Liebe Freundinnen und Freunde,
in mehreren deutschen Städten hat es schon vor dem gestrigen historischen Sündenfall im Bundestag große Demos mit Zehntausenden gegeben. Dankenswerterweise hat der BUND BW die Initiative ergriffen zu dieser Demo auch in Stuttgart, bei der wir, wie vor einem Jahr, wieder Zehntausende werden wollen:
Alle sind aufgerufen dabei zu sein. Aus gutem Grund hat sich das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 dem Aufruf angeschlossen.
Auch auf der
Alle sind aufgerufen dabei zu sein. Aus gutem Grund hat sich das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 dem Aufruf angeschlossen.
Auch auf der
743. MoDemo am 3. Februar um 18 Uhr
wird es um dieses Thema gehen, und um die Gäubahn:- Jan van Aken, Parteivorsitzender "Die Linke"
- Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe (DUH); "Wie weiter mit der Gäubahn?"
- "Two Dogs Left", Harry Bechtle & Wolf Abromeit, Gitarre, Bass und Gesang
- Johanna Tiarks, Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat "Die Linke und SÖS", Moderation
Der kommende Montag, 2.12. steht im Zeichen der beiden aktuell wichtigsten Krisenmomente der Stuttgart 21-Unterstützer: Gäubahn und AEG § 23
Auf dem Kleinen Schlossplatz wird bei der 735. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 um 18:00 Andreas Frankenhauser vom „Pro Gäubahn-Koordinierungskreis“ sprechen. Er wird darüber informieren, wie stark der Druck gegen die 2026 geplante Gäubahnkappung in den Gäubahn-Anrainer-Städten und -Gemeinden und im Süden Baden-Württembergs inzwischen ist.
Die Moderation hat Hans-Jörg Jäkel Vorsitzender des „Gäubahnkomitee Stuttgart“ zugesagt. Die 735. Montagsdemo steht also ganz im Zeichen des Kampfs um die Gäubahn. Der ja mehr ist als ein Kampf um die ununterbrochene Anbindung der Strecke aus Richtung Zürich an den Hauptbahnhof. Was auch Klaus Gietinger in seinem Gäubahn-Film betont.: am 9.12. in voller Länge imKino Delphi:
https://youtu.be/JFj4Z8J5ajw
Zum ‚Vorglühen‘ bietet sich ein livestream zu AEG § 23 aus dem Verkehrsausschuss des Bundestags an: dort findet um 15:00 eine sog. „Expertenanhörung“ statt zur von der CDU beantragten Rückabwicklung der Novelle des AEG § 23. Die LINKE im Bundestag hat Werner Sauerborn vom Aktionsbündnis als Sachverständigen geladen – an guten Argumenten dürfte es also nicht fehlen. Die Anhörung wird im Internet auf www.bundestag.de/mediathek live übertragen und steht anschließend in der Mediathek zum Abruf bereit.
Sehen wir uns danach am Montag auf dem Kleinen Schlossplatz?
publish2024-11-30 06:00:44Demo K21-neu MontagsdemoAm Montag, 4.11., 18:00 Schlossplatz, spricht Brigitte Lösch, MdL a.D.,
die in Stuttgart keiner weiteren Vorstellung bedarf.
Am Montag, 25.11., 18:00 Kleiner Schlossplatz, spricht Kathrin Hartmann,
Journalistin im Recherche-Team der "Anstalt" und Autorin von "Öl ins Feuer".
Nach der Montagsdemo können Sie anschließend im Württembergischen Kunstverein bei der Veranstaltung mit Kathrin Hartmann weiter fragen und diskutieren.

publish2024-11-03 18:46:37Demo K21-neu Montagsdemo Veranstaltungen
"Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein." (Walter Jens)
Herzliche Einladung auf Donnerstag, 7. November, 16 Uhr bis 16.30 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Stuttgarter Rathaus. Reden wird Stadtrat Hannes Rockenbauch (FrAktion). Ziel: Protest gegen die Klage der Stadt Stuttgart gegen ein neues Eisenbahngesetz, das Rosenstein und Kopfbahnhofgleise dauerhaft schützen würde.
