2023-03-07 AB-Protokoll2023-03-07-ab-protokoll
(hier als pdf-Datei) Protokoll Aktionsbündnis K 21 Digital-Sitzung (über Zoom) am 7. März 2023 , 18:00 bis 19:40 Uhr, mit: Aktive Parkschützer: --- ArchitektInnen für K 21: Norbert (Sprecher) Bürgerbahn statt Börsenbahn: --- DIDF: --- Eisenbahnerstammtisch: Jenoe GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Juristen zu Stuttgart 21: Dieter (Sprecher) Linke: --- Mahnwache: Peter Netzwerke: --- Rems-Murr-Bündnis gegen S21: Ernst Schutzgemeinschaft Filder: Steffen SÖS: --- SPD-Mitglieder gegen S 21: Hermann Stadtteilgruppen: Doris, Heidi, Reinhard Theologinnen und Theologen gegen S 21: --- Unternehmer*innen gegen S21: --- VCD: Markus Ziviler Ungehorsam: Gisela Homepage: Nico Admin: --- Gast: Ulli für die Ingenieure22 Entschuldigt: Christine, Frank und Martin Moderation: Doris (Für Frank), Protokoll: Hermann 1. Klärung etwaiger technischer Probleme: gab's nicht 2. Eröffnung: Werners Protokolle der Sitzungen vom 7. und 21. Februar werden genehmigt. 3. Berichte und Diskussion 3.1. Schalte mit Stefan Gelbhaar: Dieter, Werner und Markus berichten von ihrem soeben beendeten Digital-Treffen mit dem grünen Bundestagsabgeordneten und DB-Aufsichtsratsmitglied Stefan Gelbhaar. Sie würdigen dessen aufgeschlossene und interessierte Haltung gegenüber unserer Kritik am Projekt, sehen bei ihm aber auch einige Wissenslücken zu S21. Deshalb wollen die Drei gemeinsam dafür sorgen, dass Stefan Gelbhaar die notwendigen Informationen erhält, um diese Lücken zu schließen. Erwogen wird auch die Option eines Kontakts am Rande der DB-Aufsichtsratssitzung am 29. März. 3.2. Reise nach und Gietingerfilm in Berlin: Peter hat zur Reise nichts Neues zu berichten, weiß aber von mittlerweile zehn Leuten, die mitfahren werden. Für die Vorführung des Gietinger-Films „Das Trojanische Pferd“ zu dieser Zeit wird noch ein Kino in Berlin gesucht. 3.3. Fridays-Demo und wir: Werners Bericht zufolge nahmen am 3. März zwar einige Mitglieder des Aktionsbündnisses an der FFF-Demo teil, doch wurden sie als Gruppe dort nicht ausreichend wahrgenommen. Dank Peters Mahnwachen-Einsatz war das Banner „Kohle bleibt unten – Bahnhof bleibt oben“ gut sichtbar dabei. Gut hörbar hingegen präsentierte sich wieder mal die „Capella Rebella“. Trotz bundesweiten Aufrufs zur Solidarität aber blieb ver.di Stuttgart der Demonstration fern. Um die weitere Zusammenarbeit mit „Fridays for Future“ zu pflegen, wollen Gisela und Werner ein Treffen mit ihnen vorbereiten. Ein sehr gutes Vertrauensverhältnis gebe es zudem bereits mit Yvonne Sauter, Gründerin der Stuttgarter Ortsgruppe von „Extinction Rebellion“. 3.4. Pätzold-Büro-Besetzung: Als großen Erfolg wertet Werner die Aktion vom 27. Februar, als Mitglieder von „Extinction Rebellion“ im Stuttgarter Rathaus mit Schlafsäcken und -mützen das Büro das grünen Baubürgermeisters Peter Pätzold besetzten. Sie protestierten damit öffentlich wirksam gegen dessen klimaschädliche Politik bei der Bebauung des Gleisvorfelds. Aufgrund einer schnell dazu versandten Pressemitteilung wurde in den Medien zwar fälschlicherweise das Aktionsbündnis als Initiator der Aktion genannt, was ihm die Aktivist*innen selbst aber nicht krumm genommen hätten. 3.5. Treffen beim Klima- und Umweltbündnis Stuttgart (KUS): Dieter berichtet über das federführend von Alexander Schauenburg organisierte Treffen am 4. März im dafür gut geeigneten Stuttgarter Bürgerzentrum West. Einige Gruppen waren präsent, viele auch mit Infoständen. Gearbeitet wurde im Plenum und in vier Arbeitsgruppen: Verkehr, Energie/Wärme, Soziales/Lebenswerte Stadt sowie Politische Kommunikation. Hannes Rockenbauch konfrontierte die Teilnehmer*innen mit der Erkenntnis, dass der für Stuttgart geplanten Klimaneutralität bis 2035 derzeit noch keine Aktivitäten zu deren Umsetzung folgen würden. Ein vom KUS noch in der Endfassung zu beschließendes „Manifest“ will Dieter dann sofort ins Aktionsbündnis weiterleiten. Er selbst engagierte sich in der Arbeitsgruppe „Politische Kommunikation“, zu deren „Manager“ er sofort erkoren und für die er dann sogar ohne sein Wissen in die „Steuerungsgruppe“ entsandt wurde – eine Rolle, die er jedoch allein aus Zeitgründen keinesfalls ausüben könne. In der Diskussion wird bekräftigt, dass Ernst im KUS das Bündnis weiter vertritt. Er zerstreut Bedenken, das S21- Thema und weitere Tunnelbauten würden dort nicht vorkommen. Steffen hatte für die SG Filder beim KUSTreffen den Flugverkehr und den Bodenfraß als zu bearbeitende Themen eingebracht. 3.6. Treffen mit Vertreterinnen vom Amt: Einen sehr positiven Eindruck haben Dieter und Werner, begleitet von Hans-Jörg Jäkel, aus einem Gespräch mit Frau Silbermann und ihrer Vorgesetzten vom Stuttgarter Amt für Öffentliche Ordnung gewonnen. In angenehmer Atmosphäre und freundlichem Ton hätten die beiden Frauen sich vor Ort viel Zeit genommen, um sich auf mögliche Stellflächen für Demonstrationen in der Nähe des Hauptbahnhofs zu verständigen. Näher ins Auge gefasst wurde dabei eine Fläche neben der Heilbronner Straße. Im Zuge des 100-Jahres-Jubiläums des Hauptbahnhofs hatte das Amt eine dort vom Aktionsbündnis geplante Demo ohne schlüssigen Grund verweigert. 3.7. Podiumsdiskussion zur Gäubahn: Werner regt an, in Tuttlingen oder Rottweil eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Gäubahn zu initiieren. Als Diskutanten in Frage kämen dafür Benedikt Weibel, der langjährige Chef der Schweizerischen Bundesbahnen, ein Vertreter aus der Riege der „rebellischen Bürgermeister“ sowie Frank Distel vom Aktionsbündnis gegen S21. Für die Moderation einer solchen (ausdrücklich nicht vom Bündnis zu verantwortenden) Veranstaltung könnte vielleicht Brigitte Lösch gewonnen werden. In diesem Zusammenhang nennt Werner zudem Gangolf Stockers alten Weggefährten Ulrich Pfeiffer, den er in Mannheim anlässlich der Filmvorführung mit Klaus Gietinger getroffen habe. 4. Meinungsaustausch 4.1. Bewegungsöffentliches Info-Treffen am 13. März im Forum 3: Nach dem bereits verteilten Ablaufplan sind vorgesehen: vier Kurzberichte zu je fünf Minuten: - 100 Jahre Hauptbahnhof (Hans-Jörg) - Klausur 2022 (Martin) mit Lenk-Besuch (Doris) - Spendenkampagne (Werner) - Gietinger-Film (Martin) sowie drei Schwerpunktthemen zu je fünfzehn plus je 15 Minuten Diskussion: - Gäubahn / S21 Zwo (Dieter) - Klima/Rosenstein (Werner) - Brandschutz (Dieter) Bei grundsätzlichem Einvernehmen über diesen Ablauf legt das Bündnis großen Wert darauf, dass auch das Publikum in ausreichendem Maße zu Wort kommt. 4.2. Kleine Runde zum Austausch mit dem Demoteam: Das Treffen ist terminiert auf Donnerstag, 16. März. Unter anderem geht es dabei um die Frage, wie das Bündnis die Pressearbeit des Demo-Teams unterstützen kann. Eine kurze Diskussion darüber ergibt, dass das Demo-Team sich dazu auf seine eigenen Aktivitäten konzentrieren soll und eine konkurrierende Pressearbeit zu vermeiden ist. Dabei bleibt zu klären, auf welche Weise das Demo-Team seine Inhalte technisch veröffentlichen kann. 4.3. Rosenstein-Bebauung: Werner kündigt eine schriftliche Mitteilung dazu an. Nächste Sitzung, analog am Dienstag, 21. März 2023, mit Moderation von Frank (für Doris) und Protokoll von Martin
publish2023-03-07 15:46:38AB-Protokoll K21-neu
Werners Rundmail vom 6. März 2023ab-infoveranstaltung-fff-demo-am-3-maerz-eisenbahngau-in-griechenland-montagsdemo-unter-anderem-zu-umstieg21
AB-Infoveranstaltung, fff-Demo am 3. März, Eisenbahn-GAU in Griechenland, Montagsdemo unter anderem zu Umstieg21 Liebe Freundinnen und Freunde,

