2023-05-30-AB-Protokoll-korrig2023-05-30-ab-protokoll-korrig
(hier als pdf-Datei) Protokoll der Sitzung am 30. Mai 2023, 17h bis 18:50h Uhr mit Zoom anwesend: ArchitektInnen für K21: Norbert Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart: Ernst Bürgerbahn – Denkfabrik: - Eisenbahnerstammtisch: Jenö GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Linke: – Mahnwache: Peter Stadtteilgruppen: Heidi, Doris entschuldigt Schutzgemeinschaft Filder: Steffen, Frank entschuldigt SÖS: Reinhard, Christine ab 17:18 SPD-Mitglieder gegen S21: Hermann Netzwerke 21: – TheologInnen gegen S21: Martin bis 18:07, danach im Urlaub. Unternehmer*innen gegen S21: - VCD: Juristen: Dieter entschuldigt Ziviler Ungehorsam: Gisela Website: - Social Media: - Protokoll: Reinhard Gast: Ulli für Ingenieure22 Moderation: Hermann 1. Technische Probleme Keine 2. Eröffnung A) Korrekturen zum Protokoll vom 16.5. von Martin: 1. Die Sitzung fand im Welthaus, nicht im forum 3 statt (3. Kopfzeile). 2. TOP 3.5: Werner wird zu Unrecht in der Liste des Baustellenführungs-Teams genannt. 3. TOP 4.1 (S. 4 oben): Statt: „…weil sich bereits formulierte als zu ungenau erwiesen hatten.“ meint Dieter: „…weil die Verträge nichts hergeben, was das Gericht als Anspruchsgrundlage auslegen könnte.“ 4. TOP 5.5: Der letzte Satz soll lauten: „Peter hat keine Zeugenaussage gemacht und sich zur Begründung auf sein Auskunftsverweigerungsrecht berufen.“ B) TO heute: Änderungen siehe Verlauf. C) Martin begrüßt. 3. Winnies Tod Winnie wurde feuerbestattet und seine Asche in Florenz in der Luft zerstreut. Alles weitere bitte in Werners Rundmail vom 29.5.23 nachlesen. Taz Anzeige und Gruppe um Tom: Winnie hat in seinen letzten Jahren sehr viel für unsere Sache gearbeitet. Er ist in 43 von 650 Montagsdemos aufgetreten. Viel wurde um die Worte Oben bleiben in der Traueranzeige diskutiert, in Köln gilt das auch „oben bleiben, kein Tunnel“. Die letzte Version siehe Werners Rundmail. Ob eine Seite zu viel ist, ist unklar. Meldeschluss ist 31.5. 16h, dann wird die Größe klar. Die AB Anzeige war schon fertig, 2 Spalten, 12 cm und wurde von einigen ABlern direkt bezahlt. 2 kleine Anzeigen in unterschiedlichen Medien sind besser als eine Große nur in der Taz. Das Betrifft die zweite Anzeige via TOM. Das wird auch hier so gesehen, außerdem kann man auch ohne Namensnennung spenden. Die Ing22 schreiben nie etwas persönlich, sondern nur als Ing22. Winnie hinterlässt eine große Lücke. Er war der gleiche Jahrgang wie Werner. Wir sollten klären: Wie gehen wir damit um, wenn einer von uns stirbt. 4. Meinungsaustauch Zeitungs-Archiv von Andreas Daiber (war 5.3) Der Server muss vergrößert werden, dh wir müssen mehr bezahlen (ca 19€ pro Monat) oder wir beenden es jetzt. Das Beenden wäre eine schlechte Wertung für seine umfangreiche Arbeit. Gut wäre auch eine Stichwortliste, dadurch wird die Effizienz erhöht. Wir fragten uns, wer nutzt sein Archiv und wie kommt man da hin. Martin wird seinen früheren Hinweis wiederholen und uns schulen. Wir beschließen einstimmig den Antrag: Das AB zahlt weiter und auch die erweiterten Kosten bis zum Jahresende. Der Nutzen soll nachgewiesen werden. 5. Information Heydemann-Studie (war 6.1) Sie ist auf gutem Wege, das pdf hat 181 Seiten und ist druckfertig. Stefan Otto vermittelte. Es soll für 5€ oder 10€ verspendet werden. Wie das mit der Kurzfassung ist, klären wir später. Wir beschließen einstimmig den Antrag: Das AB bezahlt die circa 750€ für den Druck der 100 Exemplare. 6. Diskussion Stadtklima /KUS Veranstaltung (war 4.1) Werner berichtet über das Treffen mit Conrad Fink über Rosenstein und Gäubahn, an dem vor allem Mitglieder von FrAKTION, Ing22 und AB teilnahmen. Er war Artenschützer im Umweltamt der Stadt Stuttgart gewesen, prüft für uns Rechtsrelevantes und unterstützt uns jetzt sehr. Wir wollen mit KUS eine Veranstaltung Ende September machen. Herr Fink wird sicher nicht referieren, aber wer dann? Aktuell ist viel Lkw-Verkehr im Rosenstein. Was da läuft ist unklar. Übrigens sagt Hofer: Wenn die Abrisskante (Höhenversatz Rosenstein zu Park) bestehen bleibt, ist es für das Zusammenwachsen der Stadtteile Nord und Ost ganz schlecht. 7. (neuer Punkt) AB soll dafür werben, dass Soliabonnenten für Kontext gewonnen werden, eventuelle auch über Homepage. 8. Streckensperrungsbündnis (war 5.1) Man hat sich im Schwanen in Waiblingen getroffen. Der SEV funktioniert einigermaßen, obwohl ganze S-Bahnen ausfallen. Es gibt allerdings nichts für die Mobilisierung. Klaus Riedel eröffnet eine neue Diskussionsebene. In Marbach gibt es jetzt auch SEV. Bald fängt die Gäubahnsperrung an, dh SEV von Horb nach Singen. (Punkt 5.2 Bahnchef Lutz wurde gestrichen vertagt.) 