TitleSlugBodyExcerptStatusPublished ↓Authoradmin
7 kurze Filme an Frau Palla7-kurze-filme-an-frau-palla
https://youtu.be/pIvpCEfMZ_g Hier ein Link zu 7 kurzen Filmen (2- 6 Minuten) über S 21. Der renommierte Regisseur Klaus Gietinger versucht hier das ganze Desaster in 7 kurzen Filmchen sachlich und mittels kurzen Experteninterviews zusammenzufassen. Er bittet um Weiterverbreitung.
publish2026-02-11 17:24:43admin
Schutzgemeinschaft Filder reicht Klage gegen PFB Pfaffensteigtunnel ein (Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. )schutzgemeinschaft-filder-reicht-klage-gegen-pfb-pfaffensteigtunnel-ein-pressemitteilung-der-schutzgemeinschaft-filder-e-v
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) Liebe Medienschaffende, auf Hinweis von Frank Distel erhalten Sie hier noch eine kurze inhaltliche Ergänzung bzw. Klarstellung zu untenstehender Pressemitteilung: Die Schutzgemeinschaft Filder beanstandet auf das Schärfste, dass es die Bahn durch einen haushaltsrechtlich unzulässigen Etikettenschwindel trotz des realiter sehr niedrigen Nutzen-Kosten-Faktors (NKF) von 0,27 - für den Tunnel allein - erreicht hat, dass der Bund den Pfaffensteigtunnel aus dem maroden Kernhaushalt aus Steuermitteln bezahlen muss. (Die ausführliche Erklärung finden Sie in der Pressemitteilung unten) Übrigens: Nach Ankündigung der Bahn wird mit dem Bau des Tunnels bereits jetzt im Februar 2026 auf Stuttgart-Plieninger Seite begonnen. Vielen Dank für Beachtung. Die Filder leben lassen! Gabi Visintin Liebe Medienschaffende, die Schutzgemeinschaft Filder wird noch eine letzte Möglichkeit ausschöpfen, den total umstrittenen Pfaffensteigtunnel zwischen dem Flughafen Stuttgart und Böblingen zu verhindern. Wir werden gegen den Planfeststellungsschluss für den Pfaffensteigtunnel klagen. Mit gewichtigen Gründen. Untenstehend und angehängt finden Sie die Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. dazu. Ansprechpartner der Schutzgemeinschaft Filder sind Frank Distel, stellvertretender Vorsitzender, sowie Steffen Siegel, Vorsitzender der SG Filder. Die Filder leben lassen! i.A. Gabi Visintin Steffen Siegel 07158-5850 Frank Distel 0171-9597273 Filder, den 5.2.2026 Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Filder e.V. Schutzgemeinschaft Filder reicht Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss Pfaffensteigtunnel ein Die Schutzgemeinschaft Filder e.V. (SGF), anerkannter Umweltfachverband, hat in der Vorstandssitzung vom 29.01.2026 mit überwältigender Mehrheit von 9:1 Stimmen der Vorstandsmitglieder beschlossen, Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss Pfaffensteigtunnel beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig einzureichen. Sie kritisiert heftig, dass der Nutzen-Kosten-Faktor des Pfaffensteigtunnels bei nur 0,27 liegt. Auch das Argument der Bahn, mit dem Pfaffensteigtunnel den Deutschlandtakt zu ermöglichen, weist die SGF zurück. Dazu Frank Distel, stellvertretender Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder (SGF): „Als Eisenbahnfachmann fehlt mir jegliches Verständnis für den leider genehmigten Bau dieses Tunnel-Irrsinns.  