jetzt, wo das Projekt an allen Ecken und Enden ins Schlingern gerät, wo der tragische Bahnunfall in Griechenland nochmal daran erinnert, welche fatalen Folgen eine desaströse Bahnpolitik hie wie da haben kann, ist es gut, nochmal auf die Alternative zu alledem zu sprechen zu kommen: auf Umstieg 21.

Das soll auf der 651. Montagsdemo geschehen. Das Umstiegs-Video, das auch durch Klaus Gietingers Film Verbreitung fand, wird natürlich auch auf der großen Leinwand der Demo-Bühne, dann mit weiteren Erläuterungen, zu sehen sei. Von Walter Sittler besprochen zeigt es in gut drei Minuten wie unterirdische Güterlogistik funktionieren kann. Aber Umstieg 21 ist mehr: ein ganzes Konzept zu Erhalt beziehungsweise Wiederherstellung des Kopfbahnhofs und des Schlossgartens, zu Wohnbebauung und S-Bahn-Optimierung – immer unter dem Aspekt klimasensibler Umnutzung.

Zum Auftakt ein Beitrag anlässlich des 12. Jahrestags des Tsunamis und des Reaktor-GAUs von Fukushima am 11. März 2011, die 22.000 Menschenleben forderten und 470.000 Evakuierungen zur Folge hatten.

