der Bahn aufgetragen, Einzelheiten des Brandschutzes bei der Planung der „technischen Ausrüstung“ zu konkretisieren, obwohl das in der Tunnelrichtlinie der Bahn bereits für das grundsätzliche Planfeststellungsverfahren gefordert wird. Dass ihr genau diese Konkretisierung auch in diesem letzten Planungsschritt dennoch nicht gelungen ist, soll an diesem Abend deutlich werden. Insbesondere wurden in der Mobilität eingeschränkte Personen nicht berücksichtigt. Aus finanziellen Gründen riskiert man ihr Leben.
Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D. und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses, wird ergänzend die rechtliche Seite der zu versagenden Brandschutz-Genehmigung erläutern. Und der Liedermacher Pit Bäuml sorgt für den passenden musikalischen Rahmen, nachdem er zuvor um 18 Uhr bereits sein Können zur 628. Montagsdemo beigesteuert hat.
Vertreter von Bahn, EBA, Brandschutzbehörde und Planungsbüros sind zwar zu der Veranstaltung eingeladen worden, haben aber entweder abgesagt oder gar nicht reagiert.
Martin Poguntke, ebenfalls Sprecher des Aktionsbündnisses, sieht die Verantwortung zu handeln beim zuständigen Brandschutzdirektor der Stadt Stuttgart: „Die S21-Brandschutzplanungen der Bahn sind von geradezu zynischer Oberflächlichkeit. Wir können nur hoffen, dass der Stuttgarter Brandschutzdirektor Dr. Belge dem Druck von OB Nopper und der Immobilien-Lobby widerstehen kann und das Brandschutzkonzept dieses Immobilienprojekts als völlig untauglich ablehnt. Denn er trägt die Verantwortung für Leib und Leben der Fahrgäste und seiner Feuerwehrleute.“
Kontakt:
Martin Poguntke, 0151 403 602 56
Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31 | publish | 2022-09-09 10:16:13 | admin | ||
| PM Die Falschen auf der Anklagebank! | pm-die-falschen-auf-der-anklagebank | (hier als pdf-Datei)
Nach Kranbesetzung und Zwischenruf bei Scholz-Rede:
Prozess gegen junge Klimaaktivist*innen
Weil sie einen Baukran der Fa. Züblin kurzzeitig besetzt hatten, um gegen die verheerenden Klimafolgen des Projekts Stuttgart21 zu protestieren, stehen drei junge Klimaaktivist*innen am 7. September in Stuttgart vor Gericht. Vorwurf: Hausfriedensbruch. Einem der Angeklagten wird zudem vorgeworfen, nach einem Zwischenruf bei der Rede des Bundeskanzlers auf dem Katholikentag im Mai in Stuttgart passiven Widerstand gegen die Verweisung aus dem Saal geleistet zu haben. Vorwurf: Hausfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt. In einer Presseerklärung (Anlage) beschreiben die Angeklagten die Abläufe und erklären ihre Motivation.
Dass gerade die Jungen nicht ruhig zuschauen, wie die verantwortliche Politik sie ihrer Zukunftschancen beraubt, sondern immer offensiver rebellieren, verdient keine Strafanzeigen, sondern höchste Anerkennung. Auf die Anklagebank gehören vielmehr alle, die jahrelang die Energie- und Verkehrswende ausgebremst haben, die unbeirrt absurde und klimaschädigende Großprojekte weiterbauen lassen, die ungebremst Bodenversiegelung betreiben (der Flächenfraß hat 2021 in Baden-Württemberg mit 2 278 ha einen weiteren Höchststand erreicht), die jetzt neue fossile Infrastrukturen errichten, Laufzeitverlängerungen von Kohle- und Atomkraftwerken planen, und die nicht einmal in der Lage sind, Tempolimits auf Autobahnen zu beschließen.
Zur Unterstützung der angeklagten Klimaaktivist*innen ruft das Aktionsbündnis auf zur Teilnahme an einer
Protestveranstaltung am Mittwoch, 7. September 2022, um 11.30 h vor dem Eingang des Amtsgerichts Stuttgart, Hauffstraße 5 (Nähe Haltestelle Neckartor) Die öffentliche Verhandlung beginnt um 12.30 h.
Kontakt: Werner Sauerborn 0171 320 980 1
Kontakte zu den Angeklagten: s. deren
| publish | 2022-08-27 15:45:34 | admin | ||
| Werners Rundmail vom 17.8.22 | werners-rundmail-vom-17-8-22 | (hier als pdf-Datei)
Themen dieses Rundmails sind …
Diesen Schnappschuss untertitelt kontext passend:
„Sie wussten's schon damals: Stuttgart-21-Demonstrant:innen im Januar 2011“
Noch aus dem letztem Rundmail:
SWR
Stuttgarter Zeitung
SWR aktuell
Pressemitteilung des Aktionsbündnisses (Homepage des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 | Fakten und Kritik zu Stuttgart 21 – die Wahrheit erfahren Sie hier!) (www.kopfbahnhof-21.de)
625. Montagsdemo am 22. August ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz
… ist geplant als Begegnung mit der "ausgestrahlt"-Anti-Atom Radtour (s.unten)
Es gibt ein etwas ausgeweitetes Programm und mehr Musik. Es sind Möglichkeiten für Austausch bei Speis und Trank mit den Radler*innen auf dem Platz vorgesehen.