Der bis zu 3,5 Milliarden teure Pfaffensteigtunnel nützt dem Deutschlandtakt, das Hauptargument der Bahn für den Bau, NICHTS. Im Gegenteil, er schadet insoweit sogar, weil durch den Fahrzeitgewinn die Gäubahnzüge gerade NICHT zu Taktzeiten am Tiefbahnhof ankommen. Aufgrund der Halbierung der Gleise im Tiefbahnhof - gegenüber 16 Gleisen im bisherigen Hauptbahnhof - kommen nämlich alle Züge im Tiefbahnhof gleichmäßig verteilt rund um die Uhr an! Dies und das „Nahverkehrsdreieck“ des Verkehrsministers von Baden-Württemberg, das viele Züge am Tiefbahnhof vorbeileitet, sowie die über 100 täglichen Doppelbelegungen der engen Bahnsteige machen im unterdimensionierten Tiefbahnhof jeglichen Taktfahrplan zunichte. Daran ändert auch die Digitalisierung des Bahnknotens nichts!“ Da die hochverschuldete Deutsche Bahn die 3,5 Milliarden Euro für den Pfaffensteigtunnel nicht aufbringen kann, soll der Bund aus seinem maroden Kernhaushalt die Kosten übernehmen. Hierfür wäre jedoch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis des Tunnels von mindestens 1,0 erforderlich. Frank Distel dazu: „Der Nutzen-Kosten-Faktor des Tunnels alleine beträgt laut Expertenprüfung nur 0,27 und liegt damit weit unter dem Zugangskriterium zum Bundesverkehrswegeplan. Dies erkennend, erklärte die Bahn manipulativ den Tunnel kurzerhand zum Nordabschnitt des zweigleisigen Ausbaus der Gäubahn südlich von Horb. Damit wird dem Tunnel indirekt der überragende Nutzen-Kosten-Faktor von 2,7 (!) des zweigleisigen Ausbaus zwischen Horb und Singen und zudem ein nie eintretender Nutzen aus dem Güterbahnbetrieb des Südabschnitts anteilig angedichtet. Das ist – wie schon bei der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm geschehen – ein ungeheuerliches Vorgehen! Dieser unzulässige Verstoß gegen die Bundeshaushalts-Ordnung führt nun zur Bevorzugung eines unwirtschaftlichen Tunnels mit der Folge, dass der weitaus vordringlichere, zweigleisige Ausbau der Gäubahn nach Süden aus schierer Haushaltsnot des Bundes noch jahrelang auf der Strecke bleiben wird!“ Die Schutzgemeinschaft ist aufgrund ihres satzungsgemäßen Auftrags zum Schutz der durch viele Baumaßnahmen immer knapper werdenden, wertvollen Filderböden, von der bahnbetrieblich unnötigen Maßnahme betroffen. Dazu Steffen Siegel, Vorsitzender der SGF: „Der Tunnelanstich in Stuttgart-Plieningen mit Einführung der riesigen, tonnenschweren Tunnelvortriebsmaschinen und die Baustelleneinrichtungen zerstören die fruchtbare Bodenkrume auf Plieninger Markung. Der Landwirtschaft werden erneut dauerhaft rund 20 ha wertvollen Ackerlands entzogen. Die bagatellisierenden Aussagen der Bahn, es handle sich um „vorübergehende Beanspruchungen“ beweist – vom Landesbauernverband bestätigt – das Fehlen jeglicher Kenntnis über diese fruchtbaren Flächen.“ Sollte unsere Klage erfolglos bleiben, dann bliebe nur noch eine allerletzte Möglichkeit, einen unterdimensionierten, bei Sperrungen durch Schäden, z.B. an Tunnelabschnitten im Anhydrit, monatelang ohne Resilienz stillliegenden Bahnknoten Stuttgart, zu verhindern: nämlich den Kopfbahnhof und die Panoramastrecke der Gäubahn zu erhalten. Dabei würde auch die vollkommen indiskutable Unterbrechung der Gäubahn für womöglich bis zu 10 Jahren in Stuttgart-Vaihingen vermieden. Frank Distel dazu: „Mit einer Stilllegung des Kopfbahnhofs und der Panoramastrecke muss deshalb zwingend abgewartet werden, bis dieser absurde Pfaffensteigtunnel in Betrieb geht. Dann – und erst dann! – wird im täglichen Betrieb mit ALLEN Zügen, also auch den Gäubahnen, schlüssig erkannt, dass der unterdimensionierte Tiefbahnhof selbst die heutige Zugabfertigung von 37 Zügen/h nicht bewältigt. Dies gilt erst recht bei Verdoppelung der Bahnnachfrage ab 2030. Man wird – leider erst nach Vergeudung von 3,5 Steuermilliarden – erkennen, dass der Bahnknoten Stuttgart nur mit dem Erhalt des gesamten