| Title | Slug | Body | Excerpt | Status | Published ↓ | Author | admin | |
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| Zweigleisiger Ausbau der Murrbahn für Alle statt Rennstrecke für Wenige (Pressemitteilung) | zweigleisiger-ausbau-der-murrbahn-fuer-alle-statt-rennstrecke-fuer-wenige-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Zweigleisiger Ausbau der Murrbahn für Alle statt Rennstrecke für WenigeNach dem heutigen Bericht der Stuttgarter Zeitung plant die Deutsche Bahn, ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 eine ICE-Sprinter-Verbindung von Stuttgart über Nürnberg nach Berlin einzurichten. Die Gründe sind durchsichtig: Die DB will dem Konkurrenten Flixtrain Kund:innen abjagen. Denn auf der bisher zwischen Stuttgart und Berlin genutzten Strecke über Frankfurt/Main braucht Flixtrain nur 10 bis15 Minuten länger als die Deutsche Bahn und befördert die Reisenden bei rechtzeitiger Buchung zu einem Fünftel des DB-Preises. Zu Recht verweist die StZ darauf, die Deutsche Bahn setze verstärkt auf Rennstrecken. Wegen einiger Fernreisender verschlechtert sie die Mobilität von vielen Reisenden mit Regionalzügen und S-Bahnen spürbar. Der Fahrplan gerät noch mehr aus dem Takt. Gleichzeitig wischt die Deutsche Bahn AG der Konkurrenz im Regionalverkehr, nämlich Arverio BW, noch eins aus. Denn die von Arverio auf der Strecke Stuttgart-Nürnberg betriebenen Regionalexpresszüge RE 90 sollen für 10 Minuten aufs Abstellgleis geschoben werden, damit die ICEs der DB auf der eingleisigen Strecke zwischen Backnang und Schwäbisch Hall-Hessental überholen können. Klaus Riedel vom Bündnis Waiblingen gegen Stuttgart 21 erinnert: „Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 sowie das Bündnis Waiblingen gegen Stuttgart 21 fordern schon seit vielen Jahren den zweigleisigen Ausbau der Murrbahn, was zu einer spürbaren Verbesserung im Nah- und Regionalverkehr führen und die Verlängerung der S-Bahn nach Murrhardt möglich machen würde. Wir wollen von der Politik endlich gehört werden.“ Nicht aufgefallen ist der StZ die extreme Gefahr, dass die S3 zwischen Backnang und Waiblingen die aus dem Takt geratenen Regionalzüge sowie die zusätzlich auf der Strecke verkehrenden ICEs ausbremsen könnte und umgekehrt. Denn derzeit starten die Regionalzüge in Backnang 4 Minuten vor der S3 in Richtung Stuttgart und haben auf der Strecke mit nur einem Gleis in jeder Richtung freie Fahrt. Entsprechend kommen Regionalzüge aus Stuttgart kurz nach der S 3 in Backnang an. In dieses Schema passen zusätzliche ICEs sowie aus dem Takt geratene Regionalzüge nicht. Dazu Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses: „Schon jetzt ist es auf der Heimfahrt aus Stuttgart wegen der Unpünktlichkeit der S3 nicht möglich, in Backnang den nur stündlich verkehrenden und auf die S-Bahn getakteten Bus 382 zu erreichen. Die Masche der Deutschen Bahn, auf Kosten insbesondere der Pendler:innen mit ihren schnellen ICEs die Konkurrenten auszubremsen, ist allzu offensichtlich.“ Das Aktionsbündnis fordert Landesverkehrsminister Winfried Hermann, den Vorsitzenden des Regionalverbandes Rainer Wieland und Landrat Dr. Richard Sigel nachdrücklich auf, sich für die Reisenden im Nah- und Regionalverkehr einzusetzen. Gleichzeitig fordert das Aktionsbündnis, den zweigleisigen Ausbau der Murrbahn in das Infrastrukturprogramm des Bundes aufzunehmen und schnellstens umzusetzen. Kontakt: Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31 Klaus Riedel, 07151 23234 | publish | 2025-10-24 18:47:09 | admin | |||