Es sprechen:
▪ Armin Simon, „ausgestrahlt“
▪ Joe Bauer, Stadtflaneur und Kolumnist (nächster Flaneursalon am 19.8.: https://www.joebauer.de/de/termine.php )
▪ Danach: Kein(!) Demozug
▪ Davor: Raddemo 17.45h ab Feuersee – gesund + aktiv zur MoDemo!
Es wird immer verrückter
Gäubahnprobleme weiter ungelöst - weil unlösbar
Wem das langsam alles zu unübersichtlich wird mit Stuttgart21, der sollte aus dem Großen Ganzen mal reinzoomen in das Geschehen beim Thema Gäubahn. Hier „bricht sich der Irrsinn Bahn“, schreibt Oliver Stenzel kürzlich in kontext: „Immer neue Varianten für Alternativstrecken werden aus dem Hut gezaubert, ein offener Brief jagt den nächsten, und nun folgen noch zwei Gäubahngipfel und ein Sonderlenkungskreis. Dabei wäre die beste Lösung auch die einfachste.“
Wer mal seine Augen schonen will, hier der Beitrag auch als podcast, gesprochen von der Schauspielerin und künstlerischen Leiterin der Burgfestspiele in Jagsthausen, Eva Hosemann.
Kurz erklärt von Oliver Stenzel, worum es geht:
Die Gäubahntrasse ist Stuttgart 21 im Weg. Sie, „die momentan noch über die am Rand des Stuttgarter Talkessels geführte Panoramabahn den Hauptbahnhof anfährt, hat im Rahmen der S-21-Planungen eine Sonderstellung: Während die übrige, "alte" Bahninfrastruktur rund um den Stuttgarter Kopfbahnhof auch nach Inbetriebnahme von S 21 bestehen bleiben soll, bis der Tiefbahnhof seine Testphase bestanden hat, ist dies bei der Panoramabahn nicht der Fall. Denn ihre Gleise sind der im Zuge von S 21 leicht geänderten S-Bahn-Führung über die neue Haltestelle Mittnachtstraße im Weg. Eine Rampe, über die die Gäubahnzüge jetzt in den Hauptbahnhof kommen, soll deshalb einige Monate vor der S-21-Eröffnung abgerissen werden. Ursprünglich waren für diese Unterbrechung nur vier bis sechs Monate vorgesehen, aber Anfang 2019 wurde eingeräumt, dass wegen Planungsverzögerungen bei der neuen S-21-Gäubahnführung über den Flughafen die Unterbrechung eine
mehrjährige sein wird. Mittlerweile ist die alte Planung dieses Abschnitts de facto aufgegeben, stattdessen soll sie durch den 11,5 Kilometer langen Pfaffensteigtunnel ersetzt werden. Der Tunnel würde das größte Problem der alten Planung, den extrem verspätungsanfälligen Mischverkehr von Fern- und S-Bahnen, zwar vermeiden, wohl hat er aber viele neue: Er wird sehr teuer werden, sein Bau verursacht enorme Treibhausgasemissionen – und der Zeitpunkt seiner Fertigstellung steht in den Sternen, die Schätzungen liegen zwischen in sechs und in 15 Jahren.“
Dass es den Projektbefürworter*innen auf diesen Um- und Irrwegen gelingt, sich aus dem selbstverschuldeten Chaos herauszuwinden, ist eher unwahrscheinlich:
• Das mit der Gäubahnunterbrechung wird so nicht funktionieren, zumindest nicht für nur 15 Jahre, denn drei kürzlich veröffentlichte, unabhängig voneinander in Auftrag gegebene Gutachten, kamen unisono zu dem Schluss, dass die Bahn die Panoramatrasse nicht einfach stilllegen kann, sondern dies erst beim Eisenbahnbundesamt (EBA) beantragen muss, und dann müsse erstmal ein Entwidmungsverfahren laufen. (Kontext berichtete). So sieht es auch die Linksfraktion im Bundestag, die am 6. Juli einen entsprechenden Antrag im Verkehrsausschuss eingebracht hat.
• Auch das mit dem Pfaffensteigtunnel wird so nicht funktionieren. Der 2 x 11,5 km lange Tunnel wird nicht 1 Mrd. € kosten, wie notorisch wieder gelogen wird, sondern seriös ermittelte 2,7 Mrd. € (s.u.). Diese Milliarden sollen via Bundesverkehrswegeplan andere zahlen, obwohl es ganz klar um den Versuch einer S21-Schadensbegrenzung geht. Auch hier ist von vornherein der Brandschutz mangelhaft, weil keine Rettungsröhre, wie inzwischen Standard, eingeplant ist. Dass mit den Treibhausgasemissionen und weiterer Versiegelung fruchtbarster Böden bei weiteren Tunnelbauten Öl ins Feuer der Erdüberhitzung gegossen wird, findet in der Diskussion der Verantwortlichen mit keiner Silbe Erwähnung!