9. Gäubahnaktivität- Benedict Weibel (neu) Wir suchen nach einer örtlichen Initiative in einer Gäubahnanrainer-Stadt, die nahe an unserer Ansicht ist: am ehesten Singen. Auch genannt: Villingen- Schwenningen und Tuttlingen. Mehr in der Sprecherrunde. 10. Korruption bei S21 bzw PFA 1.5 (war 6.2) Am besten mit Presse (Kontext) oder Jörg Jäkel reden. 11. Gespräch SGF mit Flughafen (war 6.2) Steffen und Frank sprachen mit Herrn Heppe und Poralla: Sie waren sehr offen und meinen, sie bekommen alles hin, vor allem mehr Flüge, angeblich 66% mehr was eine weitere Startbahn bedeuten würde. Sie wollen dennoch CO2 neutral werden mit alternativen Kraftstoffen. Es soll ein 2. Gespräch im kleineren Kreis geben. 12. Kurze Info (war 6.4): Eisenhart ist auf eigenen Wunsch nicht mehr im AB-Verteiler. Nächste AB-Sitzung am 13.6.23: Moderation: Frank (für Markus), Protokoll: Werner
publish2023-06-12 17:47:20AB-Protokoll K21-neu
Stuttgart 21 und der Zugbrand im Terfenser Tunnelstuttgart-21-und-der-zugbrand-im-terfenser-tunnel
(hier die Pressemitteilung als pdf-Datei)

Schluss mit dem Weggucken!

Das Brandunglück, vorletzte Nacht im Terfenser Tunnel bei Innsbruck, muss als Menetekel für die schwerwiegenden Mängel in puncto Tunnelsicherheit beim Projekt Stuttgart 21 verstanden werden: In Terfens hatte die Feuerwehr auf frühzeitiges Lüften gegen die Rauchentwicklung verzichtet, weil dadurch immer die Gefahr besteht, das Feuer zusätzlich anzuheizen – das massive Einblasen von Luft aber ist in Stuttgart als Standard vorgesehen. Weiter: In Terfens hatte die Feuerwehr Atemschutzmasken („Fluchthauben“) in ausreichender Zahl zur Verfügung, um die 151 Fahrgäste aus dem Rauch zu evakuieren. Das aber ist in den Stuttgarter Tunnels, wo Züge mit weit mehr als 2000 Fahrgästen verkehren sollen, völlig illusorisch. Schon allein der Zeitaufwand, um so viele Fahrgäste mit solchen Hauben zu versehen und in die Bedienung einzuweisen, wäre so groß, dass eine womöglich fortschreitende Brandentwicklung eine Bergung aus dem Zug nicht mehr möglich machen würde. „Selbstrettung“ in angeblichen 15 Minuten oder „Rette sich, wer kann“ ist die Devise des S21-„Brandschutzkonzepts“ Der Terfenser Tunnel verfügt über Notausgänge ins Freie, über die Betroffene in Sicherheit gebracht werden konnten. Beim S21-Fildertunnel etwa dient dazu die parallele Röhre, die von den Gegenzügen befahren wird und deshalb erst nach dem Freifahren der Röhre und der Abschaltung der Oberleitung nutzbar ist. Dass aber auch das im Brandfall keine sichere Lösung ist, hat sich in Terfens gezeigt: Die Zugführung hatte die Fahrgäste aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich im letzten Waggon des Zuges zu versammeln – offensichtlich, weil von Anfang an die von den direkt hinter der Lok befindlichen Auto-Waggons ausgehende Verrauchung des Tunnels keine sichere Flucht mehr ermöglichte. In Stuttgart müssten in einer solchen Situation im schlimmsten Fall weit über 2000 Fahrgäste in den letzten Wagen gebeten werden (falls es überhaupt Durchgänge von Wagen zu Wagen gibt) und dort auf Hilfe hoffen – während der Rauch unter entsprechenden Bedingungen genau dorthin geblasen würde. Auch in Terfens zeigte sich im Übrigen, dass die Dauerbehauptung der Bahn, ein brennender Zug würde grundsätzlich vor dem Anhalten ins Freie bzw. in den Tiefbahnhof gefahren, der Tatsache widerspricht, dass z.B. bei Stromausfall automatisch alle Bremsen unausweichlich blockieren. Zum 25. Jahrestag des verheerenden Zugunglücks von Eschede hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) gemahnt, alles dafür zu tun, dass sich eine solche Katastrophe niemals wiederholen dürfe. Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21, fordert dazu: „Wir erwarten vom Verkehrsminister, dass er und alle Verantwortlichen – insbesondere der Stuttgarter Branddirektor Dr. Belge – dieser Forderung konkrete Taten folgen lassen und das „Brandschutzkonzept“ der S21-Tunnels unverzüglich einer schonungslosen Überprüfung unterziehen. Bis zu einer überprüfbaren Lösung der Brandschutzprobleme muss jeglicher Zugverkehr in diesen Tunnels untersagt werden.“ Kontakt: Martin Poguntke, 0151 403 602 56 Werner Sauerborn, 0171 320 980 1
publish2023-06-09 12:32:27Aktuelles K21-neu Pressemitteilungen
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