| newS21letter (Werners Rundmail) vom 24.10.25 | news21letter-werners-rundmail-vom-24-10-25 | publish | 2025-10-24 18:39:31 | admin | ||||
| Pro Gäubahn: zweigleisiger Ausbau statt Pfaffensteigtunnel (Pressemitteilung von Pro Gäubahn) | pro-gaeubahn-zweigleisiger-ausbau-statt-pfaffensteigtunnel-pressemitteilung-von-pro-gaeubahn | Pro Gäubahn Landesbündnis setzt sich für richtige Prioritätensetzung bei der Gäubahn ein: zweigleisiger Ausbau statt Pfaffensteigtunnel Eine wirkliche Verbesserung des Gäubahn-Betriebs, mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind die Ziele des Pro Gäubahn Landesbündnisses. „Eine bessere Betriebsqualität zwischen Stuttgart und Zürich ist aber nur möglich, wenn die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausgebaut wird“, so Michael Leibrecht von Pro Gäubahn Rottweil. „Dies muss der Fokus sein, nicht der Pfaffensteigtunnel, der für den Gäubahn-Betrieb keine Verbesserung bringt“, so Leibrecht weiter. „Die derzeitige Prioritätensetzung halten wir schlicht für falsch. Seit mehr als 70 Jahren wird die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit zwischen Tuttlingen und Horb versprochen. Dazu hat sich Deutschland zudem staatsvertraglich im Vertrag von Lugano 1996 mit der Schweiz verpflichtet,“ stellt Dr. Hans-Jörg Jäkel vom Gäubahnkomitee Stuttgart fest. Anstatt hier endlich schnell voranzukommen, besteht der aktuelle politische Fokus aber darin, einen bereits zweigleisigen Gäubahn-Abschnitt, nämlich die Panoramabahnzufahrt der Gäubahn zum Stuttgarter Hauptbahnhof stillzulegen und durch einen neu zu bauende Streckenführung im Tunnel, den sogenannten Pfaffensteigtunnel zu ersetzen. Gewonnen sei damit für die Gäubahn nichts, ist sich Jäkel sicher.
Der Pfaffensteigtunnel ist zudem extrem teuer, dafür dass er für die Gäubahn keine Verbesserung bringt. Mit den veranschlagten 3 Milliarden Euro für dieses eine Bauwerk könnte man nicht nur die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausbauen, sondern auch noch weitere sinnvolle Ausbauprojekte überall im Land anstoßen. So viel Geld auf nur ein Projekt ohne echten Nutzen zu konzentrieren, widerspricht vollkommen dem Prinzip des sparsamen Umgangs mit Steuermitteln, stellt Andreas Frankenhauser vom Pro Gäubahn Landesbündnis fest. Dazukommt, dass der Pfaffensteigtunnel nicht nur völlig überteuert, sondern auch noch sehr klimaschädlich sowohl im Bau als auch im Betrieb ist. Bahntunnel können klimapolitisch sinnvoll sein, aber nur wenn dadurch wesentlich mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden. Wer aber 350.000 Tonnen CO2-Äquivalente nur für den Ersatz einer längst vorhandenen und sogar kürzeren Strecke ausstoßen will, setzt die klimapolitische Glaubwürdigkeit Deutschlands aufs Spiel, so Hendrik Auhagen von Pro Gäubahn Konstanz.
Pro Gäubahn setzt sich deshalb dafür ein, dass die kostengünstige und klimaschonende Weiternutzung der Bestandsinfrastruktur bis Stuttgart Hbf (oben) in den Fokus genommen wird. Diese kann zudem einen unterbrechungsfreien Betrieb ohne Kappung bis Stuttgart Hbf garantieren und belässt gleichzeitig auch noch Geld übrig, die Gäubahn endlich wieder zweigleisig auszubauen.
Info: Mehr auf https://pro-gaeubahn.de
Das Pro Gäubahn-Landesbündnis wurde am 9.3.24 in Rottweil gegründet. Das Bündnis vertritt die Interessen der Bahnstrecke Stuttgart – Böblingen – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen (-Zürich / Konstanz).
