2024-02-20-ab-protokoll(
hier als pdf-Datei)
Protokoll Aktionsbündnis K 21
Digitale Sitzung am 20. Februar 2024, 17:00 bis 18:48 Uhr,
mit:
ArchitektInnen für K 21: Norbert
Bürgerbahn-Denkfabrik: Andi
Eisenbahnerstammtisch: Jenoe (ab 17:15 Uhr), Jörg
GewerkschafterInnen gegen S21: Werner
Juristen zu Stuttgart 21: Dieter (Sprecher)
Linke: ---
Mahnwache: ---
Netzwerke: ---
Rems-Murr-Bündnis gegen S21: Ernst
Schutzgemeinschaft Filder: Frank, Steffen (bis 18:15 Uhr)
SÖS: Christine (ab 17:20 Uhr kurz dabei), Reinhard
SPD-Mitglieder gegen S 21: Hermann
Stadtteilgruppen: Doris, Heidi
Theologinnen und Theologen gegen S 21: Martin (Sprecher)
Unternehmer*innen gegen S21: ---
VCD: Markus
Ziviler Ungehorsam: Gisela
Gast: Ulli für die Ingenieure22
Entschuldigt: Gert
Moderation: Markus (für Hermann), Protokoll: Hermann
1. Klärung etwaiger technischer Probleme: Es gibt keine nennenswerten Schwierigkeiten.
2. Eröffnung: Ernsts Protokoll vom 6. Februar wird genehmigt.
3. Diskussion
3.1. Umstiegs-Konzept – Aktualisierungen nötig?: wird nach hinten verschoben als neuer TOP 6.2.
4. Meinungsaustausch
4.1. Rückblick auf Gäubahn-Veranstaltung mit Benedikt Weibel am Montag, 19. Februar.: Der große
Zuspruch mit fast komplett gefüllten Rängen und die durchweg positiven Rückmeldungen auf gut
vorbereitete Vorträge lassen nach Jörgs Worten auf eine „fantastische Wirkung nach innen“ schließen. Nach
außen ließ die Resonanz in den Medien allerdings zu wünschen übrig. Anders als etwa der „Schwarzwälder
Bote“ haben die Stuttgarter Zeitungen nur online über die Veranstaltung berichtet (was auch später für die
Demo der Rottweiler Bürgerbewegung „Pro Gäubahn“ am 22. Februar in Stuttgart zutrifft). Leider seien, so
Jörg, auch die eingeladenen Politiker*innen von Stadt und Land nicht im Rathaus erschienen. Gleichwohl
zieht das Bündnis ein äußerst positives Fazit der Veranstaltung und des damit verbundenen
Rahmenprogramms mit Besuch der Miniaturwelten, Fahrt im „Roten Flitzer“ und anschließendem Weinund
Brezel-Treff im vierten Stock des Stuttgarter Rathauses. Auch seien die Verkehrsverbände und
„Ehemalige“ aus der Bewegung zahlreich präsent gewesen.
4.2. Ausblick auf Rosenstein-Veranstaltung am Montag, 4. März: Werner berichtet über die
Vorbereitungen zu der wieder von der FrAktion möglich gemachten Veranstaltung um 19 Uhr im Stuttgarter
Rathaus. Hannes Rockenbauch, Professor Jörn Birkmann von der Uni Stuttgart (der sich nicht als
Rosenstein-Experte betrachtet) und Bauingenieur Hans-Peter Kleemann (wohl aber nicht offiziell als
NABU-Vertreter) werden sprechen. Im Anschluss daran wird eine Podiumsdiskussion am Runden Tisch
erwogen. Die Einladungen seien rausgegangen, eine Pressemitteilung folge, ein Logo werde gerade
entworfen – und Martin arbeite an einem vierseitigen, gut gestalteten Dossier zum Thema. Nun gehe es vor
allem noch darum, für die Veranstaltung zu mobilisieren. Wie am 19. Februar soll es auch am 4. März einen
abschließenden Wein- und Brezel-Treff (mit den gleichen Aktiven) im vierten Stock des Rathauses geben.