Kopfbahnhofs für alle Züge und der Panoramastrecke für die Gäubahn die Anforderungen eines leistungsfähigen Bahnknotens erfüllen kann. Im Übrigen funktioniert auch nur dann der Deutschlandtakt". Abschließend erklärt Frank Distel zum Thema Verschärfung des völlig unzureichenden Brandschutzes durch weitere 23 km Tunnelröhren: „Einschließlich Pfaffensteigtunnel liegt mit nun 82 Kilometern eingleisigen und engen Tunnelröhren ein im Fern- und Regionalzugverkehr weltweit einmaliges – brandgefährliches – Alleinstellungsmerkmal vor. Damit wird das Gesamtkonstrukt Stuttgart 21 endgültig zur verantwortungslosen Fehlplanung im Sinne der Gefahrenabwehr des Art.2 Abs. 2 GG!“
publish2026-02-05 15:08:09admin
Finanzierungszusage für den Pfaffensteigtunnel (Pressemitteilung)finanzierungszusage-fuer-den-pfaffensteigtunnel-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) Finanzierungszusage für den Pfaffensteigtunnel Wo bleiben Danksagungen und Entschuldigungen? Nach der Genehmigung dieses längsten Eisenbahntunnels Deutschlands und der blitzschnellen Finanzierungszusage durch Bundesverkehrsminister Schnieder haben es die Nutznießer des Projekts versäumt, sich bei den Benachteiligten zu entschuldigen und sich bei den Verantwortlichen zu bedanken. Das möchte das Aktionsbündnis stellvertretend nachholen: Die Nutznießer dieser Finanzierungszusage könnten sich mal bedanken …
  • die S21-Partner beim Bund, der die Kosten dieses Teils ihres Projekts jetzt tragen muss
  • ebenso die Landeshauptstadt Stuttgart, der so ermöglicht wird, ihr nicht finanzierbares und die Überhitzung der Stadt steigerndes Rosensteinquartier mit unbezahlbarem Wohnraum zu bauen
  • auch die Bahn könnte sich bedanken, weil sie Planung und Ausführung dem Bund in Rechnung stellen darf
  • und natürlich der Tunnelbauer Herrenknecht u.a. für weitere satte Gewinne
Entschuldigungen wären fällig …
  • bei allen Steuerzahlenden für letztlich mindestens 5 Milliarden Haushaltsbelastungen, die wieder in Leistungskürzungen und Sozialabbau heimgezahlt werden dürften
  • bei allen anderen Regionen in Deutschland, für deren Projekte kein Geld übrigbleibt, wie
  • bei der Region Mannheim, wo der Ausbau des bedeutenden Schienenknotens zurückgestellt wurde
  • bei allen Anrainern im südlichen Teil der Gäubahn, deren zweigleisiger Ausbau jetzt auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird, und die nun jahrelang nicht mehr direkt nach Stuttgart kommen können (wie auch die Stuttgarter nicht mehr ohne Umstieg nach Süden können)
  • bei allen Unternehmen, die zum Gütertransport auf eine zweigleisig ausgebaute Gäubahn angewiesen sind und nun durch diesen nicht güterverkehrstauglichen Tunnel ausgesperrt werden
  • bei allen Landwirten, deren fruchtbarste Böden dem Tunnel unwiederbringlich geopfert werden
  • bei allen Reisenden, die beim Aus-, Ein- oder Umstieg am Flughafen über Treppen oder Fahrstühle neun Stockwerke und lange Laufwege bewältigen müssen
  • bei allen Umsteigenden im Tiefbahnhof, wo auch mit diesem Tunnel kein Deutschlandtakt möglich sein wird
  • bei allen S 21-Reisenden, denen durch fehlende Zug-Kapazitäten viel Lebenszeit geraubt wird
  • bei allen Nutzer:innen der S-Bahn, die bis zu einem Anschluss des Tunnels an die bisherige Bahnstrecke wie angekündigt 450 Tage lang mit Schienenersatzverkehr leben müssen
  • nicht zuletzt bei allen Menschen, deren Intelligenz mit der altbekannten Schönrechnerei des Nutzen-Kosten-Verhältnisses des Pfaffensteigtunnels beleidigt wird.