Mitglieder des Pro Gäubahn-Bündnisses sind u.a.:
Pro Gäubahn-Initiative Rottweil – Wir wollen zum Hauptbahnhof
Interessengemeinschaft Gäubahn in Freudenstadt
Pro Gäubahn Singen – Singener Gäubahn-Initiative
Pro Gäubahn Tuttlingen
Pro Gäubahn Konstanz
Gäubahnkomitee Stuttgart - Wir wollen zum Bodensee
Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg e.V. (BUND)
Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg
VCD Kreisverband Konstanz
Mobilitätswendeallianz Baden-Württemberg e.V.
Schutzgemeinschaft Filder e.V.
Naturfreunde Württemberg e.V.
Matthias Gastel MdB – Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverbände Rottweil, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Konstanz
SPD-Kreisverbände Freudenstadt, Rottweil und Tuttlingen
Fraktion Linke/SÖS im Gemeinderat Stuttgart
| publish | 2025-10-15 08:36:38 | admin | |||
| Kinofilm "Das Trojanische Pferd": 23.10., 27.11. 18.12.25 | kinofilm-das-trojanische-pferd-23-10-27-11-18-12-25 |
„Das Trojanische Pferd. S21. Der Film“ 90 min. – Vorfilm: „Wir brauchen wieder Fahrpläne“ 10 min.
Der Film zeigt die Entstehung des Projekts „Stuttgart 21“ seit 1994 bis heute. Der Filmtitel* bezieht sich auf den Betrug an den Bürgern für einen neuen, angeblich besseren Hauptbahnhof. S21 entstand im Interesse von Immobilienspekulanten, der „europäischen Betonmafia“, am riesigen Gleisvorfeld des Kopfbahnhofs samt gut integriertem Abstellbahnhof. Auch die Auto- und Flugzeugindustrie ist von S21 angetan, dort besteht kein Interesse an funktionierendem Bahnverkehr.
Der Film klart auf und macht Mut. Er macht nicht nur deutlich, was fur ein grandioser Murks das Projekt ist, sondern auch: Es ist noch längst nicht „alles gelaufen“! Denn für das Projekt zeigen sich jetzt große Probleme, an denen es letztlich scheitern muss:
Kinothek Stuttgart, Asangstr. 15. 70329 Stuttgart-Obertürkheim. 150 m vom Bahnhof. Reservierung auf unserer Webseite oder unter Telefon 0711-9189640 (AB). Eintritt: 10,-€. ÖPNV: S1 Obertürkheim oder U9 Hedelfingen (Anschluss mit dem Bus 62/65 bis Bhf. Obertürkheim) Infos unter: www.buergerbahn-denkfabrik.org. www.gietinger.de. Die Filme wurden aus Idealismus gedreht. Niemand verdiente daran. | publish | 2025-10-13 09:19:25 | admin | |||
| newS21letter (Werners Rundmail) vom 10.10.25 | news21letter-werners-rundmail-vom-10-10-25 | publish | 2025-10-10 15:55:01 | admin | ||||
| Immobilienlobby diffamiert Bürgerbegehren (Pressemitteilung) | immobilienlobby-diffamiert-buergerbegehren-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Haus & Grund Stuttgart: Schlag unter der Gürtellinie gegen bürgerschaftliches EngagementImmobilienlobby diffamiert Schutz des StadtklimasMit Empörung reagiert das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 auf beleidigende Äußerungen von Ulrich Wecker, Geschäftsführer von Haus & Grund Stuttgart. Sie wurden nicht nur in deren Monatszeitschrift Oktober 2025 wiedergegeben, sondern auch im Staatsanzeiger wird seine Aussage zum Bürgerbegehren „Bahnhof mit Zukunft“ zitiert. Demnach ordnet Haus & Grund Bürgerinnen und Bürger, die von ihren demokratischen Rechten nach der Gemeindeordnung Gebrauch machen und ein Bürgerbegehren organisiert haben, den „Ewiggestrigen“ zu. Auch wenn die Dachverbände von Betrieben und Unternehmen aus Industrie und Handel, der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie von Haus- und Wohnungseigentümern, auf die sich Ulrich Wecker bezieht, starke wirtschaftliche Interessen an der Bebauung des Kopfbahnhofareals verfolgen, entbindet ihn das nicht vom mitmenschlichen Anstand. Das Aktionsbündnis hat keinerlei Verständnis dafür, dass er, statt sich objektiv mit der Begründung des Bürgerbegehrens auseinanderzusetzen, zur Verunglimpfung Andersdenkender greift. Frank