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Die Deutsche Bahn AG mogelt weiterdie-deutsche-bahn-ag-mogelt-weiter
Ausweislich ihrer eigenen Pläne, geht die Bahn längst davon aus, dass Stuttgart 21 niemals 2021 fertiggestellt wird. Genau dies behauptet sie aber fortgesetzt öffentlich und den Projektpartnern gegenüber. Man müsse sich fragen, wie lange ein bundeseigener Großkonzern folgenlos die Wahrheit derart manipulieren dürfe, so Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses. Aufmerksame Anwohner des Netzwerks Kernerviertel hatten anlässlich der „Tage der offenen Baustelle“ im ausgehängten Bauzeitplan für den Südkopf den Widerspruch zu den öffentlichen Verlautbarungen einer Inbetriebnahme im Dezember 2021 entdeckt und ihn auf der Webseite der Netzwerke 21 dargestellt. Damit nähert sich die bahninterne Planung dem, was das Gutachten des Münchner Verkehrsplanungsbüro Vieregg und Rössler ermittelt hatte – dass nämlich mit einer möglichen Fertigstellung eher 2024 zu rechnen ist. Das Aktionsbündnis hat sich in einem Schreiben an die Bahnvorstände Dr. Grube und Dr. Kefer gewandt und sie aufgefordert, „die krassen Widersprüche des behaupteten Termins der Fertigstellung von S 21 realitätsnah zu bereinigen“. Ähnlich lautende Schreiben gingen an Manfred Leger, Geschäftsführer der DB Projektbau, an OB Fritz Kuhn und den zuständigen Landesverkehrsminister Winfried Hermann. Schon bei der Kostenentwicklung des Projekts und dessen behaupteter Leistungsfähigkeit konnten der Bahn mehrfach Falschinformation und Irreführung wider besseres internes Wissen nachgewiesen werden. Dass die Bahn offensichtlich jetzt auch in der Frage des Fertigstellungstermins diese Politik fortsetzt, sei höchst unverantwortlich, so von Loeper. Die Projektbeteiligten, vor allem in Stadt und Land, die versprochen hatten, Stuttgart 21 kritisch zu begleiten, forderte er auf, sich von der Bahn nicht weiter auf der Nase herumtanzen zu lassen und den längst überfälligen Offenbarungseid in der Kostenfrage (neuerliche Kostenexplosion), in der Frage der Leistungsfähigkeit und jetzt auch bezüglich des Fertigstellungstermins ultimativ einzufordern. Offener Brief von Eisenhart von Loeper an Bahnvorstandsmitglieder Rüdiger Grube und Volker Kefer zur geplanten Fertigstellung und Inbetriebnahme von Stuttgart 21 2021 Kontakt: Eisenhart von Loeper 0174 591 249 5 Werner Sauerborn: 0171 320 980 1
publish2016-01-24 16:27:13admin
5 Jahre danach - Die Schlichtung zu Stuttgart 215-jahre-danach-die-schlichtung-zu-stuttgart-21
https://www.youtube.com/watch?v=hIDOR6SvFpI
publish2016-01-20 10:29:54admin
„Baufortschritt“ – die aktuelle Zwischenbilanzbaufortschritt-die-aktuelle-zwischenbilanz
Im Dialog: Dipl.-Ing. Klaus Gebhard und Dipl.-Ing. Hans Heydemann (Ingenieure22) Mittwoch, 13.1., 19 Uhr Bürgerhaus Möhringen, Filderbahnplatz 32, gegenüber Möhringer Bahnhof Erst 1/10 von S21 ist bisher gebaut. Über die Probleme und Verzögerungen zu S21 wollen wir aufklären. NL-Baufortschritt
publish2016-01-07 13:33:21admin
Was den Besuchern der „Tage der offenen Baustelle“ von Stuttgart 21 sicher nicht erzählt wurdewas-den-besuchern-waehrend-der-tage-der-offenen-baustelle-von-stuttgart-21-sicher-nicht-erzaehlt-wurde
  • Seit Ende 2012 fehlen über zwei Milliarden Euro für den Bau – offiziell. Die Projektpartner Bund, Land und Stadt können oder wollen diese Summe nicht aufbringen. Die verlustgeplagte Bahn selbst hat keine Rückstellungen für den Fall, dass sie diese Mehrkosten tragen müsste.
  • Es fehlt die Genehmigung für den Bau einer Tunnelkreuzung nördlich des Bahnhofs. Züge aus Richtung Bad Cannstatt könnten überhaupt nicht in den Tiefbahnhof einfahren.
  • Es fehlt die Genehmigung für den Bau des Bahnhofs am Flughafen.
  • Es fehlt der Statiknachweis für den Bau des Tiefbahnhofs.
  • Es fehlt die Genehmigung für das Brandschutzkonzept des Tiefbahnhofs.
  • Es ist immer noch nicht geklärt, ob die Bahn den bestehenden Hauptbahnhof ohne Einwilligung anderer Bahnunternehmen überhaupt außer Betrieb nehmen darf. Damit wäre die Hauptrechtfertigung für Stuttgart 21 hinfällig, Platz für ein neues Stadtviertel zu schaffen.
  • Wegen der ausschließlich von der Bahn verursachten Verzögerungen im Zeitplan ist die versprochene Inbetriebnahme 2021 nicht mehr möglich, was die Bahn früher auch selbst behauptet hat, heute aber nicht mehr wissen will. Damit kann auch die Neubaustrecke nach Ulm nicht wie geplant 2021 in Betrieb genommen werden.
publish2016-01-06 17:12:56admin
Neue Oasen in der Bahn-Servicewüsteneue-oasen-in-der-bahn-servicewueste
Verspätungen, Zugausfälle, marode Technik, exorbitante Preise, Abbau von Service und Zugkapazität! Das Desaster im Schienenalltag der DB führt dazu, dass sich zuneh­mend Initiativen und Organisationen gründen, die auf unterschiedlichen Ebenen an konkreten Verbesserungen im Bahnverkehr arbeiten. Sie stellen ihre Angebote vor:

Montag, 11. Januar 2016; 19:30 Uhr Haus der Kath. Kirche Stuttgart, Königstr. 7 Veronika-Saal im 1. Obergeschoss. Veranstalter: Pro Bahn RV Stuttgart ; Bündnis Rems-Murr gegen S21

Programm:

0. Begrüßung und Einführung

1. Fahrpläne – Realität und Perspektiven

Metropolzüge und andere Verbesserungen sind versprochen. Viele wären schon froh, wenn derzeit der Schienenverkehr zuverlässiger würde. Wo sind die Problemzonen, wo Lösungsperspektiven?

Ref.: Andreas Kleber, „Bürgerbahn statt Börsenbahn“; s. www.bahn-fuer-alle.de

2. Wege durch den Preisdschungel der Bahn

Mit dem „günstigsten Sparpreis aller Zeiten“ für 38 Euro nach Berlin hin und zurück im ICE! Inhaber einer Bahncard 50 wähnen sich im falschen Film. Auch ohne über­zo­gene Sonderaktionen gibt es durch optimiertes Routing viel Sparpotential, jederzeit von jedem Bahnhof zum Zielbahnhof um 29 Euro (bis 250 Kilometer Fahrtweg für 19 Euro), „nur“ eine Frage des RE/RB Anteils.

Außerdem: Fahrgastrechte geltend machen – aber wie?

Ref.: Andreas Kegreiß, „Pro Bahn RV Stuttgart“; www.pro-bahn-bw.de

3. Nachtzüge erhalten

Die DB möchte sie los werden. An der Nachfrage liegt es nicht und nach dem Klima­gipfel muss diese Alternative zum Flugverkehr nun beworben und ausgebaut werden. Es ist durchaus möglich, dass ab nächsten Dezember ein Nacht–und-Auto-Reisezug­netz innerhalb von Europa in privater Initiative betrieben wird.

Ref.: David Loher, „East West Tours“ (angefragt)

4. Locomore – alternativer Fernzug auf der Strecke Stuttgart - Berlin

Ab September 2016 will die Locomore GmbH & Co. KG einen IC morgens um 6.40 Uhr ab Stuttgart nach Berlin starten, der abends um 21.19 Uhr wieder zurück ist – schneller als der Fernbus und fast so preiswert! Die Trasse ist, neben anderen, für 5 Jahre vertraglich gesichert. Das Startkapital wird derzeit über eine Crowdfunding­kampagne gesammelt. Privater Schienenfernverkehr – eine Herausforderung.