Dazu Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses: „Die Verantwortlichen haben aus den Fehlern bei Stuttgart 21 nichts gelernt. Auch die Propagandalügen wiederholen sich. Einmal mehr bleibt ein zuverlässiger Bahnverkehr auf der Strecke. Mit viel weniger Aufwand könnte die Gäubahn weiterhin auf der traumhaften Panoramastrecke von Stuttgart-Vaihingen zum Stuttgarter Hauptbahnhof fahren“ Kontakt: Dieter Reicherter 07192 930522 oder 0151 263 711 31, Werner Sauerborn: 0171 320 9801  
publish2026-02-01 18:29:11admin
Bahn-Pläne: Tiefbahnhof als Zugang zum Kopfbahnhoftiefbahnhof-als-zugang-zum-kopfbahnhof
Sogar die DB geht inzwischen von einem gleichzeitigen Betrieb des 16-gleisigen Kopfbahnhofs und des 8-gleisigen Tiefbahnhofs ohne "Fernwanderwege" aus. Ein entsprechender Plan wurde den Gemeinde- und Regionalräten im Rathaus Stuttgart am 21.7.2025 präsentiert. Nach Vorstellungen der DB soll dieser provisorische Zustand nur wenige Monate dauern, aber wir wissen: "Nichts hält länger als ein gutes Provisorium". Allerdings sollte auch noch am Gleis 16 eine Verbindung zwischen Querbahnsteig und dem mittleren Verbindungssteg gebaut werden. Anstelle der eingezeichneten Baustraße können dort ohne Probleme breite Treppen, Fahrstühle, Rolltreppen und natürlich eine Überdachung errichtet werden.
publish2026-01-30 22:08:05admin
Anzeige beim EBA: Bahn baut planfeststellungswidriganzeige-beim-eba-bahn-baut-planfeststellungswidrigpublish2026-01-30 21:44:31admin
newS21letter (Werners Rundmail) vom 17.12.25news21letter-werners-rundmail-vom-17-12-25publish2025-12-18 10:30:20admin
„Zu kurz gesprungen“ (Pressemitteilung)zu-kurz-gesprungen-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) Bahnchefin Palla enttäuscht bei Sonder-Lenkungskreis zur S21-Krise

„Zu kurz gesprungen“

„Unsere großen Erwartungen an Frau Palla sind nach ihrem Auftritt vor dem Sonderlenkungskreis am vergangenen Montag der Ernüchterung gewichen“, so Bündnissprecher Martin Poguntke. „Bon courage, Evelyn!“ hatten Teilnehmende einer Protestkundgebung Palla zur Begrüßung zugerufen. Aber nichts von dem kurz darauf dort Gesagten war noch couragiert und radikal im Sinne von „das Übel an der Wurzel packen“. Stattdessen machte sich Palla die sattsam bekannten, hundertmal widerlegten Textbausteine ihrer Projektpartner zu eigen: Stuttgart 21 sei ein weltweit einmaliges Großprojekt, wobei sie sich, so wie die S21-Werbeargumentation auf die Architektur der Bahnhofshalle bezog, aber nichts zur Funktionalität des Tiefbahnhofs sagte. Ein besserer Regionalverkehr sei nur mit S21 möglich und ETCS sei die Lösung für das Kapazitätsproblem, aber es sei nun mal sehr herausfordernd. Besonders enttäuschte Pallas Aussage zum Pfaffensteigtunnel: „Es ist nicht angedacht, dass wir an der Stelle noch mal eine Überarbeitung haben werden“, auch wenn diese Formulierung wenig Begeisterung, eher