Distel, Baubürgermeister a.D., ausgewiesener Fachmann für Städtebau und Eisenbahnwesen und Mitglied des Aktionsbündnisses, hat sich mit dem in der Anlage 1 beigefügten Schreiben an Ulrich Wecker mit der Lobbykampagne auseinandergesetzt. Das Aktionsbündnis schließt sich dieser Stellungnahme an. Bündnissprecher Dieter Reicherter ergänzt: „Ulrich Wecker bleibt jegliche Begründung dafür schuldig, weshalb der Einsatz für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Bahnverkehr ewig gestrig sein soll. Vielmehr ist die Landeshauptstadt wirtschaftlich von leistungsfähigem Bahnverkehr und von wirksamen Maßnahmen zur Milderung des fortschreitenden Klimawandels abhängig.“ Insbesondere kritisiert das Bündnis den Schulterschluss zwischen Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seiner Verwaltung mit Wirtschaftsverbänden, die Lobbyismus mit persönlichen Angriffen verbinden. Und es zeigt sich irritiert davon, dass Stadtdirektorin Ines Aufrecht, Leiterin der Abteilung Koordination S21/Rosenstein und Zukunftsprojekte, – statt mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens – Gespräche mit Stadt & Grund darüber führt. Eine Bebauung des A2-Areals hätte unabsehbare Folgen für das Stadtklima im Talkessel, denn die Hauptbelüftungsachse und die nächtliche Frischluftzufuhr werden abgeschnitten. Dies zeigt ein vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart erstelltes Schaubild deutlich (Anlage 2). Noch mehr Hitzetote und in ihrer Gesundheit Geschädigte wären die Folge. Im Oktober 2024 hatte das Aktionsbündnis mit Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, nach dessen vorausgegangenen persönlichen Angriffen ein Gespräch geführt. Schon damals war erörtert worden, dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraumes im Gebiet Rosenstein aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein wird. Möller hatte dabei auf die Erwartung staatlicher und städtischer Zuschüsse zur Minderung der Mietpreise verwiesen, ohne konkrete Zahlen nennen zu können. Frank Distel, einer der damaligen Gesprächsteilnehmer, erklärt dazu: „In einer Zeit knapper öffentlicher Kassen und angesichts einbrechender Gewerbesteuer werden solche Subventionen nicht möglich sein. Statt sozialen Wohnungsbau wird es höchstens Betongold als Geldanlage für Millionäre geben.“ Das Aktionsbündnis ruft in der Diskussion um das Bürgerbegehren zu Sachlichkeit und Respekt für bürgerschaftliches Engagement auf. Nur so kann eine Spaltung der Stadtgesellschaft verhindert werden. Kontakt: Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31, Frank Distel: 0171 959 7273 | publish | 2025-10-09 11:16:18 | admin | |||
| Menetekel Stuttgart21 (Pressemitteilung) | menetekel-stuttgart21-pressemitteilung | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Menschenstaus auf Stuttgarter Hauptbahnhof am Wochenende
| publish | 2025-10-07 11:04:37 | admin | |||
| Haus & Grund-Chef diffamiert Unterstützer des Bürgerbegehrens - hier eine Antwort | haus-grund-chef-diffamiert-unterstuetzer-des-buergerbegehrens-hier-eine-antwort | Hier der Artikel, in dem der Chef von Haus & Grund entsprechend zitiert wird:
https://www.staatsanzeiger.de/nachrichten/kreis-und-kommune/buergerbegehren-s21-wir-brauchen-noch-richtig-viele-unterschriften/
Sehr geehrter Herr Wecker,
als Mitglied von Haus und Grund Stuttgart weise ich Ihr Attribut „Ewiggestrige“ im eingescannten Foto Ihres o.g. Beitrags empört zurück! Dieses Attribut für Fachleute des Eisenbahnwesens und des Städtebaus – zu beiden darf ich mich qua Studium und Berufserfahrung bescheiden zählen - ist eine unverschämte Herabwürdigung mit zudem beleidigender Wortwahl. Diese ist des Geschäftsführers von Haus und Grund, zugleich Chefredakteurs der Monatszeitung unwürdig!