Siehe dazu auch die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 1.8.24.https://youtu.be/LWah8psEpos

publish2024-09-17 15:06:35Demo K21-neu Montagsdemo
(hier die Rede als pdf-Datei)
Herrn Bauers baahnsinnige Sprüche zu S21
Norberts Kurzbeitrag zur 722. Montagsdemo am 2. 9. 2024
Liebe mit-denkende, immer noch mit-zornige, mit-gealterte Weggefährt-Innen im gemeinsamen Widerstand gegen das große Blendwerk in unserer Stadt!
In der Juli-Ausgabe des Projektmagazins zu S21- das ist das bei der Bahn und in den Zügen aus-liegende Jubel-Blättchen mit dem Titel „BEZUG“ - findet sich als Aufmacher ein bemerkenswertes Interview mit Bernhard Bauer, dem Vorsitzenden des Vereins Bahnprojekt Stuttgart-Ulm-e.V.
Anlass zu diesem Interview ist zum einen das inzwischen 30 Jahre alte Großprojekt und dessen neuerlich auf 2026 hinausgeschobene schrittweise Fertigstellung. Auf 5 Seiten des Magazins verbreitet Bauer sein einseitiges, verklärendes Bild von Stuttgart 21.
Dem Interview vorangestellt hat er noch ein Vorwort in Doppelautorschaft mit Olaf Drescher, in dem beide die Verschiebung der Eröffnung „ein Gebot der Vernunft“ nennen. Und trotzdem sei S21 „erkennbar auf der Zielgeraden“. Der Preis dafür sei unter anderem, dass der Kopfbahnhof auch 2026 weiter in Betrieb bleiben werde, „bis dahin letztlich Basis für den Netzfahrplan“, wie sie zweideutig-undeutlich hinzufügen.
30 Jahre sei es nun her, dass die Idee für dieses Jahrhundertbauwerk von den vier Schwaben Matthias Wissmann, Heinz Dürr, Erwin Teufel und Manfred Rommel öffentlich vorgestellt worden sei, eine wie sie sagen „glückliche Fügung der Geschichte“.
Mit der Fertigstellung von S21 würden, so die beiden (Phrasen-)Drescher, „auch noch nachfolgende Generationen den Visionären dankbar sein, die Stuttgart 21 mit Gestaltungswillen, Weitsicht und Entschlossenheit auf den Weg gebracht haben – und auch jenen, die das Projekt geplant, gebaut und erfolgreich in Betrieb genommen haben werden.“
Das Interview mit Bernhard Bauer enthält eine Fülle hinreißender, geradezu haarsträubend-beschö-nigender Äußerungen zu S21, die ich Ihnen hier zum Besten gebe:
Meine Zitatensammlung beginnt damit, dass es mit S21 möglich war, „eine Wunde der Stadtentwicklung zu schließen und gleichzeitig neue Räume fürs Wohnen zu gewinnen.“ Das alles werde noch „garniert mit dem Effekt, dass der Zugverkehr schneller und besser“ werde. Das habe ihn, (Bauer), damals „nicht nur überzeugt, sondern regelrecht in den Bann gezogen.“ Die Faszination sei in den 3 Jahrzehnten sogar größer geworden.
Weiter unten - nicht weiter verwunderlich – folgt Bauers Hymne auf die einzigartige Architektur von Ingenhoven, der „schon in den 90-er Jahren nachhaltig geplant“ habe. Der Bahnhof werde, so Bauer, „komfortabler als alles, was man bisher kannte.“
Zum Thema Kommunikation meint Bauer: Die Erfahrung habe gezeigt, dass es bei solchen Projekten wichtig sei, die Menschen mit einer umfassenden Kommunikation von Anfang an einzu-beziehen, Vertrauen zu bilden und zu erhalten. Nach der „Schlichtung“ habe sich die Kommunika-tion durchaus verbessert. Sie sei wesentlich transparenter, offensiver und auch aktueller geworden.