 

651. Montagsdemo am 6. März ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz

  • Dr. Jörg Schmid, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW); „Schluss mit Atom! Energiewende jetzt - weltweit!“

  • Dr. Werner Sauerborn und Dr. Ing. Hans-Jörg Jäckel, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21; „Umstieg21 bleibt die Lösung“

  • Mike Janipka, Gitarre und Gesang

  • Jürgen Horan, Kernen 21, Moderation

Danach: Demozug zur Mahnwache und Schwabenstreich Davor: Raddemo 17.45 Uhr ab Feuersee – gesund + aktiv zur MoDemo!

Hier der Trailer zur 651. MoDemo:

https://youtu.be/sf2Y_yqlSmE

Logo von Extinction Rebellion Stuttgart

Den hat Extinction Rebellion so retweetet:

  • Gibt es eigentlich Alternativen zu Stuttgart21?

  • Ja! Schon lange! Richtig gute sogar! Kommt zur nächsten Montagsdemo gegen Stuttgart21 und findet es heraus!

 

Und nach der 652. MontagsDemo

Auf Einladung des Aktionsbündnisses:

Bewegungsinternen Info-Veranstaltung am Montag, den 13. März nach der MoDemo im Forum 3, Großer Saal

Es ist schon länger her, dass wir uns im Forum 3 zu einem bewegungsinternen Meinungsaustausch getroffen haben. Corona ist im Wesentlichen ausgestanden. Die Probleme mit S21 mitnichten! Deswegen werden Mitglieder des Aktionsbündnisses informieren über ihre Arbeitsschwerpunkte und weitere Vorhaben. Es wird gehen um

  • die aktuell hochkochende Diskussion um die Gäubahnsperrung,
  • die monströsen Ergänzungsprojekte (zweites S21), wie z.B. den geplanten Pfaffensteigtunnel,
  • die Klimafolgen von S21, besonders durch die geplante Bebauung der Frischluftschneise Rosenstein,
  • den aktuellen Stand zum Brandschutz, in dem Zusammenhang auch Probleme der Neubaustrecke,
  • einen Zwischenstand von Klaus Gietingers „Trojanisches Pferd“,
  • das Ergebnis der gemeinsamen Spendenkampagne von Aktionsbündnis und Umkehrbar/Montagsdemo und
  • ein Resumee von „100 Jahren Hauptbahnhof“.
Trotz der Menge an Themen wollen wir uns so begrenzen, dass genügend Zeit für den Meinungsaustausch bleibt.  

Bahnkatastrophe mit Ansage in Griechenland

Das Menetekel

Tweet von Werner Sauerborn mit dem Inhalt: Proteste gegen korrupte Bahnpolitik wie in 🇬🇷besser im Vorfeld drohender Kathastrophen! …wie wir es gegen #S21 machen, wo das Vielfache an Opfern bei einem Brand in 100km, teils steilen Tunneln und einem Tunnelbahnhof zu befürchten wären!https://www.tagesschau.de/ausland/europa/griechenland-proteste-zugunglueck-101.html

https://amp.dw.com/de/eisenbahnungl%C3%BCck-in-griechenland-eine-katastrophe-mit-ansage/a-64862020

Was Verantwortung betrifft, ist in Griechenland zu unterscheiden zwischen der privatisierten Betreibergesellschaft und der staatlichen Infrastrukturgesellschaft. In Deutschland (fast) alles DB!

Inzwischen ist der griechische Verkehrsminister zurückgetreten. Der Chef der Betreibergesellschaft wurde festgenommen.

Jetzt erst wird langsam auch bekannt, dass es durchaus im Vorfeld Warnungen und auch Proteste von Eisenbahner*innen und Gewerkschaften gab: „Strukturelles Versagen: Griechische Eisenbahner warnten seit Jahren vor Sicherheitsmängeln“

 

Der „rail blog“ von Winnie Wolf Das Eisenbahnunglück in Griechenland und die Verantwortung der EU

Kaum einer wird so viel Expertise an der Schnittstelle von Griechenland-Drama und Bahnpolitik haben wie Winnie Wolf. Hier ein Beitrag von Winnie im „Bahn Blog“, einem Format des neu gegründeten Bündnisses Bürgerbahn-Denkfabrik,

dem auch das Aktionsbündnis in Person von Ernst Delle angehört.

Und bei uns?

… machen sie einfach weiter“

... und vergessen sich dabei auch selbst nicht: Very tricky hat die DB die Gehälter ihrer Topverdiener seit Januar um bis zu 14 Prozent erhöht. Bei dem Chaos, das die angerichtet haben (Unzuverlässigkeit, Unfälle, S21 ...) wären eher Gehaltskürzungen, Abmahnungen, Entlassungen und Untersuchungsausschüsse fällig!

Interne Unterlagen enthüllen: Deutsche Bahn erhöht Managern das Grundgehalt um bis zu 14 Prozent

 

Klimademo in Stuttgart Friday back on track!?

Die schon hier und da abgeschriebenen Fridays haben am globalen Klimastreiktag am 3. März in Stuttgart eine beeindruckende Demo mit gut 2000 Teilnehmer*innen auf die Beine gestellt. Nicht zu übersehen (Banner!) und zu überhören (Capella rebella, ohne die eine Demo keine Demo ist): die S21-Gegner*innen mit ihrem Protest gegen KlimaSkanal21. 

Erster Wermuthstropfen: Obwohl die Demo am Hbf vorbeilief, dort sogar 10 Minuten blockierten, fand S21, als die wohl größte klimapolitische Stellschraube in der Stadt, wieder keine Erwähnung.