Der Gäubahn-Pfaffensteigkomplex ist derzeit die sichtbarste Stelle, an der es im S21-Gebälk hörbar knirscht.
Während bei Grüns in Sachen Stuttgart21 – Klima hin, Klima her – fast immer noch die Devise „Alles mitmachen“ gilt, rumort es kräftig in den Reihen der CDU. Zwar längst nicht bei den Stuttgarter und Landesgranden, aber dort, wo ihnen die Stuttgart21-Probleme schwer auf die Füße fallen und die Bürgerschaft auf die Barrikaden zu gehen droht, nämlich angesichts der drohenden Abkopplung der Gäubahn vom Verkehrsknoten Stuttgart – auf viele Jahre. Es werden Resolutionen in Gemeinderäten beschlossen und gemeinsame Briefe an die Verantwortlichen geschickt und sicher innerparteilich ordentlich auf die Pauke gehauen. Und das dort, wo die CDU-gepowerte Zustimmung zu S21 beim Volksentscheid vor 11 Jahren besonders hoch war.
Da sind Töne sind zu hören, die mensch eher von Montagsdemos gewohnt ist:
So ist Tuttlingens OB Michael Beck (CDU) überzeugt: "Würde man heute abstimmen, würde sich bei uns und in vielen anderen Landkreisen der Stimmenanteil geradezu umkehren – S 21 würde wohl nicht mehr gebaut werden." Denn statt einer "baldigen Verbesserung" hätten die Kreise "auf unbestimmte Zeit eine extreme Verschlechterung der Bahn-Anbindungen zu erwarten", schrieb Beck laut Gränzboten (s.u.) am 7. Juli in einem Brandbrief an seinen Partei“freund“ OB Nopper. Für ihn, Beck, sei bezüglich Stuttgart 21 auch klar, „dass es beileibe nicht nur um ein Verkehrsprojekt geht, sondern um einen Konflikt zwischen dem ländlichen Raum längs der Bahntrasse hier und der städtischen Region Stuttgart da“. Und besonders klar die Überzeugung „dass hinter der Stuttgarter Linie das Interesse an einem riesigen Immobilien-Vorhaben stehe: die Bebauung des gesamten Gleisvorfelds des jetzigen Haupt(Kopf-)bahnhofs, der auch das Gleis der Panoramabahn geopfert werden solle“(ebd.).
Auch FDP-Staatssekretär Michael Theurer, als Ex-OB von Horb, und Brückenkopf der S21-Gilde in der Gäubahnregion, kriegt sein Fett ab. Theurer fordert zwar, dass die Gäubahnunterbrechung „möglichst kurz“ sein möge, wies aber vorsorglich auf Alternativen hin. Es gebe ja auch Busse, fasste Beck Theurers Reaktion kopfschüttelnd zusammen (ebd.). Auch bei den Grünen vor Ort ticken die Uhren anders als bei ihren Parteikolleg*innen in Stuttgart. So fand Hans-Martin Schwarz von der Offenen Grünen Liste Tuttlingen überparteilich Zustimmung mit der Aussage: „Uns hat man immer versprochen, alles werde besser, stattdessen wird alles schlechter!“
Das dürfte auf den famosen Guido Wolf, tatsächlich ein Cousin von Winfried Wolf, gemünzt sein. Guido Wolf, grandios gescheiterter CDU-Kandidat bei der Landtagswahl 2016, ist amtierender Vorsitzender des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn und ist dort einer derer, die immer versprochen hatten, dass mit S21 „alles besser“ werde. Das kann ihm jetzt zum Verhängnis werden, weil die Opponenten gegen seinen Kurs einen Wechsel im Vorsitzenden-Job anpeilen.
Aus Gränzbote 2.8.2022
Der Gränzbote ist eine historische Zeitung aus Tuttlingen und eine heutige Regionalausgabe der Schwäbischen Zeitung. Die Zeitung wurde im Jahr 1830 gegründet und berichtete aus Tuttlingen und dessen Umlandgemeinden. Der Name rührt von der damals existierenden Grenze zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg her. Das Verbreitungsgebiet der Zeitung lag auf beiden Seiten der Grenze. Seit 1960 gehört der Gränzbote zur Schwäbischen Zeitung der Schwäbisch Media, übernimmt deren Mantel, hat aber eine eigene Regionalredaktion. Die ehemaligen Regionalteile des Gränzboten, des Heuberger Boten und der Trossinger Zeitung sind ebenfalls Teil der Schwäbisch Media. (wikipedia)
Nach Lenkungskreis: erstmal Ruhe im Karton?