Die Bebauung der Gleisflächen des heutigen Kopfbahnhofs ist ausgeschlossen, weil für einen funktionierenden Bahnknoten der Erhalt oberirdischer Gleise unverzichtbar und hier geradezu essentiell ist. Alle anderslautenden Aussagen der Deutschen Bahn sind Falschbehauptungen wider besseres Wissen. Daran wird auch die ständig verherrlichte Digitalisierung des unterdimensionierten Tief-/Schiefbahnhöfchens nichts Wesentliches ändern! Die nur 8 Gleise dieses Tief-Haltepunkts reichen noch nicht einmal für den heutigen Fahrplan vergleichbar mit der heutigen Betriebsqualität.! Ganz zu schweigen von der über alle Parteien konsensualen Verdoppelung der Bahnnachfrage ab 2030. Derzeit stehen 11,8 Milliarden Kosten für einen erwiesen schlechteren Bahnhof im Raum! Mit den beiden Wahnsinnstunneln „Pfaffensteig“ und „Nordzulauf“, welche eine bahnbetrieblich völlig nutzlose Verschlimmbesserung der größten Fehlplanung deutscher Eisenbahngeschichte sind, schlägt das Gesamtprojekt mit bis zu 20 Milliarden zu Buche! Mit dann übrigens sage und schreibe 104 km eingleisigen Tunnelröhren; welch ein brandgefährlicher Wahnsinn!
Das Städtebauprojekt selbst ist – wie jedermann unschwer den veröffentlichten Daten des Städtebaulichen Rahmenplans „Rosenstein“ entnehmen kann - am Bedarf vorbeigeplant. Bezahlbarer Wohnraum wird dort nie entstehen (können); allein die Bereitstellung der Bauflächen, zuvor die Altlastenbereinigung und danach die innere Infrastruktur und die öffentlichen Gebäude der drei Quartiere fallen der Stadt Stuttgart pekuniär böse auf die Füße. Die Stadt gefährdet womöglich sogar auf Jahrzehnte ihre finanzielle Zukunft. Dies auch vor dem Hintergrund der extremen Einnahmeausfälle bei der Gewerbesteuer.
Die Stadt hätte nach erheblich haushaltswirksamer Rückabwicklung des Grundstückserwerbs an die Deutschen Bahn – erstens – genügend Mittel, um endlich die Gewerbe- und Industriebrachen für stadtverträglichen Wohnungsbau zu aktivieren. Sie würde – zweitens – nicht derartige Haushaltsrisiken eingehen, wie durch dieses Fehlprojekt. Dies übrigens auch an den falschen Stellen aus stadtklimatischer Sicht! Wirklich bezahlbarer Wohnraum kann auch viel schneller durch die zurzeit rund 11.000 leerstehenden Wohnungen in Stuttgart entstehen. „Man“ müsste sich „halt“ mal endlich dieses Missstands annehmen!