Zweiter Wermuthstropfen: Von der Allianz ÖPNV-Streik und Fridays war in Stuttgart nichts zu sehen. Anders als in anderen Städten: keine streikenden SSBler*innen, keine verdi-Fahnen, keine Reden. Fragen mehr an die SSB-Kolleg*innen als an ver.di. Friday-Aktivist*innen lassen sich dennoch nicht entmutigen und sind bereit, auf Streikversammlungen von ver.di aufzutreten. Wohlan!

Einer der journalistisch besten Berichte diesmal im Wochenblatt ZWW: https://www.zvw.de/stuttgart-region/klimastreik-in-stuttgart-ampel-frust-bei-der-demo-von-fridays-for-future_arid-623734

 

Der Film, der’s bringt

Das Trojanische Pferd galoppiert

Klaus Gietingers Film „Das Trojanische Pferd“ läuft Land auf, Land ab mit großer Resonanz. Meist schließen sich an die Aufführungen interessante Diskussionen mit dem Publikum an, das zum Teil schon lange (aus den Mainstreammedien) nichts mehr von Stuttgart 21 und dem Protest dagegen gehört haben. Oft wird nachgefragt, wie Engagement gegen den grassierenden Tunnelwahn aussehen könnte. Nächste Vorführungen in der Stuttgarter Gegend: in Stuttgart-Obertürkheim in der Kinothek am 27. April um 19.30 Uhr und im Kommunalen Kino in Beutelsbach am 11. April um 20 Uhr. Mehr Termine hier: https://buergerbahn-denkfabrik.org/veranstaltungskalender/

Für selbst organisierte Vorführungen im kleineren Kreis bietet sich die DVD zum „Trojanischen Pferd“ an, Bestelladresse ebenfalls auf der Seite buergerbahn-denkfabrik.org und am Infostand auf der Montagsdemo.

Ein Banner mit dem Logo der Stuttgart-21-Gegner (durchgestrichener Schriftzug Stuttgart-21) hängt von einem Laternenmast in der Nähe des Schlossplatzes Stuttgart

& Gruß von Werner, Twitter @WernerBorn_

  Rundmail als PDF
publish2023-03-05 17:59:14Aktuelles K21-neu newS21letter
AB-Infoveranstaltung, fff-Demo am 3. März, EisenbahnGAU in Griechenland, Montagsdemo unter anderem zu Umstieg21ab-infoveranstaltung-fff-demo-am-3-maerz-eisenbahngau-in-griechenland-montagsdemo-unter-anderem-zu-umstieg21-2
Liebe Freundinnen und Freunde,

jetzt, wo das Projekt an allen Ecken und Enden ins Schlingern gerät, wo der tragische Bahnunfall in Griechenland nochmal daran erinnert, welche fatalen Folgen eine desaströse Bahnpolitik hie wie da haben kann, ist es gut, nochmal auf die Alternative zu alledem zu sprechen zu kommen: auf Umstieg 21.

Das soll auf der 651. Montagsdemo geschehen. Das Umstiegs-Video, das auch durch Klaus Gietingers Film Verbreitung fand, wird natürlich auch auf der großen Leinwand der Demo-Bühne, dann mit weiteren Erläuterungen, zu sehen sei. Von Walter Sittler besprochen zeigt es in gut drei Minuten wie unterirdische Güterlogistik funktionieren kann. Aber Umstieg 21 ist mehr: ein ganzes Konzept zu Erhalt beziehungsweise Wiederherstellung des Kopfbahnhofs und des Schlossgartens, zu Wohnbebauung und S-Bahn-Optimierung – immer unter dem Aspekt klimasensibler Umnutzung.

Zum Auftakt ein Beitrag anlässlich des 12. Jahrestags des Tsunamis und des Reaktor-GAUs von Fukushima am 11. März 2011, die 22.000 Menschenleben forderten und 470.000 Evakuierungen zur Folge hatten.

 

651. Montagsdemo am 6. März ab 18 Uhr auf dem Schlossplatz

  • Dr. Jörg Schmid, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW); „Schluss mit Atom! Energiewende jetzt - weltweit!“

  • Dr. Werner Sauerborn und Dr. Ing. Hans-Jörg Jäckel, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21; „Umstieg21 bleibt die Lösung“

  • Mike Janipka, Gitarre und Gesang

  • Jürgen Horan, Kernen 21, Moderation

Danach: Demozug zur Mahnwache und Schwabenstreich Davor: Raddemo 17.45 Uhr ab Feuersee – gesund + aktiv zur MoDemo!

Hier der Trailer zur 651. MoDemo:

https://youtu.be/sf2Y_yqlSmE

Logo von Extinction Rebellion Stuttgart

Den hat Extinction Rebellion so retweetet:

  • Gibt es eigentlich Alternativen zu Stuttgart21?

  • Ja! Schon lange! Richtig gute sogar! Kommt zur nächsten Montagsdemo gegen Stuttgart21 und findet es heraus!

 

Und nach der 652. MontagsDemo

Auf Einladung des Aktionsbündnisses:

Bewegungsinternen Info-Veranstaltung am Montag, den 13. März nach der MoDemo im Forum 3, Großer Saal

Es ist schon länger her, dass wir uns im Forum 3 zu einem bewegungsinternen Meinungsaustausch getroffen haben. Corona ist im Wesentlichen ausgestanden. Die Probleme mit S21 mitnichten! Deswegen werden Mitglieder des Aktionsbündnisses informieren über ihre Arbeitsschwerpunkte und weitere Vorhaben. Es wird gehen um

  • die aktuell hochkochende Diskussion um die Gäubahnsperrung,
  • die monströsen Ergänzungsprojekte (zweites S21), wie z.B. den geplanten Pfaffensteigtunnel,
  • die Klimafolgen von S21, besonders durch die geplante Bebauung der Frischluftschneise Rosenstein,
  • den aktuellen Stand zum Brandschutz, in dem Zusammenhang auch Probleme der Neubaustrecke,
  • einen Zwischenstand von Klaus Gietingers „Trojanisches Pferd“,
  • das Ergebnis der gemeinsamen Spendenkampagne von Aktionsbündnis und Umkehrbar/Montagsdemo und
  • ein Resumee von „100 Jahren Hauptbahnhof“.
Trotz der Menge an Themen wollen wir uns so begrenzen, dass genügend Zeit für den Meinungsaustausch bleibt.  