Mit einem Formelkompromiss zur einstweiligen Beruhigung verunsicherter Politiker*innen vor allem aus den Gäubahnanrainergemeinden endete die Sondersitzung des S21-Lenkungskreises am 18. Juli, begleitet von Protesten und Straßenblockaden 5 nach 12 - Klima-Sonderdemo am 18.7.2022 - YouTube:
Die Gäubahn soll nicht in Vaihingen, sondern an einem noch zu bauenden Nordhalt enden und erst dort die Reisenden zum Hbf zum Umsteigen nötigen. Der von der Finanzierung und Plangenehmigungen noch völlig in den Sternen stehende Pfaffensteigtunnel soll gebaut werden. Singen und Böblingen sollen an die Gäubahn angeschlossen bleiben – was sinnvoll ist, aber die ohnehin absurde Rechtfertigung des Tunnels mit den Taktzeiten des Deutschlandtakts völlig absurd macht. Denn nicht die Gäubahnanbindung steht dem Integralen Taktfahrplan entgegen, das Hindernis auf ewig ist der mit 8 Gleisen viel zu kleine im Bau befindliche Tiefbahnhof.
Grüne reden Ergebnis des Lenkungskreises schön
So Petra Rühe, Grüne im Stuttgarter Gemeinderat: Weil nun beabsichtigt sei, den Prellbock für die Panoramabahn nicht schon in Vaihingen, sondern erst an einem noch zu bauenden Nordhalt zu installieren, sei „unsere langjährige Forderung nach dem Erhalt der Panoramabahn im Wesentlichen erfüllt. Die umstrittene Kappung der Bahnstrecke in Stuttgart-Vaihingen ist damit endlich vom Tisch.“
Eine „große Zukunftschance angesichts der Klimakrise und der Herausforderungen der Mobilitätswende“ sei es, das S21-System „vor allem auch mit leistungsstarken Anschlüssen nach Norden und Osten, fit für die Zukunft zu machen“. Mit „leistungsstarken Anschlüssen nach Norden und Osten“ sind die Nordzuläufe gemeint, eines der von den Grünen unterstützten „Ergänzungsprojekten“. Hier zur Erinnerung deren klimapolitische und -Kostenbilanz:
Durchhalten auch im Kampf gegen Atomenergie
Anti-Atom-Radtour 2022
Auf lange erkämpften politischen Erfolgen darf mensch sich nicht ausruhen. Das gilt für das Abtreibungsrecht, den Kohleausstieg und erneut für den Atomausstieg. Kaum bietet sich ein populistisches Einfallstor, sind sie wieder da, die alten Freunde des Nuklearen. Wenn „wir“ im Winter nicht frieren wollen, müsse die Laufzeit der verbliebenen Atomkraftwerke verlängert werden. Dass wegen der Aufheizung der Flüsse viele Atomkraftwerke kaum noch gekühlt werden können, …
(Tweet dazu:)
… dass die Endlagerfrage weiter völlig ungelöst ist, dass mit Europas größter AKW-Anlage in Saporischja erstmals ein Nuklearkomplex unter Kriegsfeuer gerät – all das spielt bei Merz, Söder und Co keine Rolle.
Deswegen ruft "ausgestrahlt" (seit 2008 Koordinationsstelle der bundesweiten Proteste gegen Atomenergie) zu einer Anti-Atom-Radtour 2022 auf. Begonnen hat sie schon im Juli und wird im Südwesten Mannheim, Speyer, Philippsburg, Karlsruhe, Heidelberg, Obrigheim, Heilbronn, Neckarwestheim passieren und am Sonntag, den 21. August, in Stuttgart ankommen. Weiterfahrt südwärts dann am Dienstag.
Die genauen Orte und Zeiten sind hier einzusehen. Es gibt, z.B. am Sonntag von Ilsfeld nach Stuttgart verschiedene Einstiegspunkte.
• 15:30 „Stuttgart-Einstieg“ in die Tour: am Löwentor/Nordbahnhofstrasse
• 16:45 Uhr Schlossplatz Stuttgart: Kundgebung und Begrüßung zusammen mit S21-Aktiven
Unterstützenswerte weACT - Petition
Hitzeterror:
Stuttgart abkühlen! Klimaschutzkonzept Stuttgart jetzt!
Wollte mensch alle sinnvollen Petitionen unterschreiben, würde daraus ein Fulltimejob. Hier eine Unterstützenswerte für alle, die sich Sorgen ums Klima in Stuttgart machen und den Zusammenhang zu S21 verstehen.
