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2026-01-27-AB-Protokoll

2026-01-27-ab-protokoll
(hier das Protokoll als pdf-Datei)  Aktionsbündnis gegen S21 Protokoll der digitalen Sitzung am 27. Januar 2026, 17 bis 19:10 Uhr ArchitektInnen für K21: Norbert Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart: Ernst Bürgerbahn-Denkfabrik: Andi Eisenbahnerstammtisch: --- GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Juristen zu S21: Dieter (Sprecher) Linke: --- Mahnwache: --- Stadtteilgruppen: Doris Schutzgemeinschaft Filder: Frank, Steffen SÖS: Christine (ab 18:45 Uhr) SPD-Mitglieder gegen S21: Hermann Netzwerke 21: --- TheologInnen gegen S21: Martin (Sprecher) UnternehmerInnen gegen S21: --- VCD: --- Ziviler Ungehorsam: Gisela (bis 17:50 Uhr) Als Gäste: Jörg, Ulli Entschuldigt: Heidi, Margarete Moderation: Doris (für Ernst) Protokoll: Hermann (für Martin)
  1. Klärung etwaiger technischer Probleme: keine
  2. Eröffnung: Dieter begrüßt die Teilnehmer/innen. Martins Protokoll der nächsten Sitzung steht noch aus.
  3. Hauptthema:
    • Veranstaltung im Demokratischen Zentrum Ludwigsburg (vorgezogen von TOP 4.4.): Gisela stellt eine Aktivität mit dem Demokratischen Zentrum Ludwigsburg in Aussicht, für die aber noch wenig Konkretes feststehe. Dabei sieht sie Chancen für eine gemeinsame Aktion anlässlich des Baubeginns beim Pfaffensteigtunnel und fragt, wer von uns mitmachen könnte. In diesem Zusammenhang berichtet Dieter von einer mit Ebbe Kögel vereinbarten „Allmende“-Veranstaltung am Dienstag, 3. März, in Kernen-Stetten. Frank könnte auch dorthin kommen. Zudem hat Norbert einen neuen Song mit Angelika Linckh in Arbeit („Für Euch soll's tote Hosen regnen“).
    • Bericht über Bewegungsveranstaltung am 19. Januar: Nicht nur Doris war begeistert über die Auftritte von Jürgen Resch und Jörg Jäkel bei der mit knapp hundert Teilnehmer/innen sehr gut besuchten, von Aktionsbündnis und Demo-Team gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung zur Information der Bewegung. Dieter fehlten allerdings Rückmeldungen von Teilnehmenden zur Frage, was nun weiter weiter geschehen solle. Dazu habe die Diskussion wohl zu lange gedauert. Jörg hätte sich zudem ein Protokoll der Veranstaltung gewünscht. Auf Ernsts dortiges Treffen mit Ulrich Pfeiffer folgt eine Diskussion, ob und wie und an wen dieser die AB-Position zum Tief-, Haupt- oder Kombibahnhof wiedergegeben habe. Da Pfeiffers Darstellung offenbar ein Einschwenken des Aktionsbündnisses für den Kombibahnhof unterstelle, wird Dieter dazu mit ihm Kontakt aufnehmen (was mit Mail vom 27. Januar inzwischen auch geschehen ist). Frank plädiert dafür, uns zur Frage des Kombibahnhofs zu positionieren und dazu auch eine komplette Sanierung des Kopfbahnhofs zu propagieren. Die Runde ist sich einig, dass wir uns nun stärker für den Erhalt des Kopfbahnhofs als gegen den Betrieb des Tiefbahnhofs engagieren sollten. Auch Doris betont das Ja zum Kopfbahnhof, plädiert für einen „Bahnhof mit Vernunft“ und legt dabei Wert auf einen „funktionsfähigen Bahnverkehr“. Jörg berichtet von Bernhard Hindersins Hinweis auf das Architekturbüro Schlaich, das sich mit der Verbindung vom Kopf- zum Tiefbahnhof beschäftige. Auch Werner hält es für notwendig, dass wir in der Fachdiskussion über die Verbindung von Tief- und Kopfbahnhof mitmischen.  Allerdings blieben die Mängel des Tiefbahnhofs wie Brandgefahr, Gleisneigung und Überschwemmung weiter bestehen. Am 28. Januar will Frank mit Dr. Lieber über die Idee sprechen, Eisenharts Bedenken zum Brandschutz vors Bundesverfassungsgericht zu bringen. Doris fordert, zu allen perspektivischen Fragen die Bewegung weiter aktiv einzubeziehen. Da die Veranstaltung am 19. Januar sehr gut angekommen sei, so Martins Fazit, solle eine weitere so bald wie möglich folgen.