resignierte Zustimmung zu diesem Plan der Projektpartner erkennen ließ. Gerade erst hat ein wissenschaftlicher Beitrag belegt, wie unwirtschaftlich, verkehrspolitisch absurd und klimabelastend dieses Vorhaben ist, bei dem die S21-typischen unehrlichen Versprechungen ungebrochen fortgesetzt werden. Nach dem jüngsten S21-Offenbarungseid wäre ein Baustopp für das gesamte Projekt die logische Konsequenz gewesen. Immerhin begrüßt auch das Aktionsbündnis, dass jetzt „mindestens bis Ende Februar … im Rahmen einer umfassenden Revision“ geprüft werden soll. Der schon laufende Prozess ist also aufwändig angelegt (15 Mitarbeitende, Experteninterviews, „Tausende Seiten Akten“). Er erfolgt aber nur bahnintern und bezieht sich nur auf das Prozessuale, auf die Projektsteuerung, Vertragsgestaltung und Kommunikation. „Wenn auf diese Weise die fundamentalen Probleme des Projekts selbst, wie Kapazität, Brandschutz, Pfaffensteigtunnel, Kopf- bzw. Kombibahnhof, Kostenperspektive und Klima ausgespart blieben, würde um den heißen Brei herum geprüft.“ so Poguntke. Die Vorstellung, durch bessere Kommunikation und effektivere Managementstrukturen könnten die aufgebrochenen Probleme von Stuttgart 21 gelöst werden, gehe komplett an der Realität von S21 vorbei. Mit einem so verkürzten Ansatz werde Palla am Ende scheitern. Spätestens nach der internen Prüfphase müssen die Schlüsselprobleme des Projekts auf den Tisch. Und es muss einen Rahmen geben, in dem die Rolle der politisch für Stuttgart 21 Verantwortlichen in den Fokus genommen werden. Es kann nicht dabei bleiben, dass sie ihre Hände in Unschuld waschen und nach der Devise „Haltet den Dieb“ auf die Bahn zeigen. Nachdem Ministerpräsident Kretschmann den Gegnern von S21 kürzlich attestierte, dass nun eintrete, wovor sie „immer gewarnt haben – und zwar von A bis Z“, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass eben diese Gegner mit ihrer über viele Jahre erworbenen Fachkompetenz in den Prozess der Aufarbeitung einbezogen werden. Entsprechende Gesprächsangebote wurden – bisher unbeantwortet – mehrfach an Frau Palla und auch an Verkehrsminister Patrick Schnieder gerichtet. Kontakt: Martin Poguntke, 0151 403 602 56 Werner Sauerborn, 0171 320 98 01
publish2025-12-17 15:52:16admin
Lenkungskreis-Tango 2025lenkungskreis-tango-2025
(hier das Liedblatt als pdf-Datei) Intro: Lenkungskreis-Tango / in Sitzungssälen, Graue Gestalten, / gegen die Bahn.
  1. Und sie tanzen einen Tango, Land, Region, Bahn und Stadt Stuttgart, Und man sagt sich leise: „Weiter“, Wer nicht mitmacht, der kriegt Stress.
Dann bestell‘n sie Pall‘ nach Stuttgart, Sie soll sag’n: Bald geht‘s so weiter. Doch die Frau lässt alle zittern: „Jetzt wird all’s auf links gedreht!“ Refrain: Lenkungskreis-Tango / in Sitzungssälen, Graue Gestalten, / Bahn-Ignoranten. Sitzung für Sitzung / planen sie Neues, Aber die Züge / sind ihnen wurscht.