In der an den Stuttgarter OB, den Gemeinderat und das Umweltamt der Stadt gerichteten Petition wird Wichtiges und Richtiges erklärt und v.a. gefordert, u.a. ein „sofortiger Versiegelungsstopp für Grünflächen & Entsiegelung von Flächen …: eine signifikante Reduzierung von Betonflächen, Parkflächen und z.B. Steingärten. Das schützt uns auch vor Starkregen.“
Leider nur indirekt in der Begründung wird das offensichtlich Gemeinte, nämlich Stuttgart21 und die geplante Rosensteinbebauung, angesprochen:
„Die derzeitige Gleistrasse zum Hauptbahnhof ist zugleich die wichtigste Frischluftschneise Stuttgarts. Über diese Frischluftschneise wird die Stadt nachts abgekühlt. Die Stadt möchte jedoch ausgerechnet dieses Gebiet bebauen, sobald Stuttgart 21 in Betrieb ist. Diese Maßnahme würde nicht nur die Frischluftschneise in ihrer Wirkung einschränken, sondern zugleich auch die Schienenkapazität Stuttgarts verringern, da Stuttgart 21 deutlich weniger Kapazität bietet als der alte Hauptbahnhof und zudem als Ausweichbahnhof für die S-Bahn nicht mehr anfahrbar sein wird. Eine Verlagerung des Verkehrs auf die Straße und somit eine erhöhte CO₂-Emission wären unausweichlich die Folge.“
Je mehr Unterschriften es in Kürze gibt, desto stärker wird Campact die Petition über deren riesige Verteiler bewerben und bekannt machen!
Wie 2017 in Rastatt?
Wieder knapp der Katastrophe entgangen?
In Obertürkheim, auf einem von außen kam einsehbaren Gleisabschnitt knapp über dem dort verlaufenden S21-Tunnel, rutscht plötzlich der Schotter unter den Gleisen weg. Fahrgäste bemerkten ein Rumpeln, schließlich stoppt ein S-Bahnfahrer seine Fahrt. Der Vorgang erinnert sehr an die Beinahe-Katastrophe von Rastatt, wo im August 2017 ein Fernbahngleis in einen darunter im Bau befindlichen Eisenbahntunnel absackte. In Obertürkheim fahren die Züge nach Reparaturmaßnahmen wieder, obwohl die Ursache des Absackens weiter ungeklärt ist.
"Der Eisenbahner", Facebook-Post vom 15. Juni 2022
Genaueres hier von Oliver Stenzel:
Entgegen den Baldrian-Infos der DB halten die Störungen an der fraglichen Stelle offensichtlich an. Hier Auszug aus dem bahninternen Informationssystem über Baustellen im Streckennetz am 14.8.22
...
(neu) #TE: Störung: Störung am Fahrweg - Gleislagefehler Tf meldet schlechte Gleislage im Ferngleis Esslingen - Stg-Obertürkheim. Gleis gesperrt. Techniker auf Anfahrt. Zugfahrten im Gegengleis bzw. über S-Gleis Ende: 2022-08-12 18:40
Quelle: http://strecken.info
Gemeldet 17:10 Uhr 2022-08-12
(geändert) #TE: Störung: Störung am Fahrweg - Gleislagefehler Tf meldet schlechte Gleislage im Ferngleis Esslingen - Stg-Obertürkheim. Gleis gesperrt. Techniker auf Anfahrt. Zugfahrten im Gegengleis bzw. über S-Gleis Ende: 2022-08-12 18:00
Quelle: http://strecken.info
Gemeldet 18:30 Uhr 2022-08-12
(neu) #TE: Störung: Störung an Signalanlagen - Rotausleuchtung Sporadisch auftretende Rotausleuchtungen auf beiden Ferngleisen zwischen Esslingen und Stg-Obertürkheim. Zugfahrten mit Ersatzmaßnahmen. Entstörung durch Techniker unterbrochen. Ende: 2022-08-16 05:00
Quelle: st
TE: Bahnhof Esslingen
Tf: Triebfahrzeugführer
st: Streckeninfo
Gemeldet 16:35 Uhr am 14.8. Derzeitiges Ende der Störungen am 17.8. für den 19.8. prognostiziert.
Hannes zum BUND!?
BUND offen für S21-Gegner!?
Hannes Rockenbauch, fast von Kindesbeinen an S21-Gegner, lange Zeit zusammen mit Gangolf Stocker, beharrlich und kompetent gegen S21 im Gemeinderat und in dessen S21-Ausschuss – geht zum BUND. (Stuttgarter Zeitung)
Das irritiert zunächst, hat sich doch der BUND 2014 im Gleichschritt mit den Grünen und anderen grün-nahen Verbänden aus dem Aktionsbündnis und der Bürgerbewegung verabschiedet – und auch angesichts von Ergänzungsprojekten und immer mehr S21-Klimawahnsinn noch nicht zurückgefunden.
Aber so eine Liaison hat immer zwei Seiten. Trotz großer Personalauswahl hat sich der BUND Landesverband bewusst mit Hannes einen weiterhin entschiedenen S21-Gegner, wie er ausdrücklich betont, an Bord geholt. Klimapolitik und Bahnpolitik gehören zusammen und Bahnpolitik und S21 auch!
Umstiegskonzept für Flughafen Stuttgart?
Auch dass Hannes jüngst in einer Pressekonferenz der FrAktion dafür plädierte bis 2035 den Landesflughafen zu schließen, um die Klimaziele zu erreichen, hat den BUND nicht verschreckt, womöglich in seiner Entscheidung bestärkt!? „Auf der früheren Betonpiste könne man dann Wohnungen bauen, so Rockenbauch, der auch ein paar Großprojekten „den Stecker ziehen“ will.“ (ebd.)