  4. Meinungsaustausch:
    • Landtagswahlkampf: Dieter wurde in der Sprecherrunde beauftragt, mit Tom Adler über Aktivitäten zu reden. In Übereinkunft mit Tom und Hannes ist eine Veranstaltung dazu am 23. Februar geplant. Luigi Pantisano werde eine Wahlkampfreise auf der Gäubahn unternehmen. Werner wirbt für Kontakte mit dem Landesverband der Linken und dafür, dass Sebastian Stark sein Mandat im Aktionsbündnis wahrnimmt. Dabei sei Die Linke die einzige Partei, die unser Thema vertrete. Notwendig sei aber eine eigene Veranstaltung „über unsere Blase hinaus“. Frank äußert sich frustriert über die Haltung seiner SPD zum Pfaffensteigtunnel und zur Kappung der Gäubahn. Wichtiger als eine eigene Veranstaltung findet Ernst einen Flyer, der noch rechtzeitig vor der Landtagswahl verteilt werden sollte. Außerdem sei zu verweisen auf die Aussagen zum Erhalt des Kopfbahnhofs und der Gäubahn im Programm der Grünen zur Landtagswahl. Auch das Engelhardt-Papier sollte seiner Ansicht nach bei den Montagsdemos präsent sein. Martin unterstützt die Idee des Flyers. Steffen kündigt für Ende Februar einen Neujahrsempfang mit Steffen Bilger an, bei dem die SG Filder ein Flugblatt verteilen werde. Frank lädt die Bewegung und Pro Gäubahn ein, dort zahlreich dabei zu sein. Nach der Sitzung der SG Filder wird die Sprecherrunde des AB darüber beraten. Uli Stübler habe angeboten, ein Banner dafür zu entwickeln.
    • Baubeginn Pfaffensteigtunnel: Werner sieht einen guten Ansatz darin, beim Spatenstich „unser Fähnchen aufzustellen“. Frank kündigt an, die SG Filder werde in ihrer Vorstandssitzung am 29. Januar darüber beraten. Werner sieht die Chance, daraus „gemeinsam mehr zu machen“. Die Sprecherrunde wird sich darüber austauschen. Jörg rechnet zudem mit Aktivitäten des Gäubahnbündnisses, das am 4. Februar dazu tage.
    • Vorgezogen als 3.1.