  1. Und sie tanzen einen Tango, Alle, die vom Chaos wissen. Und sie sag’n der neuen Chefin: Wir hab’n recht und Bahn ist schuld.
Doch sie alle sehr wohl wissen, Wer den Rückbau-Deal bestellt hat: Land, Region, Bahn und Stadt Stuttgart, Hauptsach‘, es kommt Geld ins Land. Refrain: Lenkungskreis-Tango / in Sitzungssälen, Graue Gestalten, / Bahn-Ignoranten. Sitzung für Sitzung / planen sie Neues, Aber die Züge / sind ihnen wurscht.
  1. Und sie tanzen einen Tango, Land, Region, Bahn und Stadt Stuttgart. EBA Stuttgart kann nichts finden, was daran verdächtig wär‘.
Nur die Gegner von dem Ganzen Fordern Zugverkehr fürs Klima, Bringen Studien und Beweise. Doch die Herrn schau‘n einfach weg. Schluss-Refrain: Lenkungskreis-Tango / in Sitzungssälen, Graue Gestalten, / Bahn-Ignoranten. Sitzung für Sitzung / immer das Gleiche. Doch dieser Tango / geht bald vorbei / geht bald vorbei / geht bald vorbei…
publish2025-12-15 13:50:10admin
Landes-Grüne positionieren sich gegen Gäubahn und Kombibahnhof (Pressemitteilung von Pro Gäubahn)landes-gruene-positionieren-sich-gegen-gaeubahn-und-kombibahnhof-pressemitteilung-von-pro-gaeubahn
Am Samstag, 14. Dezember haben die baden-württembergischen Grünen ihr Programm zur Landtagswahl 2026 beschlossen. Ein Antrag des ehemaligen grünen Bundestagsabgeordneten und heutigen Mitorganisators des Landes-Pro Gäubahn Bündnisses Hendrik Auhagen, die Grünen gegen die Gäubahn-Kappung, gegen den Pfaffensteigtunnel und für einen dauerhaften Stuttgarter Kombibahnhof-Betrieb zu positionieren, fand dabei keine Mehrheit. Das Pro Gäubahn Landesbündnis kritisiert das Votum der Landes-Grünen scharf, denn diese würden sich damit vom ernsthaften Versuch, die Gäubahn-Kappung zu verhindern, verabschieden. Damit stellen sich die Landes-Grünen nicht nur gegen viele grüne Kreisverbände entlang der Gäubahn, sondern auch gegen BUND, VCD und das Pro Gäubahn-Landesbündnis, die sich jeweils klar gegen Gäubahn-Kappung und Pfaffensteigtunnel ausgesprochen haben. Die Landes-Grünen, so Dr. Nikolas Baur, selbst Grünen-Mitglied in Singen und im Pro Gäubahn Landesbündnis aktiv, lassen damit die 1,4 Millionen Menschen im Einzugsgebiet der Gäubahn hängen. Diese seien weiterhin auf einen direkten Bahnanschluss nach Stuttgart angewiesen. Wie man mit so einer Position im südlichen Baden-Württemberg die Landtagswahl gewinnen möchte, sei fraglich so Dr. Baur weiter. Auch Antragssteller Hendrik Auhagen zeigte sich enttäuscht vom Votum des grünen Parteitags. Damit, so Auhagen, stehen die Landes-Grünen ohne eigenes Konzept gegen die Gäubahn-Kappung da und favorisieren stattdessen mit dem Pfaffensteigtunnel ein Bauprojekt, das keinerlei zusätzlichen Kapazitäten im Bahnverkehr schafft. Der Pfaffensteigtunnel würde aber Milliarden Euro Sonderschulden verursachen, während für sinnvolle Projekte wie den zweigleisigen Ausbau weiterhin kein Geld da ist. Außerdem, so die Grüne Katja Rommelspacher aus Tuttlingen, die ebenfalls im Pro Gäubahn Landesbündnis aktiv ist, wende sich der Beschluss der Landes-Grünen gegen den Klimaschutz. 