Ref.: Derek Ladewig, Nicolas Dietrich, „Locomore“; https://locomore.com

V. i. S. d. P.: Andreas Kegreiß, Herrenberg-Gültstein; Ernst Delle, Schorndorf

Einladung und Programm als PDF
publish2016-01-01 19:12:15admin
„Was ist verdammt noch mal mit der taz los?“was-ist-verdammt-noch-mal-mit-der-taz-los
Liebe taz-Redaktion, was ist eigentlich verdammt noch mal mit der taz los? Wieso berichtet ihr so gut wie gar nicht mehr über die Skandale rund um S21 und den Protest gegen dieses Projekt? Und wenn ihr (wie heute) wenigstens eine Kurzmeldung bringt, dann mit dem riesen dicken Fehler, der geplante Tiefbahnhof bewältige 50 Züge, statt wie der bestehende Bahnhof 56. Nein, er bewältigt nur 32(!), statt 56 und ohne jede Erweiterungsmöglichkeit (das wurde in der großen, bundesweit beachteten, Pressekonferenz des Aktionsbündnisses gegen S21 vergangene Woche in Berlin auch gesagt – bei der ihr wiederum durch Abwesenheit geglänzt habt)! Was ist los bei euch? Sind das Pannen? Haltet ihr S21 für ein Provinzthema? Soll Kretschmann geschont werden? Seid ihr inzwischen so unpolitisch geworden (von „links“ will ich gar nicht reden), dass ihr nicht mehr merkt, worum es bei S21 geht? Dass Merkel das Projekt zur Machtfrage erklärt hat? Habt ihr nichts mitbekommen vom „System 21“, mit dem wir Stuttgarter inzwischen eine Form von staatlich-wirtschaftlich-juristisch-medialer Korruption beschreiben, durch die bundes-, ja europaweit Großprojekte gegen die Bevölkerung durchgesetzt werden? In der nicht aufgegebenen Hoffnung, mit der taz (seit der ersten Null-Nummer) immer noch ein linkes Blatt abonniert zu haben, grüßt euch sehr irritiert, Martin Poguntke, Stuttgart
publish2015-12-22 16:15:31admin
Kostenexplosion bei Stuttgart 21kostenexplosion-bei-stuttgart-21
1. Begrüssung und Einführung https://vimeo.com/149306787

2. BER und Stuttgart 21 im Vergleich https://vimeo.com/149310728

3. Stuttgart 21 = verfehlte Bahnpolitik https://vimeo.com/149314041

4. Ein ehrliche Kosteninventur ist nötig https://vimeo.com/149317105

5. Einführung zum neuen Gutachten https://vimeo.com/149380139

6. Die neue S21-Baukostenprognose https://vimeo.com/149386860

7. Fragen zur Baukosten-Prognose https://vimeo.com/149390942

8. Fragen des Publikums https://vimeo.com/149396053

oder alles zusammen in der Youtube-Playlist:
publish2015-12-21 16:32:44admin
Alle nach Berlin!alle-nach-berlin-reden-aktionen
1. Worum geht es? Aktionsbündnis gegen S21 https://vimeo.com/149281904
 
2. Nachtzüge statt Nachtflüge! RobinWood https://vimeo.com/149283094
 
3. Die Bahn muss umsteuern! Sabine Leidig, MdB https://vimeo.com/149284270
 
4. Übergabe des Gutachtens und der Unterschriften an die Bahn https://vimeo.com/149284559
Alles zusammen in der YouTube-Playlist: https://www.youtube.com/watch?v=44uNR-gr0I0&list=PLG_Hcc3IlbyKVBwDuWvEk0YI_6MDw7nEG
publish2015-12-18 10:16:26admin
Neues Gutachten von Vieregg-Rössler: Wahre Kosten von Stuttgart 21 liegen derzeit bei 9,8 Milliarden Euroneues-gutachten-von-vieregg-roessler-wahre-kosten-von-stuttgart-21-liegen-derzeit-bei-98-milliarden-euro
Vieregg-Rössler - Aktualisierung der Baukosten-Prognose von 2008 für das Projekt Stuttgart 21 Vieregg-Rössler - Aktualisierung der Baukosten-Prognose von 2008 für das Projekt Stuttgart 21 - Anhang Kurzfassung Gutachten Vieregg-Rössler 2015 Fazit Gutachten Vieregg-Rössler 2015 Ostertag Grohmann Kappes - KOSTENSITUATION STUTTGART 21 Zur Geschichte der Kosten von Stuttgart 21 Fazit:
Die offizielle durch die DB AG selbst vorgenommene Kostenprognose für Stuttgart 21 lag 2008 noch bei 2,8 Mrd EUR. Basierend auf diesen Zahlen wurden politische Beschlüsse getroffen, die später nicht mehr revidiert wurden. Die vorliegende Kostenprognose liegt nun mit 9,8 Mrd EUR genau um Faktor 3,5 höher.
Flughafenverluste: Ausschnitt aus dem Artikel „Flughafen peilt für 2016 elf Millionen Fluggäste an“ in der Stuttgarter Zeitung vom 10.12.15 von Josef Schunder ROUNDUP: Stuttgart 21 lastet auf Gewinn vom Flughafen Stuttgart Michael Fürst - Milliardengräber Stuttgart 21 und BER derzeit noch gleichauf [ct_focus background="#FF4000" gradient="" color="light" style="normal" ] Beurteilung der juristischen Situation von Dr. Eisenhart von Loeper: Kostenlawine bringt Stuttgart 21 hangabwärts - Wird der Ausstieg aus S 21 unaufschiebbar? [/ct_focus]
publish2015-12-16 11:55:35admin
Alle nach Berlin!alle-nach-berlin
Alle nach Berlin 1 Alle nach Berlin 2
publish2015-12-09 09:43:09admin
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