Bitte nehmen Sie auch zur Kenntnis, dass nicht nur eine ausreichende Anzahl bezahlbarer Wohnungen (wobei ich Ihnen zustimme) einen Standortvorteil generieren, sondern ebenso ein funktionierender Bahnknoten! Letzteres scheitert mit der derzeitigen Planung krachend, wenn nicht der Kopfbahnhof – oder mindestens 10 oberirdische Gleise – sowie die „Panoramastrecke“ nach Sanierung und Modernisierung zusätzlich zum Tiefbahnhof erhalten bleiben. Diese Sanierung – z.B. aus dem Sonderfonds „Infrastruktur“ des Bundes - spart dem Kernhaushalt des Bundes durch Verzicht auf die beiden überflüssigen Tunnel bis zu 7 Milliarden Euro und würde den Sonderfonds „nur“ mit 1,5 bis höchstens 1,8 Mrd. belasten, ist also wesentlich kostengünstiger! Und – Stuttgart bekäme einen bestens funktionierenden und vor allem zukunftstauglichen Bahnknoten. Schließlich müsste die für den gesamten Süden Baden-Württembergs und die Verbindung nach Zürich so eminent wichtige Gäubahn nicht indiskutabel in Vaihingen für 7 Jahre (laut Bahn; aus schierer fachlicher Überzeugung eher bis zu 10 Jahre!) unterbrochen werden.
Es zeigt sich immer wieder aufs Neue, das die gesamte Fehlplanung „Stuttgart 21“ in Wahrheit ein Projekt der Immobilienspekulation ist, für das ein - selbst heute mit dem sanierungsbedürftigen Hauptbahnhof – noch gut funktionierender Bahnbetrieb rücksichtslos geopfert wird.
Für Rückfragen, gerne anlässlich eines persönlichen Gesprächstermins, stehe ich Ihnen, zusammen mit dem juristisch erfahrenen Mitstreiter Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D., jederzeit zur Verfügung. Gerne auch gemeinsam mit den von Ihnen genannten „Gleichgesinnten“ (IHK, Mieterverein, Bauwirtschaft etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Frank Distel
| publish | 2025-10-03 09:56:40 | admin | |||
| Zweigleisiger Ausbau der Gäubahn statt Pfaffensteigtunnel (Pressemitteilung von Pro Gäubahn) | zweigleisiger-ausbau-der-gaeubahn-statt-pfaffensteigtunnel-pressemitteilung-von-pro-gaeubahn | Pro Gäubahn Landesbündnis setzt sich für richtige Prioritätensetzung bei der Gäubahn ein: zweigleisiger Ausbau statt Pfaffensteigtunnel Eine wirkliche Verbesserung des Gäubahn-Betriebs, mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind die Ziele des Pro Gäubahn Landesbündnisses. „Eine bessere Betriebsqualität zwischen Stuttgart und Zürich ist aber nur möglich, wenn die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausgebaut wird“, so Michael Leibrecht von Pro Gäubahn Rottweil. „Dies muss der Fokus sein, nicht der Pfaffensteigtunnel, der für den Gäubahn-Betrieb keine Verbesserung bringt“, so Leibrecht weiter. „Die derzeitige Prioritätensetzung halten wir schlicht für falsch. Seit mehr als 70 Jahren wird die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit zwischen Tuttlingen und Horb versprochen. Dazu hat sich Deutschland zudem staatsvertraglich im Vertrag von Lugano 1996 mit der Schweiz verpflichtet,“ stellt Dr. Hans-Jörg Jäkel vom Gäubahnkomitee Stuttgart fest. Anstatt hier endlich schnell voranzukommen, besteht der aktuelle politische Fokus aber darin, einen bereits zweigleisigen Gäubahn-Abschnitt, nämlich die Panoramabahnzufahrt der Gäubahn zum Stuttgarter Hauptbahnhof stillzulegen und durch einen neu zu bauende Streckenführung im Tunnel, den sogenannten Pfaffensteigtunnel zu ersetzen. Gewonnen sei damit für die Gäubahn nichts, ist sich Jäkel sicher.