Das Ergebnis der Volksabstimmung referiert Bauer auf seine Weise: In Stuttgart seien knapp 53% und in Baden-Württemberg sogar 59% für das Projekt gewesen, wobei er großzügig unterschlägt, dass es hier nur die abgegebenen Stimmen waren und das Quorum nicht erreicht wurde. Die Faszination der Menschen belegt Bauer mit den riesigen Besucherzahlen auf der Baustelle.
Einen wesentlichen Trend in der Kritik gegen S21 sieht Herr Bauer in einer Hysterie im Alltag, einer Skandalisierung und oft auch Panikmache von Seiten vermeintlicher Experten, die noch nie eine belastbare eisenbahntechnische Untersuchung verantwortet hätten. „Wo Halbwahr-heiten wider besseres Wissen die Runde machen, Fakten teilweise zurechtgebogen und umgeformt werden, da regiert über kurz oder lang der größte Feind der Demokratie – die Lüge“. Und dies wolle keiner! So biegt er sich die Wirklichkeit zurecht…
Für Bauer ist von zentraler Bedeutung, dass S21 innovativ sei. Dieses Projekt sei wie kaum ein anderes ein Beispiel von Innovationsfähigkeit im Land und ein Motor für seine Wirtschaft.
Die wegen vieler Faktoren so stark gestiegenen Kosten seien politisch weiter zu verantworten. - es sei aus seiner Sicht gut angelegtes Geld, weil etwas Bleibendes entstehe, einschließlich des digitalen Knotens Stuttgart – ein Leuchtturm-Projekt, von dem angeblich selbst die Schweizer Verkehrsexperten schwärmten!
Am Ende des Interviews schwingt sich Bauer dazu auf, das von ihm beworbene Projekt als einen Gewinn für das Land zu bezeichnen „Dieses Projekt dient den Menschen“, so lautet sein Fazit.
Mir kamen fast die Tränen angesichts der von Moral, Zuversichtlichkeit, Stolz und Schönfärberei getragenen Aussagen des Herolds Bauer, der für sein S21-Projekt aus freien Stücken trommelt, was ich nicht begreifen kann.
Mit seinem Interview hat er mich nicht bekehren können.
Ich sehe unser Ziel auch weiter klar vor meinem Auge, welches – immer noch – mit dem prägnant-kappen Ruf klar umrissen ist:
OBEN BLEIBEN!
publish2024-09-04 16:16:41Demo K21-neu MontagsdemoLiebe Freund*innen von Kopfbahnhof und unverstümmelter Gäubahnhof-Anbindung,
es sind turbulente Wochen für die Freunde und Unterstützer von Bahn-Rückbauten durch Tunnelsysteme aus Stahl und Beton. Ihre üblichen Sekundanten in den Medien wirken selber verunsichert. Und sie brauchen Schützenhilfe von "Haus&Grund" und von der Bauwirtschaft, die auf dem fachlich-intellektuellen Niveau der sogenannten "Pro-ler" der frühen 10er-Jahre für's Weiterbauen agitieren.
Nötig ist in dieser Situation jetzt aber nicht verbohrtes Weiterwursteln im Interesse von Bau- und Immobilienlobby, sondern eine Öffnung der Debatte auf der Grundlage von Fakten. Die sprechen für uns, für den Plan B der DUH und der GDL. Und gegen jeden Versuch, die Eisenbahn-Gesetzesänderung vom November 2023 für eine "Lex Stuttgart21" zu verändern. Wer eine Zukunft für den Bahnverkehr will, darf dabei unter keinen Umständen mitspielen. Siehe angehängter link zum Video von Klaus Gietinger: https://youtu.be/1INDpkWTHJA
Das Tunnelbahnhofsprojekt Stuttgart21 ist in seiner bisher tiefsten Krise seit Baubeginn. Unsere Präsenz auf der Straße ist ein sichtbares Zeichen für Baustop und Plan B! Kommt und seid dabei!