Eine prima Idee wäre ein Umstiegskonzept für den Stuttgarter Flughafen à la Tempelhofer Feld, das in Berlin auch mal ein Flughafen war:
Deutsche Universitätszeitung - das Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft über … Wolfgang Hesse
Wer mehr über Prof. Wolfgang Hesse erfahren will, warum er sich so für die Bahn und den Integralen Taktfahrplan engagiert, und warum er Stuttgart 21 für einen „Unverantwortlichen Wahnsinn“ hält, der oder die lese den Beitrag.
Der Eisenhart!
Vom Bohren dicker Bretter
Es ging zwar nicht um Stuttgart 21, aber um eine andere Herzensangelegenheit von Eisenhart von Loeper: den Kampf um die Marktzulassung des Pflanzenheilmittels Artemisia (chinesischer Beifuß). Hier konnte mit seiner juristischer Unterstützung per Vergleich durchgesetzt werden, dass beschlagnahmte Bestände von Artemisia wieder verkauft werden können, wenn sie nicht als Lebensmittel deklariert werden (Näheres s. StZ.-Beitrag).
Herzlichen Gückwunsch zu diesem großen Erfolg, lieber Eisenhart!
Dieser Erfolg könne „ja auch im Kampf um die Altlast S21 die Zuversicht stärken, verbunden mit dem Wink, wenn selbst der Senior-Sprecher des AB noch so was zuwege bringt, könnt Ihr euch angesichts der Top-Truppe des AB und der herausragend erfolgreichen Tätigkeit von Dieter Reicherter (UIG-Verfahren, Akteneinsicht Sta-Mi) – auch mit mir als Botschafter – auf eine intelligente Wende bei S21 einstellen.“ Schriebs und fügte noch hinzu, dass man sich künftig auch wieder häufiger im AB und auf den Montagsdemos sehen werde.
Porsche-Finanzminister Lindner braucht Gegendruck
Stuttgarter Bürgerbegehren für ein 365€-Ticket
„Die Realität sieht doch so aus: der Klima- und Mobilitätskiller S21 wird weiter umgesetzt, die Ticketpreise im VVS steigen wieder – eine Stadt, die sozialen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird: totale Fehlanzeige! Es drohen also in diesem Jahrhundert noch viel größere Katastrophen. Katastrophen, die vor allem die Armen sowohl hier in Stuttgart als auch global am härtesten treffen werden“, so Dennis Klora, einer der Initiator*innen des Bürgerbegehrens und stellvertretender Bezirksbeirat Stuttgart West, „Die FrAktion“, auf der 623. Montagsdemo am 8.8.2022:
Aber sollten wir uns nun zurückziehen und in einen Fatalismus verfallen? fragt Klora und antwortet: Klar Nein.
„Bundesweit gibt es nun Initiativen, die dafür kämpfen, mindestens bis Ende des Jahres das 9-Euro-Ticket fort- und eine Nachfolgeregelung einzuführen. Das ist absolut notwendig! Das Verkehrs- und Finanzministerium steht aber nach wie vor auf der Bremse – Porsche-Finanzminister Lindner entblödet sich nicht, von einer „Gratis-Mentalität“ zu reden.
Nur auf Grund des gesellschaftlichen Drucks kommt nun vereinzelt Bewegung in die Debatte. Und deshalb wollen wir hier vor Ort für eine konkrete dauerhafte Umsetzung kämpfen.“
Konkret:
• 365€ Jahresticket!
• Nulltarif für Schüler:innen, Jugendliche, Azubis und für Menschen mit BonusCard
• ansonsten: Einsteigen für maximal 1 Euro am Tag
• bessere Bezahlung der Beschäftigten und einen Ausbau des ÖPNV
Stuttgarter*innen können das Bürgerbegehren u.a. an der Mahnwache mit ihrer Unterschrift unterstützen, aber natürlich auch via Internet.
Wer blockiert den Windkraftausbau in Lahr?
Herrenknecht mal wieder
Obwohl die örtlichen Bürger und ihre Bürgermeister sich für drei neue Windkrafträder ausgesprochen haben, stockt die Sache. Ein örtlicher Zampano namens Martin Herrenknecht blockiert. Die Windräder könnten seine Sicherheit beeinträchtigen, wenn er von dem Lahrer Flughafen, den er sein Eigen nennt, in alle Welt zu seinen Tunnelprojekten fliegen will. Da ließe sich noch eine Lösung finden. Aber im Grunde geht es Herrenknecht darum, die Windenergie nicht im Schwarzwald zu fördern, sondern Offshore, weil es dann für die Hunderte Kilometer langen Stromtrassen viele Tunnel zu graben gibt. Geld mit Fragwürdigem und Sinnlosem zu verdienen, ist ja sein Metier.