Der Pfaffensteigtunnel ist zudem extrem teuer, dafür dass er für die Gäubahn keine Verbesserung bringt. Mit den veranschlagten 3 Milliarden Euro für dieses eine Bauwerk könnte man nicht nur die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausbauen, sondern auch noch weitere sinnvolle Ausbauprojekte überall im Land anstoßen. So viel Geld auf nur ein Projekt ohne echten Nutzen zu konzentrieren, widerspricht vollkommen dem Prinzip des sparsamen Umgangs mit Steuermitteln, stellt Andreas Frankenhauser vom Pro Gäubahn Landesbündnis fest. Dazukommt, dass der Pfaffensteigtunnel nicht nur völlig überteuert, sondern auch noch sehr klimaschädlich sowohl im Bau als auch im Betrieb ist. Bahntunnel können klimapolitisch sinnvoll sein, aber nur wenn dadurch wesentlich mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden. Wer aber 350.000 Tonnen CO2-Äquivalente nur für den Ersatz einer längst vorhandenen und sogar kürzeren Strecke ausstoßen will, setzt die klimapolitische Glaubwürdigkeit Deutschlands aufs Spiel, so Hendrik Auhagen von Pro Gäubahn Konstanz.
Pro Gäubahn setzt sich deshalb dafür ein, dass die kostengünstige und klimaschonende Weiternutzung der Bestandsinfrastruktur bis Stuttgart Hbf (oben) in den Fokus genommen wird. Diese kann zudem einen unterbrechungsfreien Betrieb ohne Kappung bis Stuttgart Hbf garantieren und belässt gleichzeitig auch noch Geld übrig, die Gäubahn endlich wieder zweigleisig auszubauen.
Info: Mehr auf https://pro-gaeubahn.de
Das Pro Gäubahn-Landesbündnis wurde am 9.3.24 in Rottweil gegründet. Das Bündnis vertritt die Interessen der Bahnstrecke Stuttgart – Böblingen – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen (-Zürich / Konstanz).
Mitglieder des Pro Gäubahn-Bündnisses sind u.a.:
Pro Gäubahn-Initiative Rottweil – Wir wollen zum Hauptbahnhof
Interessengemeinschaft Gäubahn in Freudenstadt
Pro Gäubahn Singen – Singener Gäubahn-Initiative
Pro Gäubahn Tuttlingen
Pro Gäubahn Konstanz
Gäubahnkomitee Stuttgart - Wir wollen zum Bodensee
Deutsche Umwelthilfe (DUH)
Bund für Umwelt- und Naturschutz Baden-Württemberg e.V. (BUND)
Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg
VCD Kreisverband Konstanz
Mobilitätswendeallianz Baden-Württemberg e.V.
Schutzgemeinschaft Filder e.V.
Naturfreunde Württemberg e.V.
Matthias Gastel MdB – Bündnis 90/Die Grünen
Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverbände Rottweil, Tuttlingen, Schwarzwald-Baar und Konstanz
SPD-Kreisverbände Freudenstadt, Rottweil und Tuttlingen
Fraktion Linke/SÖS im Gemeinderat Stuttgart | publish | 2025-10-02 16:53:38 | admin | |||
| 5. Pressemitteilung Bürgerbahn Denkfabrik zur Korridorsanierung Berlin–Hamburg | 5-pressemitteilung-buergerbahn-denkfabrik-zur-korridorsanierung-berlin-hamburg | (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)
Berlin/Hamburg, 29. September 2025 – Im Zuge der Korridorsanierung zwischen Berlin und Hamburg sollen
auch Bahnhöfe und Haltepunkte entlang der Strecke modernisiert werden. Was die DB als Verbesserung der
Aufenthaltsqualität verkauft, sind nur Nachrüstungen auf einen Minimalstandard. Die größeren Bahnhöfe auf
dieser Strecke (Ludwigslust, Wittenberge und Nauen wurden erst vor wenigen Jahren modernisiert, da gibt
es außer dem Einbau von Aufzügen im Bahnhof Ludwigslust nicht mehr viel zu tun. Die Bahnhofsgebäude hat
die DB schon vor mehr als 10 Jahren an windige Investoren verscherbelt, die die architektonisch einstmals
schönen Gebäude haben vergammeln lassen. Eine notwendige Ausrüstung des Umsteigebahnhofs Büchen mit
Bahnsteigdächern, die ein trockenes Ein- und Aussteigen ermöglichen würden, ist nicht vorgesehen.