    • Bericht über Gespräch mit Frank Nopper am 16. Januar: Nach ihrem Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) wurden Dieter und Frank zum Gespräch ins Stuttgarter Rathaus eingeladen. Dabei habe, so berichtet es Frank, OB Frank Nopper eingeräumt, dass die S21-Grundstücke wohl verkauft werden müssten. Am Gespräch beteiligt waren von der Stadt auch Ines Aufrecht, Leiterin der Abteilung „Koordination S21/Rosenstein“, deren Untergebener Hagen Zipperle und der Stadtdirektor Dr. Winfried Klein, der das Referat für Verwaltungskoordination, Kommunikation und Internationales leitet. Frank erzählt von seinem Vortrag über die (mangelhafte) Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs und seinen Argumenten für den Erhalt des Kopfbahnhofs. Sein Gedanke, mit der „Maker City“ zu beginnen, sei von der Stadt tendenziell bestätigt worden. Sehr deutlich sei Frank beim Thema „Pfaffensteigtunnel“ geworden. Wenn dieser Tunnel wider besseres Wissen gebaut werde, bleibe der Stadt nichts anderes übrig, als die Bebauuung des Rosensteins zu verschieben. Nopper habe interessiert zugehört, aber geantwortet: „Wenn Sie Recht haben, bleibt noch genügend Zeit, um das Ruder herumzureißen.“ Im Grundsatz glaube die Stadt sowieso immer der Bahn. Dieter bestätigt das Zuhören der Gegenseite, aber zugleich auch deren unqualifizierte Einwände und die Ignoranz gegenüber Fakten und sachlichem Vortrag. Die Höhe der Kosten sei von der Stadt dabei allerdings nicht bestritten worden. Klein habe um Unterlagen zum Briefwechsel mit Stuttgarts Branddirektor Dr. Georg Belge gebeten, der selbst mit uns partout nicht reden wolle. OB Nopper glaube an die Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs.
    • Bericht über Bundestags-Verkehrsausschuss am 14. Januar: Werner hat noch wenig Information von Luigi Pantisanos Büro dazu erhalten. Jörg teilt mit, dass Klaus Müller zum Jahreswechsel Michael Pradel als Technikchef der PSU (Projektgesellschaft der DB AG für das Bahnprojekt Stuttgart 21 und der Schnellfahrstrecke Wendlingen-Ulm) ablöste. Zuvor war Müller im Vorstand von DB InfraGO und DB Kommunikationstechnik und habe somit mehr Erfahrung in Fragen der Digitalisierung als sein Vorgänger. Frank und Dieter sollen mit Klaus Müller das Gespräch suchen
    • ABBD-Petition, Berlin-Fahrt: Ernst zufolge tagt der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages am 23. Februar in Berlin. Er selbst fahre dorthin, eine Begleitung sei willkommen. In der Sache wehrten Bauern sich dagegen, dass Pläne der Bahn ihre Felder zerschnitten. Dieser Petition habe das ABBD (Aktionsbündnis Bahn Bürgerinitiativen Deutschland) sich angeschlossen, ein Beiprogramm dazu sei vorbereitet.
    • ABBD-Antrag zum Deutschland-Takt: Um das Verhältnis von Kosten und Nutzen des Deutschlandtakts zu ermitteln, müsse auch dessen Kohlendioxid-Fußabdruck berücksichtigt werden. Diesen Aspekt habe, so berichtet es Ernst, Jürgen Zimmermann vom Widerstand gegen das Bahnprojekt Ulm-Augsburg ins Spiel gebracht. Derartige Forderungen müssten auch in den Zielfahrplan einfließen. Ernst hat den entsprechenden Antrag dazu am 19. Januar per E-Mail ans Aktionsbündnis geschickt. Einstimmig wird beschlossen, ihn zu unterstützen. Die Sprecher verabreden, wer von ihnen das Dokument unterschreiben wird.
  5. Verschiedenes:
    • Aufkleber uud Banner: Uli Stübler habe, so berichtet es Werner, Entwürfe für einen Aufkleber entwickelt, der das Motiv des neuen Banners an der Mahnwache aufgreife. Wegen des dort abgebildeten Gesichts stellt Steffen die Frage nach dem Urheberrecht. Bislang sei, so Werner, nicht geklärt, wer dort dargestellt sei. Mutmaßlich seien es weder Heinz Erhardt, dessen Erben keine Freigabe erteilen würden, noch der aus der „Heute-Show“ bekannte Hans-Joachim Heist alias „Gernot Hassknecht“. Jörg erinnert an die Idee einer Postkarte, die in der Sprecherrunde weiter beraten werden soll.
Ende der Sitzung: 19:10 Uhr Protokoll-Stand: 05.02.2026
publish2026-02-12 09:53:19
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