Montagsdemo für Kopfbahnhoferhalt und direkten Gäubahnanschluss, 12.August 2024, 18:00 Schlossplatz Stuttgart
Redner: Bernd Riexinger, MdB und Mitglied im Verkehrsausschuss: "Die Änderung im Allgemeinen Eisenbahngesetz, die öffentliche Debatte und die Auswirkungen auf Stuttgart21"
Musik: Kate'n Crazy,
Moderation: Stefan Notter
publish2024-08-09 08:35:03Demo K21-neu MontagsdemoZur Sitzung des S21-„Lenkungs“kreises am kommenden Dienstag will die Stuttgart 21-Bewegung den Mitgliedern von Land, Region, Flughafen, Stadt und Bahn mal wieder zeigen, dass es sie noch gibt – und dass sie deren rücksichtslose Versuche, dieses Bahn-Verschlechterungs-Projekt durchzudrücken, weiterhin bekämpft.
Am Dienstag, 11. Juni von 16 bis 16.30 Uhr kommen deshalb aktive S21-Gegner*innen nach Stuttgart zum IHK-Gebäude (Jägherstraße 30). Um 16.30 Uhr ist dort nämlich die abschließende Pressekonferenz des „Lenkungs“kreises.
Die Organisatoren der Protestaktion sind gespannt, ob sich unsere Bewegung wieder einmal auch zahlenmäßig als eindrucksvolle Bewegung präsentieren kann, damit die Damen und Herren auf dem Weg ins Gutbrod angemessen begrüßt werden. Aber auch wenn die Bewegung zahlenmäßig geschrumpft ist, inhaltlich ist sie weiterhin beeindruckend und wird bundesweit von allen Seiten zu Recht bewundert.
Geplant ist,
a) verschiedene Plakate (die gerade in Vorbereitung sind) im überdachten Eingangsbereich des Gutbrod telegen in die Kameras der Medien zu halten (u.a. die Doppel-Karikatur von Friederike Groß – siehe Anhang!)
b) mit einem kleinen Chörle einen umgedichteten Text des Lieds Kriminal-Tango zu singen. (Damit das Singen halbwegs klappt, sind alle potenziellen Sänger*innen schon auf 15.30 Uhr eingeladen, sich mit Norbert Bongartz als „Dirigent“ zu treffen.

publish2024-06-10 11:33:16Aktuelles Demo K21-neu Veranstaltungen
Geplant ist,
a) verschiedene Plakate (die gerade in Vorbereitung sind) im überdachten Eingangsbereich des Gutbrod telegen in die Kameras der Medien zu halten (u.a. die Doppel-Karikatur von Friederike Groß – siehe Anhang!)
b) mit einem kleinen Chörle einen umgedichteten Text des Lieds Kriminal-Tango zu singen. (Damit das Singen halbwegs klappt, sind alle potenziellen Sänger*innen schon auf 15.30 Uhr eingeladen, sich mit Norbert Bongartz als „Dirigent“ zu treffen.

Achtung: Ausnahmsweise findet diese Demo nicht auf dem Schlossplatz, sondern auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt.