Bahnkatastrophe mit Ansage in Griechenland

Das Menetekel

Tweet von Werner Sauerborn mit dem Inhalt: Proteste gegen korrupte Bahnpolitik wie in 🇬🇷besser im Vorfeld drohender Kathastrophen! …wie wir es gegen #S21 machen, wo das Vielfache an Opfern bei einem Brand in 100km, teils steilen Tunneln und einem Tunnelbahnhof zu befürchten wären!https://www.tagesschau.de/ausland/europa/griechenland-proteste-zugunglueck-101.html

https://amp.dw.com/de/eisenbahnungl%C3%BCck-in-griechenland-eine-katastrophe-mit-ansage/a-64862020

Was Verantwortung betrifft, ist in Griechenland zu unterscheiden zwischen der privatisierten Betreibergesellschaft und der staatlichen Infrastrukturgesellschaft. In Deutschland (fast) alles DB!

Inzwischen ist der griechische Verkehrsminister zurückgetreten. Der Chef der Betreibergesellschaft wurde festgenommen.

Jetzt erst wird langsam auch bekannt, dass es durchaus im Vorfeld Warnungen und auch Proteste von Eisenbahner*innen und Gewerkschaften gab: „Strukturelles Versagen: Griechische Eisenbahner warnten seit Jahren vor Sicherheitsmängeln“

 

Der „rail blog“ von Winnie Wolf Das Eisenbahnunglück in Griechenland und die Verantwortung der EU

Kaum einer wird so viel Expertise an der Schnittstelle von Griechenland-Drama und Bahnpolitik haben wie Winnie Wolf. Hier ein Beitrag von Winnie im „Bahn Blog“, einem Format des neu gegründeten Bündnisses Bürgerbahn-Denkfabrik,

dem auch das Aktionsbündnis in Person von Ernst Delle angehört.

Und bei uns?

… machen sie einfach weiter“

... und vergessen sich dabei auch selbst nicht: Very tricky hat die DB die Gehälter ihrer Topverdiener seit Januar um bis zu 14 Prozent erhöht. Bei dem Chaos, das die angerichtet haben (Unzuverlässigkeit, Unfälle, S21 ...) wären eher Gehaltskürzungen, Abmahnungen, Entlassungen und Untersuchungsausschüsse fällig!

Interne Unterlagen enthüllen: Deutsche Bahn erhöht Managern das Grundgehalt um bis zu 14 Prozent

 

Klimademo in Stuttgart Friday back on track!?

Die schon hier und da abgeschriebenen Fridays haben am globalen Klimastreiktag am 3. März in Stuttgart eine beeindruckende Demo mit gut 2000 Teilnehmer*innen auf die Beine gestellt. Nicht zu übersehen (Banner!) und zu überhören (Capella rebella, ohne die eine Demo keine Demo ist): die S21-Gegner*innen mit ihrem Protest gegen KlimaSkanal21. 

Erster Wermuthstropfen: Obwohl die Demo am Hbf vorbeilief, dort sogar 10 Minuten blockierten, fand S21, als die wohl größte klimapolitische Stellschraube in der Stadt, wieder keine Erwähnung.

Zweiter Wermuthstropfen: Von der Allianz ÖPNV-Streik und Fridays war in Stuttgart nichts zu sehen. Anders als in anderen Städten: keine streikenden SSBler*innen, keine verdi-Fahnen, keine Reden. Fragen mehr an die SSB-Kolleg*innen als an ver.di. Friday-Aktivist*innen lassen sich dennoch nicht entmutigen und sind bereit, auf Streikversammlungen von ver.di aufzutreten. Wohlan!

Einer der journalistisch besten Berichte diesmal im Wochenblatt ZWW: https://www.zvw.de/stuttgart-region/klimastreik-in-stuttgart-ampel-frust-bei-der-demo-von-fridays-for-future_arid-623734

 

Der Film, der’s bringt

Das Trojanische Pferd galoppiert

Klaus Gietingers Film „Das Trojanische Pferd“ läuft Land auf, Land ab mit großer Resonanz. Meist schließen sich an die Aufführungen interessante Diskussionen mit dem Publikum an, das zum Teil schon lange (aus den Mainstreammedien) nichts mehr von Stuttgart 21 und dem Protest dagegen gehört haben. Oft wird nachgefragt, wie Engagement gegen den grassierenden Tunnelwahn aussehen könnte. Nächste Vorführungen in der Stuttgarter Gegend: in Stuttgart-Obertürkheim in der Kinothek am 27. April um 19.30 Uhr und im Kommunalen Kino in Beutelsbach am 11. April um 20 Uhr. Mehr Termine hier: https://buergerbahn-denkfabrik.org/veranstaltungskalender/

Für selbst organisierte Vorführungen im kleineren Kreis bietet sich die DVD zum „Trojanischen Pferd“ an, Bestelladresse ebenfalls auf der Seite buergerbahn-denkfabrik.org und am Infostand auf der Montagsdemo.