Enttäuscht sind die Lokalpolitiker von Kretschmann, der da mal reingrätschen könnte angesichts des Defizits beim Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg. Macht er aber nicht. Lieber will er‘s sich wohl mit einem wie Herrenknecht nicht verderben, mit dem er ja schon 2013 auffällig anbandelte:
Bericht: taz
Klaus Gietingers Film über Stuttgart21
„Das Ding ist längst noch nicht gelaufen"
DAS TROJANISCHE PFERD – Stuttgart21, so heißt der Film über S21 von Klaus Gietinger, Autor und Regisseur. Den einen bekannt aus der ZDF-Kinderserie „Löwenzahn“, anderen als Regisseur vieler Tatorte. .
Ein Vorversion des inzwischen so gut wie fertiggestellten Films konnten die Teilnehmer*innen der Klimabahnkonferenz am 14./15. Mai im Stuttgarter Gewerkschaftshaus sehen. Derzeit ist der Feinschliff in Arbeit und es sollen letzte Aktualisierungen des S21-Dramas, Stichwort S21-gate, noch aufgenommen werden.
Hier Auszüge aus der Vorankündigung
DAS TROJANISCHE PFERD – Stuttgart 21 – Der Film | Klaus Gietinger:
Stuttgart 21, der Bau eines Tunnel-Rumpfbahnhofs ist der größte deutsche Ingenieurs-Betrug. Letztlich 20 Mrd. Euro teuer, entwickelt er sich 2022 ff. immer mehr zum brandgefährlichen Tunnelgau (100 km). Gegner, wie der satirische Bildhauer Peter Lenk, aber auch Befürworter, so die regierenden Grünen, kommen zu Wort. Ein lustiger S 21-Freund stolpert durch den Film. Der Ausstieg ist endlich angesagt.
Darüberhinaus kommen viele Aktive gegen S21 zu Wort bzw. ins Bild. Unvollständig und unsortiert aufgeführt: Hagen von Ortloff, Timo Brunke & The Beatles, Hans Heydemann, Ernst Delle, Dieter Reicherter, Tom Adler, Steffen Siegel, Klaus Gebhard, Simon von Extinction Rebellion, Nisha Touissant-Handout (Fridays), Winnie Wolf, Jörg Zick und Soraja Abtahy, Karl-Heinz Scherwinski (Charly), Mahnwächter*innen, Wolfgang Hesse, Christoph Engelhardt, Peter Conradi, das Umstiegs-Video, Ausschnitte aus vielen Montagsdemos und natürlich auch Projektbefürworter und -förderer, besonders bemerkenswert Verkehrsminister Winfried Hermann.
Spätestens Ende Oktober ist die öffentliche Uraufführung, wo auch immer, geplant. Trailer-Schlusssatz von Gietinger zu S21: „Das Ding ist längst noch nicht gelaufen, sondern wird immer absurder, ja wahnsinniger. Katastrophen sind programmiert.“
Bahnausbau in Bregenz
„Bloß nicht wie Stuttgart21!“
Kaum ein Großprojekt, bei dem nicht ein Bezug zu Stuttgart21 hergestellt wird. S21 ist zum Inbegriff für Planungsdesaster, Tunnelwahn und Widerstand dagegen geworden. Allein das ist ein Erfolg der Bürgerbewegung gegen S21. Hier ein Beispiel aus Bregenz/Vorarlberg/Österreich.
Klug, konsequent & radikal
Podcast mit Prof. Hermann Knoflacher zu Wachstums- und Autowahn
Ein langer, aber wichtiger und auch unterhaltsamer Beitrag: das Interview des Deutschlandfunks mit Hermann Knoflacher, dem Grandseigneur der kritischen Stadt- und Verkehrsplanung aus Wien. Hierzulande bekannt als Unterstützer des Kampfs gegen Stuttgart21 auf vielen Demos, auf der Klimabahnkonferenz und als Grußwortender der Umstieg21Plus-Broschüre.
Stichworte: ** Gegen die Autovorherrschaft in unseren Städten ** Klimawandel ** anachronistische Lebensstile ** radikale Klimaaktivist*innen ** Wachstumskritik seit Club of Rome ** Stau als Druckmittel zur Verkehrswende ** …
Manipulative Volkabstimmungen dürfen nicht das letzte Wort sein
Briten zweifeln am Brexit
Wie die Volksabstimmung zu Stuttgart21 war auch 2016 die der Briten zum Brexit ein demokratiepolitischer Tiefpunkt: mit Desinformationen, Falschbehauptungen und riesigen Werbeetats wurde hier wie da das gewünschte Ergebnis herbeimanipuliert. StZ-London- Korrespondent Peter Nonnenmacher berichtete kürzlich über den Frust der Briten mit dem Brexit und erste Überlegungen, die Entscheidung zu revidieren: (Artikel hinter paywall – Zusendung des Textes auf Anfrage)
Die wichtigsten Passagen auf Stuttgart21 bezogen läsen sich etwa so:
Selbst überzeugten Stuttgart21-Befürworter der ersten Stunde beginnt es langsam mulmig zu werden, wenn sie all die Konsequenzen des Weiterbaus sehen. Das sei nicht das Stuttgart21, das sich die meisten Leute seinerzeit vorgestellt hatten. Eine just veröffentlichte Umfrage eines namhaften Forschungsinstituts hat ergeben, dass mittlerweile 45 Prozent aller Stuttgarter*innen finden, Stuttgart21 habe ihr Leben „verschlechtert“. Vor einem Jahr fanden das nur 30 Prozent. Selbst diejenigen Stuttgarter*innen, die 2011 für Weiterbauen stimmten, klagen immer mehr über die Folgen: Ihr Anteil stieg von 10 auf 22 Prozent. Kenner*innen des Projekts überrascht das nicht.