Sprechen wird: Susanne Bödecker vom "Stuttgarter Aktionsbündnis gegen Umwelt- und Naturzerstörung durch Porsche im In- und Ausland" zum Thema: "Reise der "Custodi del Bosco d`Arneo" (Hüter des Arneowaldes) von Apulien nach Stuttgart, anlässlich der Porsche-Jahreshauptversammlung am 7.6.2024" Musik: Gez Zirkelbach & Ebbe Buhl: Percussion, Gitarre und Gesang Moderation: Dr.med.Dipl.-Psych. Angelika Linckh, Capella Rebella https://youtu.be/vEIU22zom0c?feature=shared alle Videos der Montags-Demos unter: https://www.parkschuetzer.de/videos/alle.html(hier die Pressemitteilung als pdf-Datei)
Während das Projekt von einem Offenbarungseid zum Nächsten stolpert und sich die Sinnfrage kaum mehr
verdrängen lässt, erweisen sich die Proteste gegen Stuttgart21 als stabil und lebendig: Am 26. Oktober 2009,
Rüdiger Grube war gerade Hartmut Mehdorn als Bahnchef gefolgt, da startete die erste Montagsdemo gegen
Stuttgart21. Nun, am Montag, dem 18. März: die 700ste!
Viele bekannte Unterstützer*innen wie Georg Schramm, Walter Sittler, Felix Huby, Wolfgang Schorlau, Christine
Prayon, Herta Däubler-Gmelin, Claus Weselsky, Gregor Gysi, Jürgen Resch, zuletzt Ex-SBB-Chef Benedikt
Weibel gaben den Projektgegner*innen auf den Bühnen der Montagsdemos die Ehre. Von den vielen
Künstler*innen, die auftraten, seien nur Stefan Hiss, Konstantin Wecker, Dota Kehr, Che Sudaka, Gerhard Polt &
Die Well – Brüder, sowie No Sports genannt. In der Anfangszeit fehlte auch kaum ein zu Amt und Würden
gekommener Grüner - ob Minister, Oberbürgermeister oder Ministerpräsident. Allesamt wurden sie - Klimaschutz
hin, Klimaschutz her - treue Stuttgart-21-Unterstützer, die sich mit ihren Projektpartnern heute vor der Realität
blamieren.
Anfangs noch vom Aktionsbündnis initiiert, werden die montäglichen Proteste seit Jahren in solidarischer
Arbeitsteilung vom Orgateam der Montagsdemos verantwortet. Diesem Team ist es zu danken, dass die Demos
sich zu einer „Volkshochschule unter freiem Himmel“, so Tom Adler vom Demoteam, entwickelt haben. Immer
wieder kommen Expert*innen zu Wort, die deutlich machen, dass es bei Stuttgart21 um mehr als um einen
Bahnhof geht: nämlich um Grundsätzliches wie Demokratie, Recht auf Stadt, Verkehrswende und Klima generell.
Das unterstreicht die 700ste Montagsdemo mit ihren Redner*innen: neben dem Theaterregisseur Volker Lösch
sprechen Jürgen Resch, Chef der Deutschen Umwelthilfe, die gerade einen Schlüssel-Prozess gegen die von den
Projektpartnern geplante Abkopplung der Gäubahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof führt , sowie die Umwelt- und
Klimaaktivistin Carola Rackete, die „eine Verkehrsstruktur in Stadt und Land fordert, mit der die CO2-Emissionen
drastisch reduziert werden können. Dafür brauchen wir weiterhin den oberirdischen Bahnhof in Stuttgart, damit
genügend Gleise zur Verfügung stehen, um möglichst viel Transport auf die Schiene zu bekommen.“ Kontext
13.3.2024.
„Wenn‘s ernst wird musst du lügen“ – dieser Spottsatz von Claude Juncker könnte geradezu Wahlspruch der
Stuttgart21-Verantwortlichen mit ihrer fortwährenden Desinformation sein. Mit ihr haben sie aktiv dazu
beigetragen, das Vertrauen in die Demokratie zu erschüttern. Statt nach rechts zu kippen ist die Stuttgart21-
Bewegung jedoch fester Bestandteil des millionenfachen Protests der letzten Wochen gegen Rechtsextremismus.