350 Tausend Tonnen CO2-Äquivalente würden alleine durch den Bau des Pfaffensteigtunnels freigesetzt, während ganze Landesteile auf der Schiene abgehängt würden und Bahnreisende aufs Auto und Flugzeug gedrängt würden. Dies sei, so Rommelspacher weiter, kaum mit den Klimaschutzzielen der Grünen vereinbar. Der Glaubwürdigkeit der Grünen füge dieser Beschluss schweren Schaden zu. Das Pro Gäubahn Landesbündnis wird im kommenden Landtagswahlkampf alle Parteien und Kandidierenden zur ihrer Haltung zum Thema Gäubahn-Kappung und Pfaffensteigtunnel befragen und darauf drängen, dass die nächste Landesregierung die legitimen Interessen der südlichen Landesteile nicht länger ignoriert und sich aktiv für den Weiterbetrieb der Gäubahn bis Stuttgart Hbf (oben) eintritt. „Wir sehen gerade in Südbaden viel Unterstützung für unser Anliegen und das sowohl bei Politikern von CDU, SPD, Grünen und Linken. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Stimmen der Vernunft auch auf Landesebene endlich Gehör finden,“ so das Pro Gäubahn Landesbündnis abschließend. Info: mehr auf https://pro-gaeubahn.de/ Das Pro Gäubahn-Landesbündnis wurde am 9.3.24 in Rottweil gegründet. Das Bündnis vertritt die Interessen der Bahnstrecke Stuttgart – Böblingen – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen (-Zürich / Konstanz). Mitglieder des Pro Gäubahn-Bündnisses sind u.a.: Pro Gäubahn-Initiative Rottweil – Wir wollen zum Hauptbahnhof Interessengemeinschaft Gäubahn in Freudenstadt Pro Gäubahn Singen – Singener Gäubahn-Initiative Pro Gäubahn Tuttlingen Pro Gäubahn Konstanz Gäubahnkomitee Stuttgart - Wir wollen zum Bodensee Deutsche Umwelthilfe (DUH) Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg e.V. (BUND) Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg VCD Kreisverband Konstanz Mobilitätswendeallianz Baden-Württemberg Schutzgemeinschaft Filder e.V. Naturfreunde Württemberg e.V. Fraktion Linke/SÖS im Gemeinderat Stuttgart Die Linke, Kreisverband Konstanz Matthias Gastel MdB – Bündnis 90/Die Grünen Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverbände Rottweil, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Konstanz SPD-Kreisverbände Freudenstadt, Rottweil und Tuttlingen
publish2025-12-15 13:32:27admin
S21-Pfaffensteigtunnel: Nicht genehmigungsfähig und fehlgeplant! (Pressemitteilung)s21-pfaffensteigtunnel-nicht-genehmigungsfaehig-und-fehlgeplant-pressemitteilung
(hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei) S21-Pfaffensteigtunnel: Nicht genehmigungsfähig und fehlgeplant! In der heutigen Pressekonferenz des Faktencheckportals WikiReal.org in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 wurden Kernpunkte eines aktuell erscheinenden Fachartikels vorgestellt: Roland Morlock, Dr. Christoph Engelhardt, "Pfaffensteigtunnel oder Gäubahnausbau – gefährliches Milliardenloch oder sinnvolle Fahrzeitverkürzung?" Der Artikel erscheint in dem Schweizer Fachjournal „Eisenbahn-Revue International“ in der Januarausgabe und wird ab ca. 21. Dezember ausgeliefert. Der Pfaffensteigtunnel ist das größte neue Element des Ausbaus Stuttgart – Zürich. Er soll mit 11,3 km Deutschlands längster Eisenbahntunnel werden, den Deutschlandtakt ermöglichen und mehrere Bestandteile des Projekts Stuttgart 21 ersetzen. Ursprünglich mit 0,9 Mrd. Euro