Ebenso lassen die bisherigen Planungen für die Nahverkehrshaltepunkte an der Strecke eine zentrale Anforderung vermissen: Durchfahrtgleise, damit die haltenden Nahverkehrszüge überholt werden können. Auch
bieten manche Streckenabschnitte noch Nachbesserungspotential beim Lärmschutz. Für das Aufstellen von
Fahrradständern und Wartehäuschen ist keine Streckensperrung erforderlich. Insgesamt ist die „Generalsanierung“ eine verpasste Chance für eine zukunftsfähige Infrastruktur.
| publish | 2025-10-02 15:05:18 | admin |

Eine wirkliche Verbesserung des Gäubahn-Betriebs, mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind die Ziele des Pro Gäubahn Landesbündnisses. „Eine bessere Betriebsqualität zwischen Stuttgart und Zürich ist aber nur möglich, wenn die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausgebaut wird“, so Michael Leibrecht von Pro Gäubahn Rottweil. „Dies muss der Fokus sein, nicht der Pfaffensteigtunnel, der für den Gäubahn-Betrieb keine Verbesserung bringt“, so Leibrecht weiter. „Die derzeitige Prioritätensetzung halten wir schlicht für falsch. Seit mehr als 70 Jahren wird die Wiederherstellung der Zweigleisigkeit zwischen Tuttlingen und Horb versprochen. Dazu hat sich Deutschland zudem staatsvertraglich im Vertrag von Lugano 1996 mit der Schweiz verpflichtet,“ stellt Dr. Hans-Jörg Jäkel vom Gäubahnkomitee Stuttgart fest. Anstatt hier endlich schnell voranzukommen, besteht der aktuelle politische Fokus aber darin, einen bereits zweigleisigen Gäubahn-Abschnitt, nämlich die Panoramabahnzufahrt der Gäubahn zum Stuttgarter Hauptbahnhof stillzulegen und durch einen neu zu bauende Streckenführung im Tunnel, den sogenannten Pfaffensteigtunnel zu ersetzen. Gewonnen sei damit für die Gäubahn nichts, ist sich Jäkel sicher.
Der Pfaffensteigtunnel ist zudem extrem teuer, dafür dass er für die Gäubahn keine Verbesserung bringt. Mit den veranschlagten 3 Milliarden Euro für dieses eine Bauwerk könnte man nicht nur die Gäubahn wieder vollständig zweigleisig ausbauen, sondern auch noch weitere sinnvolle Ausbauprojekte überall im Land anstoßen. So viel Geld auf nur ein Projekt ohne echten Nutzen zu konzentrieren, widerspricht vollkommen dem Prinzip des sparsamen Umgangs mit Steuermitteln, stellt Andreas Frankenhauser vom Pro Gäubahn Landesbündnis fest. Dazukommt, dass der Pfaffensteigtunnel nicht nur völlig überteuert, sondern auch noch sehr klimaschädlich sowohl im Bau als auch im Betrieb ist. Bahntunnel können klimapolitisch sinnvoll sein, aber nur wenn dadurch wesentlich mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden. Wer aber 350.000 Tonnen CO2-Äquivalente nur für den Ersatz einer längst vorhandenen und sogar kürzeren Strecke ausstoßen will, setzt die klimapolitische Glaubwürdigkeit Deutschlands aufs Spiel, so Hendrik Auhagen von Pro Gäubahn Konstanz.
Pro Gäubahn setzt sich deshalb dafür ein, dass die kostengünstige und klimaschonende Weiternutzung der Bestandsinfrastruktur bis Stuttgart Hbf (oben) in den Fokus genommen wird. Diese kann zudem einen unterbrechungsfreien Betrieb ohne Kappung bis Stuttgart Hbf garantieren und belässt gleichzeitig auch noch Geld übrig, die Gäubahn endlich wieder zweigleisig auszubauen.
Info: Mehr auf

Stuttgart Hauptbahnhof, 5.10., 15 h,
Bahnsteig zwischen Gleis 7 und 8