Ein Banner mit dem Logo der Stuttgart-21-Gegner (durchgestrichener Schriftzug Stuttgart-21) hängt von einem Laternenmast in der Nähe des Schlossplatzes Stuttgart

& Gruß von Werner, Twitter @WernerBorn_

  Rundmail als PDF
publish2023-03-05 17:59:14Aktuelles K21-neu newS21letter
Klimastreik am 3. März auch in Stuttgartpm-klimastreik-am-3-maerz-auch-in-stuttgart
(hier als pdf-Datei) Für Mobilitätswende - statt Mobilitätswende rückwärts! Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 unterstützt die Klima-Demo von „Fridays for Future“ in Stuttgart am kommenden Freitag. Gemeinsam mit den „Fridays“ haben Stuttgart 21-Gegner*innen für den Erhalt Lützeraths demonstriert. Und gemeinsam mit ihnen gehen sie jetzt auf die Straße gegen den Mobilitätswende-Blockierer Bundesverkehrsminister Wissing. „So, wie Wissing den Bau von Autobahnen und Bahnprojekten beschleunigen will, führt das zu mehr Autoverkehr und klimaschädlichen Bahn-Großprojekten, statt zu einem Umstieg vom Auto auf die Bahn und zu den vielen kleinen, aber notwendigen, klimapolitisch sinnvollen Bahn-Ertüchtigungsmaßnahmen“, so Bündnissprecher Martin Poguntke. Wenn wir im bundesweiten Klimastreik bezahlbare und saubere Mobilität fordern, dann heißt das in Stuttgart besonders: Raus aus der Wachstumshybris! Abkehr vom Bahnverschlechterungs- und Immobilienprojekt Stuttgart 21! „Eine Reduzierung der Bahnhofskapazität um 40 Prozent, weitere 45 Kilometer CO2-intensiver Tunnelbau mit sogenannten Ergänzungsprojekten, mindestens 10-jährige Gäubahn-Unterbrechung mit Abkoppelung der Panoramastrecke vom Hauptbahnhof, Förderung des Flugverkehrs durch einen extra S21-Flughafenbahnhof, der Zubau der Frischluftschneise Rosenstein – alles das sind S21-Klimasünden, die im Interesse der kommenden Generationen tabu sein müssen.“ Das Aktionsbündnis lädt zur Demo von Fridays for Future am Freitag, 3. März, 14 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart ein. Nachtrag zur Bürobesetzung bei Grünem Stuttgarter Baubürgermeister Ehre, wem Ehre gebührt! Die Performance SLEEPY REBELS ON TOUR ist in Idee und Ausführung das Verdienst von Extinction Rebellion Stuttgart. Ironisch thematisiert die Aktion (Video) die klimapolitische Schlafmützigkeit des Grünen Baubürgermeisters in vielen seiner Zuständigkeitsbereiche, v.a. beim nach wie vor trostlosen städtischen Radverkehr. Kritisiert wurde auch Pätzolds starrsinniges Festhalten an der Bebauung des Rosensteinareals, die die Erhitzung der Stadt eskalieren würde und zur jahrelangen Unterbrechung der Gäubahnverbindung nach Stuttgart führen würde. Das Aktionsbündnis hat die Aktion mit viel Sympathie begleitet, war aber nicht ihr Urheber, wie fälschlich in vielen Medien berichtet. Kontakt XR Stuttgart: Yvonne Sauter 0176 401 331 02, Twitter: @xrStuttgart Kontakt Aktionsbündnis: Martin Poguntke, 0151 403 602 56 Werner Sauerborn, 0171 320 98 01
publish2023-03-01 17:17:39Aktuelles Demo K21-neu Pressemitteilungen Videos
Klimastreik am 3. März auch in Stuttgartpm-klimastreik-am-3-maerz-auch-in-stuttgart-2
(hier als pdf-Datei) Für Mobilitätswende - statt Mobilitätswende rückwärts! Die Bürgerbewegung gegen Stuttgart 21 unterstützt die Klima-Demo von „Fridays for Future“ in Stuttgart am kommenden Freitag. Gemeinsam mit den „Fridays“ haben Stuttgart 21-Gegner*innen für den Erhalt Lützeraths demonstriert. Und gemeinsam mit ihnen gehen sie jetzt auf die Straße gegen den Mobilitätswende-Blockierer Bundesverkehrsminister Wissing. „So, wie Wissing den Bau von Autobahnen und Bahnprojekten beschleunigen will, führt das zu mehr Autoverkehr und klimaschädlichen Bahn-Großprojekten, statt zu einem Umstieg vom Auto auf die Bahn und zu den vielen kleinen, aber notwendigen, klimapolitisch sinnvollen Bahn-Ertüchtigungsmaßnahmen“, so Bündnissprecher Martin Poguntke. Wenn wir im bundesweiten Klimastreik bezahlbare und saubere Mobilität fordern, dann heißt das in Stuttgart besonders: Raus aus der Wachstumshybris! Abkehr vom Bahnverschlechterungs- und Immobilienprojekt Stuttgart 21! „Eine Reduzierung der Bahnhofskapazität um 40 Prozent, weitere 45 Kilometer CO2-intensiver Tunnelbau mit sogenannten Ergänzungsprojekten, mindestens 10-jährige Gäubahn-Unterbrechung mit Abkoppelung der Panoramastrecke vom Hauptbahnhof, Förderung des Flugverkehrs durch einen extra S21-Flughafenbahnhof, der Zubau der Frischluftschneise Rosenstein – alles das sind S21-Klimasünden, die im Interesse der kommenden Generationen tabu sein müssen.