bewertet, soll er laut Bundesregierung jetzt 1,69 Mrd. Euro kosten und unabhängige Schätzungen gehen von 3,5 Mrd. Euro oder mehr aus. Die Beschlüsse für die Baugenehmigung und der Förderbeschluss sollen unmittelbar bevorstehen, dabei sind gewichtige Einwendungen gegen den Bau bis heute nicht beschieden. Die beiden Autoren kritisieren die Wirtschaftlichkeit des Projekts, das offiziell mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von 1,2 angegeben wurde. Werte unter 1 sind unwirtschaftlich. Roland Morlock, IT-Unternehmensberater und Landesvorstand Baden-Württemberg des Deutschen Bahnkundenverbands: „Die Bündelung des Pfaffensteigtunnels mit dem zweigleisigen Ausbau der Gäubahn ist unzulässig. Der Tunnel ist betrieblich eigenständig und erreicht nach Zuordnung des Nutzens und Aktualisierung der Kosten nur ein NKV von maximal 0,23. Das ist Geldvernichtung in Milliardenhöhe. Der zweigleisige Gäubahnausbau allein erreichte dagegen ein NKV von 2,7.“ Dr. Christoph Engelhardt, Physiker und Analyst sowie Gründer des Faktencheck-Portals WikiReal.org kritisiert die Planrechtfertigung des Tunnels: „Der Tunnel wird gerechtfertigt mit einer vermeintlich notwendigen Fahrzeitverkürzung zur Erreichung des Taktknotens im neuen Stuttgarter Tiefbahnhof. Dort liegt aber gar kein Taktknoten vor und ist auch nicht möglich, es ist egal, wann ein Zug in Stuttgart ankommt, er verpasst praktisch immer gleich viele Anschlüsse. Das nimmt auch anderen Ergänzungsprojekten wie etwa dem Nordzulauftunnel die Rechtfertigung.“ Engelhardt verweist darauf, dass der neue Gäubahnausbau mit den milliardenteuren Tunneln und etwas mehr Zweigleisigkeit auf der Gesamtstrecke Stuttgart-Singen keine Fahrzeitverkürzung bringt. Engelhardt weiter: „Außerdem ist der Pfaffensteigtunnel im Brandfall eine Todesfalle. In der verengten Röhre kommen die vielen Passagiere der Doppelstock-Regionalzüge nicht rechtzeitig in Sicherheit.“ Roland Morlock weist auf Regelverstöße sowie die Kapazitätseinschränkung hin, die sich durch die Einfädelung der Gäubahn in den Fildertunnel ergibt, wo sie sich die Kapazität mit den Hauptbahnen aus Ulm/München und aus Tübingen teilen muss. Morlock: „Tatsächlich ist der Pfaffensteigtunnel der untaugliche Versuch, die Stuttgart 21-Fehlplanung auf den Fildern zu ersetzen und entsprechende Kosten aus dem Projekt auszulagern.“ Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21: „Ohne dass die wohlbegründet dargelegten Verstöße gegen Gesetze und Vorschriften ausgeräumt wurden, ist eine Genehmigung dieses Großprojekts und eine Entscheidung zu seiner Finanzierung nicht zu verantworten.“ Engelhardt schließt: „Bahnchefin Evelyn Palla sagt, die bei Stuttgart 21 begangenen Fehler dürften sich bei weiteren Großprojekten nicht wiederholen. Doch hier wiederholt sich alles, was S21 in den Abgrund gerissen hat: Geschönte Kosten, Regel- und Gesetzesverstöße, Falschaussagen und Informationszurückhaltung. Der Tunnel ist das neueste Zeugnis für die Abschaffung unserer Ingenieursnation Deutschland. Wir fordern die Projektbetreiber zu einem professionellen Faktencheck heraus oder andernfalls das Projekt zu stoppen.“
publish2025-12-12 16:03:07admin
Anmelden