4.3. Stadtversammlung fff-Kampagne "Wir fahren zusammen": Den bundesweiten Klimastreik am
Freitag, 1. März, nutzen in Stuttgart „Fridays For Future“ und ver.di-Streikende des öffentlichen
Nahverkehrs zur gemeinsamen Aktion „Wir fahren zusammen“ – mit Start um 11 Uhr auf dem Schlossplatz.
Das Aktionsbündnis unterstützt dieses Anliegen, ist dort willkommen, übernimmt aber keine tragende Rolle.
4.4. Umzug der Umstieg-Seite: Nach einstimmigem Beschluss administriert das Aktionsbündnis die
Umstieg-Seite im Internet künftig in eigener Regie, da Matthias Wilde diese Funktion aufgeben will. Damit
verbunden ist die Absicht, diese Website zum Provider der AB-Homepage umzuziehen. Zu klären bleibt die
Frage eines zusätzlichen Wechsels zu Ralf Henze.
5. Information
5.1. Wechsel der Admin-Rolle (AB-Verteiler und Mail-Account) von Valentin zu Martin: wird vom
Plenum bestätigend zur Kenntnis genommen.
6. Verschiedenes
6.1. Berlin-Fahrt: Am Mittwoch, 20. März, tagt nach Auskunft von Markus der Aufsichtsrat der Deutschen
Bahn AG. Am nächsten Tag folge dann deren Bilanzpressekonferenz – und in diesem Kontext wie üblich
auch der „Alternative Geschäftsbericht“. Der Berliner Schwabenstreich wäre demnach auf den Dienstag, 19.
März, anzusetzen. Um zu ermitteln, wer aus diesem Anlass nach Berlin mitreisen möchte, formatiert Markus
ein Tableau zum Ankreuzen, das Norbert dann ausdruckt und bei der Montags-Demo auch auslegt. Also
muss auch das Demo-Team rechtzeitig darüber informiert werden. Martin schlägt vor, ein „überschaubares
Festpreis-Angebot“ für die Zugreise zu erwägen.
6.2. Umstiegs-Konzept – Aktualisierungen nötig?: Aufgrund der aus Werners Sicht aufkommenden
Diskrepanz zwischen dem ursprünglichen Konzept „Umstieg 21“ und der Idee eines Kombibahnhofs wird
überlegt, ob und wie dieses Konzept aktualisiert werden könnte. Frank schlägt vor, dass die Umstiegsgruppe
dazu den derzeitigen Stand (auch der erwartbaren Kosten) zusammenträgt. Norbert hält eine Aktualisierung
mit einem einzufügenden Doppelblatt für möglich. Empörung und Unverständnis löst im Bündnis die von
Klaus Amler übermittelte Aussage des S21-Chefs Olaf Drescher aus, sofort bei Inbetriebnahme des
Tiefbahnhofs werde kein Zug mehr in den Kopfbahnhof rollen. Ernst wünscht sich eine Liste der aktuellen
S21-Risiken wie Brand und Überflutung, aufquellender Anhydrit und sündteure Ergänzungsprojekte.
Werner will klären, wie die Umstiegsgruppe selbst das Erfordernis und den Aufwand für eine Aktualisierung
einschätzt. Dieter soll sich beim Eisenbahn-Bundesamt dafür einsetzen, dass oberirdische Gleise nicht
verschwinden dürfen, solange der Tiefbahnhof nicht tadellos funktioniert (was aber ja wohl nicht zu
erwarten ist).
6.3. Demonstration des internen Bereichs der AB-Homepage: wird zugunsten eines zeitigen Endes der
Beratungen vertagt auf die nächste (Online-)Bündnissitzung.
Nächste Sitzung, wieder analog im Welthaus am Dienstag, 5. März 2024,
mit Moderation von Doris (für Hermann statt Markus) und Protokoll von Martin
publish2024-03-09 17:27:47