“ Das Aktionsbündnis lädt zur Demo von Fridays for Future am Freitag, 3. März, 14 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart ein. Nachtrag zur Bürobesetzung bei Grünem Stuttgarter Baubürgermeister Ehre, wem Ehre gebührt! Die Performance SLEEPY REBELS ON TOUR ist in Idee und Ausführung das Verdienst von Extinction Rebellion Stuttgart. Ironisch thematisiert die Aktion (Video) die klimapolitische Schlafmützigkeit des Grünen Baubürgermeisters in vielen seiner Zuständigkeitsbereiche, v.a. beim nach wie vor trostlosen städtischen Radverkehr. Kritisiert wurde auch Pätzolds starrsinniges Festhalten an der Bebauung des Rosensteinareals, die die Erhitzung der Stadt eskalieren würde und zur jahrelangen Unterbrechung der Gäubahnverbindung nach Stuttgart führen würde. Das Aktionsbündnis hat die Aktion mit viel Sympathie begleitet, war aber nicht ihr Urheber, wie fälschlich in vielen Medien berichtet. Kontakt XR Stuttgart: Yvonne Sauter 0176 401 331 02, Twitter: @xrStuttgart Kontakt Aktionsbündnis: Martin Poguntke, 0151 403 602 56 Werner Sauerborn, 0171 320 98 01
publish2023-03-01 17:12:45Aktuelles Demo K21-neu Pressemitteilungen
2023-02-21-AB-Protokoll2023-02-21-ab-protokoll
(hier als pdf-Datei) Protokoll der Sitzung am 21. Februar 2023, 17h bis 19h Uhr im Welthaus anwesend: ArchitektInnen für K21: Norbert entschuldigt Bündnis Rems-Murr für Kopfbahnhof Stuttgart: Ernst entschuldigt Bürgerbahn - Denkfabrik - ? Andi Eisenbahnerstammtisch: Jenö (an 17.30h) GewerkschafterInnen gegen S21: Werner Linke: – Mahnwache: Peter Stadtteilgruppen: Doris entschuldigt, Heidi Schutzgemeinschaft Filder: Steffen und Frank (entschuldigt) SÖS: Reinhard SPD-Mitglieder gegen S21: Hermann Netzwerke 21: – TheologInnen gegen S21: Martin Unternehmer*innen gegen S21: - VCD: Markus Juristen: Dieter Ziviler Ungehorsam: Gisela Website: - Social Media: - Protokoll: Werner Gast: Ulli für Ingenieure22 Moderation: Markus 1. Eröffnung Protokoll vom 7.2.: vertagt, weil das Protokoll zwar versandt, aber nicht angekommen war. Einige Ergänzungen der TO 2.1. Gäubahn-Aktivitäten Dieter berichtet den Stand der Dinge. Es gibt, von Ing22 angestoßen, weitere Aufführungen des Gietinger-Films in Rottweil und Freudenstadt. Weitere geplant. Dort Zusammenhang mit Gäubahnthema möglich. Hierzu kontaktet Martin Wolfgang Grohe und wegen Nagold auch Eisenhart. Frank verfolgt weiter Gespräche mit OBs und Landräten entlang der Strecke. Weiter sei ein Mustervortrag sinnvoll. Skepsis über den Sinn von Gesprächen wie mit Theurer. In einer kleinen Gesprächsrunde nach der MoDemo mit Resch, bekräftigt dieser seine Absicht als DUH ein Rechtsgutachten als Grundlage für Rechtsverfahren gegen die längerfristige Sperrung der Gäubahn zu beauftragen. Der erfolgreiche DUH-Anwalt Remo Klinger ist dran. Auch hier zunächst Antrag, Abhilfe zu schaffen ans EBA. Zeithorizont des Rechtsgutachtens Ende März/Anfang April. Es ist eine ZU-Aktion von Klimaaktivisti geplant zu den Themen Radverkehr, Gäubahn, möglichst auch Rosensteinbebauung. Ob es sinnvoll ist, das zu unterstützen, klären Gisela und Werner. Entscheidung bei den Sprechern. 3.0. Ernst Dieter pflegt für das AB Kontakt zu Ernst und berichtet von dessen gut verlaufener Operation und jetzt anstehenden ReHa. Es wird appelliert, mit unsren Kräften sorgsam umzugehen und Überforderung zu vermeiden. Um Norbert und Ernst zu schonen, macht Martin eine neue Liste (Protokolle + Moderationen). Reinhard bietet sich an, einzuspringen. Alle sind gefragt, ob sie auch entlasten können. 3.1. Berlin-Fahrt Auf verschiedene Weisen reisen ca. 10 Aktive zur AR-Sitzung nach Berlin. Auch wenn die Reisenden den Gietinger-Film schon kennen dürften, soll versucht werden, eine Aufführung während des Berlin-Aufenthalts zu organisieren, weil sich erfahrungsgemäß jeweils gute Diskussionen ergeben. Markus bemüht sich um Kontakt zu Berliner Schwabis und zu Winnie. 