Kontakt: Tom Adler 0179 900 70 10, Werner Sauerborn 0171 320 980 1
publish2024-03-14 19:20:04Aktuelles Demo PressemitteilungenAm 18. März, 18 Uhr, vor dem geschundenen Stuttgarter Hauptbahnhof
700. Montagsdemo gegen Stuttgart21, für Verkehrswende und Klimaschutz
Während das Projekt von einem Offenbarungseid zum Nächsten stolpert und sich die Sinnfrage kaum mehr
verdrängen lässt, erweisen sich die Proteste gegen Stuttgart21 als stabil und lebendig: Am 26. Oktober 2009,
Rüdiger Grube war gerade Hartmut Mehdorn als Bahnchef gefolgt, da startete die erste Montagsdemo gegen
Stuttgart21. Nun, am Montag, dem 18. März: die 700ste!
Viele bekannte Unterstützer*innen wie Georg Schramm, Walter Sittler, Felix Huby, Wolfgang Schorlau, Christine
Prayon, Herta Däubler-Gmelin, Claus Weselsky, Gregor Gysi, Jürgen Resch, zuletzt Ex-SBB-Chef Benedikt
Weibel gaben den Projektgegner*innen auf den Bühnen der Montagsdemos die Ehre. Von den vielen
Künstler*innen, die auftraten, seien nur Stefan Hiss, Konstantin Wecker, Dota Kehr, Che Sudaka, Gerhard Polt &
Die Well – Brüder, sowie No Sports genannt. In der Anfangszeit fehlte auch kaum ein zu Amt und Würden
gekommener Grüner - ob Minister, Oberbürgermeister oder Ministerpräsident. Allesamt wurden sie - Klimaschutz
hin, Klimaschutz her - treue Stuttgart-21-Unterstützer, die sich mit ihren Projektpartnern heute vor der Realität
blamieren.
Anfangs noch vom Aktionsbündnis initiiert, werden die montäglichen Proteste seit Jahren in solidarischer
Arbeitsteilung vom Orgateam der Montagsdemos verantwortet. Diesem Team ist es zu danken, dass die Demos
sich zu einer „Volkshochschule unter freiem Himmel“, so Tom Adler vom Demoteam, entwickelt haben. Immer
wieder kommen Expert*innen zu Wort, die deutlich machen, dass es bei Stuttgart21 um mehr als um einen
Bahnhof geht: nämlich um Grundsätzliches wie Demokratie, Recht auf Stadt, Verkehrswende und Klima generell.
Das unterstreicht die 700ste Montagsdemo mit ihren Redner*innen: neben dem Theaterregisseur Volker Lösch
sprechen Jürgen Resch, Chef der Deutschen Umwelthilfe, die gerade einen Schlüssel-Prozess gegen die von den
Projektpartnern geplante Abkopplung der Gäubahn vom Stuttgarter Hauptbahnhof führt , sowie die Umwelt- und
Klimaaktivistin Carola Rackete, die „eine Verkehrsstruktur in Stadt und Land fordert, mit der die CO2-Emissionen
drastisch reduziert werden können. Dafür brauchen wir weiterhin den oberirdischen Bahnhof in Stuttgart, damit
genügend Gleise zur Verfügung stehen, um möglichst viel Transport auf die Schiene zu bekommen.“ Kontext
13.3.2024.
„Wenn‘s ernst wird musst du lügen“ – dieser Spottsatz von Claude Juncker könnte geradezu Wahlspruch der
Stuttgart21-Verantwortlichen mit ihrer fortwährenden Desinformation sein. Mit ihr haben sie aktiv dazu
beigetragen, das Vertrauen in die Demokratie zu erschüttern. Statt nach rechts zu kippen ist die Stuttgart21-
Bewegung jedoch fester Bestandteil des millionenfachen Protests der letzten Wochen gegen Rechtsextremismus.
Kontakt: Tom Adler 0179 900 70 10, Werner Sauerborn 0171 320 980 1