Den Verkehrsexperten XY hat das ermutigt, sich mit einem im Regierungslager bisher undenkbaren Vorschlag an die Öffentlichkeit zu wagen. Stuttgart solle besser aus dem Projekt aussteigen: „Ein Appetit“ dafür sei zweifellos da. Tatsächlich würde eine Rückkehr zum Kopfbahnhof alle möglichen Probleme gleichzeitig lösen.
Für die S21-Hardliner ist das nicht verhandelbar. Jede Annäherung an Alternativen ist für sie tabu. Immerhin wäre so etwas ein Eingeständnis des Scheiterns ihrer Vision vom künftigen Bahnknoten Stuttgart. Der frühere Vizekanzler fordert ein Ende „all der Lügengespinste“, mit denen den Bürger*innen eine goldene Zukunft versprochen wurde. Stuttgart21müsse schleunigst „wieder rückgängig gemacht werden: Je schneller, desto besser für uns.“
Oben bleiben!
Bahn missversteht Parole der S21-Gegner*innen
Satire-Seite "Der Postillon"
Schluss mit lustig
ICE verfährt sich auf nicht elektrifiziertes Gütergleis
Von der Satire zur Realsatire: In Brühl bei Köln ist am 13.8. abends ein ICE irrtümlich auf die Gleise zu einem Güterbahnhof gefahren und kam erst zum Stehen, als seine Stromversorgung ausfiel, wobei beträchtlicher Sachschaden entstand. „Man muss sich bei solchen Vorfällen wieder einmal fragen, ob die Deutsche Bahn den Anforderungen an einen sicheren Zug- und Infrastrukturbetreiber immer gerecht wird“, zitiert Thomas Wüpper in den Stuttgarter Nachrichten einen besorgten Informanten aus der Branche und erinnert daran, „dass einst in Brühl neun Menschen starben, als im Jahr 2000 der Personenzug Amsterdam-Basel wegen überhöhter Geschwindigkeit und falschen Streckenzeichen entgleiste. 2013 sei dann im Stellwerk Mainz die Personalnot so groß gewesen, dass der Betrieb eingestellt werden musste und die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz zeitweise überhaupt nicht mehr mit der Bahn erreichbar war.“
& viele Grüße von Werner (twitter: @WernerBorn) | publish | 2022-08-17 17:41:32 | admin |











Diesen Schnappschuss untertitelt kontext passend:
„Sie wussten's schon damals: Stuttgart-21-Demonstrant:innen im Januar 2011“
Noch aus dem letztem Rundmail:
Aus
… dass die Endlagerfrage weiter völlig ungelöst ist, dass mit Europas größter AKW-Anlage in Saporischja erstmals ein Nuklearkomplex unter Kriegsfeuer gerät – all das spielt bei Merz, Söder und Co keine Rolle.
Deswegen ruft
Die genauen Orte und Zeiten sind
In der an den Stuttgarter OB, den Gemeinderat und das Umweltamt der Stadt gerichteten
"Der Eisenbahner",
Stuttgarter*innen können das Bürgerbegehren u.a. an der Mahnwache mit ihrer Unterschrift unterstützen, aber natürlich auch via
Darüberhinaus kommen viele Aktive gegen S21 zu Wort bzw. ins Bild. Unvollständig und unsortiert aufgeführt: Hagen von Ortloff, Timo Brunke & The Beatles, Hans Heydemann, Ernst Delle, Dieter Reicherter, Tom Adler, Steffen Siegel, Klaus Gebhard, Simon von Extinction Rebellion, Nisha Touissant-Handout (Fridays), Winnie Wolf, Jörg Zick und Soraja Abtahy, Karl-Heinz Scherwinski (Charly), Mahnwächter*innen, Wolfgang Hesse, Christoph Engelhardt, Peter Conradi, das Umstiegs-Video, Ausschnitte aus vielen Montagsdemos und natürlich auch Projektbefürworter und -förderer, besonders bemerkenswert Verkehrsminister Winfried Hermann.
Spätestens Ende Oktober ist die öffentliche Uraufführung, wo auch immer, geplant. Trailer-Schlusssatz von Gietinger zu S21: „Das Ding ist längst noch nicht gelaufen, sondern wird immer absurder, ja wahnsinniger. Katastrophen sind programmiert.“
Ein langer, aber wichtiger und auch unterhaltsamer Beitrag: das
Satire-Seite "