3.2. Bericht vom Gespräch mit dem VCD am 15.2. Werner informiert über den Meinungsaustausch aus Anlass von Differenzen. Unsrerseits dabei: Markus, Martin, Werner. Es geht um Tendenzen insbesondere des Landes-VCD, auf die Ergänzungsprojekte umzuschwenken und darin eine Realo-Politik zu sehen, die nur noch das Schlimmste verhindern könne. Seitens des VCD wurde infrage gestellt, ob da noch eine Mitgliedschaft im AB sinnvoll sei. Werner hatte seit längerem angedroht, den VCD zu verlassen, wenn der sich für die klimadestruktiven Ergänzungsprojekte ausspreche. Von einem Landesvorstandsmitglied des VCD wurde versichert, dass Matthias Lieb sich nicht für den Pfaffensteigtunnel ausspreche. Die ABler appellierten umgekehrt an den VCD sich jetzt erst recht gegen das Projekt zu positionieren, nachdem jetzt immer mehr Widersprüche aufbrechen. Es werden Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet: Einigkeit bei Erhalt Gäubahn (egal wie). Kooperation bei Resilienzstudie Markus soll Entwurf von KH Rößler zuschicken (done). Ggf auch gemeinsame Position zu Rosenstein. Es gab in Details Kritik am Umstiegskonzept, die aber nicht von allen VCDlern geteilt wurde. Am Ende der Diskussion war ein Rückzug des VCD bzw. von Markus aus dem AB kein Thema mehr. 3.3. Bewegungsinterne Veranstaltung am Montag, 13.3. Das schon praktizierte Format soll beibehalten werden. Wenn Norbert noch geschont werden soll, würde Martin moderieren. Themen: 1 Gäubahn / S21 Zwo Dieter 2 Brandschutz (incl. NBS) Dieter 3 Klima /Rosenstein Werner 4 Gietinger -Film Wenn nicht Ernst, dann Martin 5 Spendenkampagne Werner 6 100 Jahre Hbf Hans-Jörg 7 Klausur 2022 (incl. Lenk-Besuch) Martin (zu Lenk Doris oder Hermann) … In der nächsten Sitzung erfolgt Feinabstimmung. Zu viele Themen? Zeiteinteilung? Reihenfolge? Illustrationen? 3.4. u. 3.5. Bericht von der Landesfahrplankonferenz und Verkehrsausschusssitzung des VRS, liegengebliebener Zug Andi, der dort für ProBahn an der LFK teilgenommen hatte, und Ulli (zu VRS) berichten über Inkompetenz von Regionaldirektor Wurmthaler, Ausreden zur Sperrung der Gäubahn. Fragen werden nicht beantwortet. Das ganze Bahn-System werde verlangsamt, um Unpünktlichkeiten aufzufangen. Der Anschluss der Ammertalbahn ist weiter holprig. Für eine Übergangszeit sollen Regionalzüge kaum noch in Bad Cannstatt halten. Offenbarungseid des VVS angesichts der dauerhaften Schlechtleistung der DB, in letzter Zeit v.a. wegen Untauglichkeit der neuen Züge der Baureihe 430, die nicht kompatibel (zusammenzukoppeln) seien mit den derzeit fahrenden S-Bahnen. Sportliche Diskussion, ob das zulassungsrechtlich bedingt ist oder technisches Versagen/ Schlechtleistung des Herstellers. Zu diskutieren wäre Beschaffungskriminalität. Wenn auch im Einzelnen schwer zu beweisen, sind die Mega-(S)-Bahnprobleme entstanden mit S21. Entgegen der Behauptung, es könne kein Zug im Tunnel liegen bleiben, passierte genau das vor kurzem einem ICE im Pragtunnel. Fahrgäste mussten 3 Std. im Zug ausharren. Eine für solche Fälle vorgehaltene Abschlepplok war nicht einsatzfähig. Es wurde die Lok eines anderen Zugs eingesetzt, was bei diesem wiederum zu einem 1-stündigen Liegenbleiben führte – in diesem Fall auch zu lasten von Dieter, der dadurch ein gebuchtes Konzert nicht mehr erreichte. Ihm wurden 6.70€ erstattet. Diese Story soll ggf. für Winnie Wolfs BahnBlog aufgegriffen werden. 3.6. Kino-Termine Solange Ernst sich erholen muss, kümmert sich Martin um die Kommunikation der Kinotermine (Bezug website Bürgerbahn) und die Liste der „Begleitenden“. Nach den bisherigen Erfahrungen sind jeweils 2 Begleiter*innen sinnvoll, weil Moderation/Diskussion und Spendensammeln/Flyerverteilen nicht gleichzeitig möglich sind. Wer begleiten will/kann, bitte an Martin melden bis zum nächsten WE. 3.7. Diskussion Krieg/Frieden Der Appell des AB, das Thema aus der bewegungsinternen Kommunikation rauszuhalten, ging nicht rum bzw. fand außerhalb des AB keine Resonanz. Unklar, ob die Anregung nur für AB oder für die Bewegung gelten sollte. Nach einer als einseitig verstandenen MoDemo-Rede gab es ein sehr konstruktives Gespräch zwischen Werner und Peter Grohmann, der auch dafür plädiert, das Thema aus der Bewegung rauszuhalten und ggf. außerhalb zu diskutieren. Es besteht die Sorge, dass in Folge der Rede von Winnie auf der 650. MoDemo und der Verbindung zum anschließenden Vortrag von Winnie im WKV die Differenzen in dieser Frage wieder Thema werden. Das Angebot, in kleiner Runde dieses und diverse andere Fragen mit dem Demoteam zu besprechen, ist bisher nicht realisiert worden. Martin will Tom gegenüber dranbleiben. Alle weiteren Themen werden aus Zeitgründen vertagt 4.1. Information über den Stand der von uns zurzeit betriebenen Rechtsfragen 4.2. Information über den Stand der neuen Homepage 4.3. Bericht vom Treffen mit AföO
publish2023-02-28 19:23:54AB-Protokoll K21-neu
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